Projekt PA Anlage selfmade by Raziel

Atomius

Well-known member
Hey Leute,

ich wollte euch einmal teilhaben lassen an meinem Projekt welches ich jetzt endlich in den Ferien fertig stellen konnte. Bin gespannt welche Reaktionen das hervorruft :)

Ich würde mal sagen wir beginnen gaanz am Anfang bei einem Haufen Brettern :D Die Bretter sind aus Klangtechnischen Gründen Spanplatten mit einer Stärke von 20mm, und Baumarktzuschnitte.
Die Maaße meiner Boxen sind:

88 Hoch
35 Tief
40 Breit

Perfekte Kofferraummaße also :D

Das Volumen der Boxen ist genau ausgerechnet auf eine Anfangstuningfrequenz von 18Hz das ist n geilerer Frequenzgang als die meisten fertig PA System haben, die erst bei 35 anfangen ;)
kleiner Vergleich, obwohl die viel teurer sind xD
Die Länge und Breite des Ports sind dementsprechend angepasst...
Damit ist auch ein zusätzlicher Subwoofer nicht mehr nötig :D

"Werkbank"


Dann wurde kräftig mit der Stichsäge ausgesägt, die Oberfläche abgeschliffen, und die Löcher für den LED Schriftzug (nach meinem total überflüssigen Platinenlayout) gebohrt...

Löcher gebohrt

Im Anschluss wurden die Gehäuse mit Winkeln verschraubt, verleimt und komplett abgeschliffen. Somit musste nur noch der ausgerechnete Port zusammen- und eingebaut werden, dann waren sie bereit fürs Grundieren mit Holzgrund, und Lackieren mit einem Acryl Autolack (super strapazierfähig und glänzend):

Schleifen
lackieren


Als die Gehäuse dann endlich fertig waren konnte ich mich in Ruhe an die Elektronik machen. Es galt jeweils einen 500Watt RMS (1000 Watt max.) Pyle Subwoofer mit Capton Schwingspule, (u.a. wegen der geilen einzigartigen Beleuchtung) ein Hoch- und Mitteltonhorn von Raveland mit zusammen nochmal ca 800 Watt einzubauen. Das war allerdings ein Kinderspiel verglichen mit der LED Leuchtschrift die pro Box aus ~105 LED's besteht...
Leider waren die Steckfassungen die ich in diesem Fred für solche LED's gesucht hab, mit 1,27€ pro Stück bei über 200 LED's ein wenig happig...

Eigentlich hatte ich auch schon mit Sprint Layout eine komplette Platine gelayoutet, diese stellte sich aber als unbrauchbar heraus, da ich die LED's alle der Dichtigkeit wegen vergießen musste, und ich die Möglichkeit brauche wenn mal eine Hops geht diese austauschen zu können.

Somit blieb mir nichts anderes übrig als alle LED's einzelnd anzulöten und zu montieren. Hierzu bestellte ich mir 25 Meter oranges Kabel für alle + Pole (Rot war nicht mehr da;)) und 25 Meter schwarzes Kabel für die jeweiligen - Pole bei einem Modelleisenbahnhändler. Dazu noch ein Lötzkolben und ein ruhiger Keller, und meine non-stop Beschäftigung für 2 Tage war geboren. Ich hab mir also eine "LED-Lötstation" gebastelt, und fing an (Und ja in der Flasche links unten ist Kick Off, und ich habs bitter gebraucht xD):

Arbeitsstation
kleiner Teil der fertigen LED's
Ansicht von Hinten

Soo nun musste "nur" noch verkabelt werden, das hab ich dann mit Lüsterklemmen, und Drahtbrücken (aus den abgeschnittenen Beinchen der LED's) realisiert. Die LED's sind in 3er Ketten angeschlossen, da sie jeweils eine Spannung von 3,5V benötigen (das ergibt dann nur 10,5 Volt, da mein Netzteil aber 12 Volt hat, musste bei jeder Kette ein Widerstand dafür sorgen das die restlichen 1,5 abfallen)
Das Feuerzeug ist dafür den Schrumpfschlauch zu schrumpfen, der jeden einzelnen Kontakt gegen die anderen isoliert.

Ab hier gibts die Bilder leider nur noch als Link, da nur maximal 20 Bilder erlaubt sind vielleicht kann das ja ein mod oder Admin ändern? :confused: aber damit ihr bescheid wisst


Feuer...

Kabelsalat

Anschließend wurden die LED's alle einzelnd mit Holzleim und Heißkleber vergossen. Danach hatte ich totale Müdigkeitserscheinungen, allerdings entschädigte mich dieser Augenblick für die ganze Arbeit...

leucht,leucht

Dann folgte der Rest. Der Subwoofer wurde mit einer Spezialbefestigung von 8 Blechen mit Rappelsicheren Muttern in das Gehäuse geschraubt. Nachdem alle Boxen verschraubt waren, wurden diese mit Acryl abgedichtet, genau wie die Marschall Tragegriffe, und der Rahmen zuvor auch, auf den die eingefasste Rückwand nachher gesetzt wurde. Die Boxen wurden alle an die Visaton Frequenzweiche angeschlossen / gelötet, und die Kabel so fixiert, dass sie nachher beim Dämmen (mit Steinwolle, da besser zu verarbeiten und sogar noch bessere akustische Eigenschaften als Glaswolle)
nicht mehr stören konnten.

Von innen

Dämmung


Anschließend habe ich noch die 4 poligen Speakon Anschlüsse in die Rückwand geschraubt, diese auf dem ersten Kanal mit dem Signal, auf dem zweiten Kanal mit den LED's belegt, und die Rückwände verschraubt. So sahs dann aus:

Boxen bei Tageslicht


Als Endstufe hab ich mich für die T-AMP TA1400 MK-X mit 700 Watt RMS pro Channel entschieden, weil ich die Power auf jeden Fall brauche und mit dem kleineren E800 Bruder im Leben nicht ausgekommen wäre. Allerdings ist die ta1400 eigentlich auch zu viel zu unterdimensioniert, also ich hab da noch ne Menge Platz nach oben :)

E800
TA-1400 MK-X


Das einzige was jetzt noch her musste war eine Lichtsteuerung für die LED's. Einen Soundcontroller hatte ich schon, diesen musste ich nur noch sinnvoll in ein Pult einbauen. Auf der Platine war ein dreipoliger Schiebeschalter (Daueran, auf Takt blinken, aus) welchen ich auf jeden Fall umgehen wollte. Dazu war ein 4 poliges Relais notwendig was in der Lage ist 4 Stromkreise gleichzeitig auf andere Kontakte umzuschalten, perfekt für meine Zwecke. Dazu kommen noch zwei Hebelschalter, und 2 Taster um die LED's Daueran, oder n manuellen Strobo Effekt hinzukriegen. Abgerundet wird das ganze noch durch 2 Potis mit denen mann die 12.000 mcd der LED's auch mal runterregeln kann. Die Kenner werden wissen was selbst eine dieser LED's leistet, geschweigedenn über 200 davon...
Dekoriert ist das ganze natürlich wieder mit LED's (Hach ich steh einfach auf die Teile :D)
Jetzt musste das ganze aber noch in ein Gehäuse...
Hmm, alles klar kurz zum Bauhaus mitm Rad, und da in der Restekiste ne schöne Spanplatte abgegriffen, zugesägt, grundiert, lackiert und sämtliche Löcher gesägt bzw. gebohrt. Als Frontplatte diente mir ein Rest unseres Pakettfußbodens der wie ich finde n bissle was mehr hermacht als einfach nur schwarz
Hauptaufgabe des Pultes ist auch vor allem die beiden Channels auf dem Speakon voneinander zu entkoppeln, da die LED's witzigerweise schon angefangen haben zu blinken, da das Signal in der Endstufe irgendwie auch auf den 2ten LED Channel übergesprungen ist :confused: hätte auch nicht so witzig enden können ich hatte aber Glück :D
Genug geschrieben jetzt kommen wieder ein paar Bilder:

Gehäuse mit Speakon Löchern

Kurzer Anschlusscheck

Genie beherrscht das Chaos xD

Salat

Das war dann das Endergebnis der Sache (noch ohne die Potis, die kommen noch per ebay weil der einzige Elektroladen den es hier gab vor 2 Jahren dicht gemacht hat :mad:)

Lichtpult

Damit kann ich demnächst dann wieder auf Tour fahren, und Partys rocken. Also wer nen DJ Raum Krefeld (in der Nähe D-Dorf) sucht, kein Problem einfach melden...

--> Dj Raziel


Soo, viel zu lesen und zu gucken, ich hoffe es hat euch Spaß gemacht und euer Interesse geweckt. Könnt ja einfach mal schreiben, wenn ihr Fragen habt, oder was ihr so davon haltet, oder wenn ihr vielleicht sogar Verbesserungsvorschläge habt :).


lg Atomius
 
Moin,

also PA ist ja immer n hübsches Projekt, aber ein wenig stört mich schon..
Wirklich vergleichen kannst du dich mit den "The Box" von Thomi eig. nicht.. klar, die sind teurer, aber andererseits haben die auch (vermute ich mal) bessere Chassis verbaut. Die werden n gutes Stück lauter gehen und der Bass wird im interessanten Bereich kräftiger sein.
Ich als eher audiophiler Hörer bin von Raveland Chassis eher garnicht begeistert. Da das gleiche für mich im Auto gilt -> von Pyle auch eher nicht..
Und noch eine Anmerkung.. Es ist kein anzeichen von schlechter Qualität, wenn PA Lautsprecher höher getuned sind. 18hz sind imhO viel zu wenig, weil der Wirkungsgrad des Basses damit in den Keller rutscht, was bei PA eher nicht im Sinne des Erfinders ist.
Ich würde dir raten, den Port noch zu kürzen und die Box eher auf 40 hz abzustimmen.. richtig laut wird sie mit diesem TT (bzw. sub) eh nicht kommen, schuld ist wieder der Wirkungsgrad.

Und kannst du auch noch auf die Weiche eingehen? Ich meine, oben nichts darüber gelesen zu haben.

Und wenn du noch nen guten Sub brauchst, kann ich dir da was schickes empfehlen.. zB. 2 kleine hörnchen, die mit den Tops locker mitkommen sollte und wenig kosten.

Aber die LEDs sind gut geworden, da steckt sicherlich einiges an Arbeit drin :)

Und darf man noch fragen, womit du das Gehäuse berechnet hast?
Und welche Chassis du genau verwendet hast?

Gruß
 
Also die Weiche ist von Reichelt, mit Visaton Spulen versehen welche Werte willst du denn genau haben?

Die Gehäuse sind aus 20mm Spanplatten, wegen der klangtechnischen Eigenschaften eigeneten sich diese am besten. Für die Treiber und Hörner muss ich nochmal ebend die Datenblätter rauskramen...

Den tiefen Frequenzgang hab ich gewählt damit ich mir den SUB sparen kann, es klingt auch schon ziemlich geil, aber mit nem SUB, hab ich schon gemerkt, kriegt das ganze nochmal ordentlich Nachdruck. Mal sehen hab da nen schönen mit Doppelschwingspule im Auge, dazu n schönes großes Gehäuse, bräuchte dann allerdings noch eine Endstufe...

Zur Berechnung hab ich son kleines Java Programm aus dem HIFI Forum genommen welches alles mit einbezieht, also auch abgerundete Kanten Materialien ich kanns bei Gelegenheit mal Uppen :)

Nächste Woche kommen neuen Weichen in die Dinger, diesmal selbstgebaut und mit über 1,5 KG (500g allein eine selbstgewickelte Bassspule) auch locker bis 1500 Watt belastbar, die Visaton Dinger waren nur ein Test für die Frequenztrennung die wirklich perfekt ist. Bilder folgen ;)
 
Naja, am besten alle werte :)
Welche trennfrequenzen du angenommen hast, welche bauteilwerte, was für spulen, ob alles gepasst hat. Wie du die weichen in die simulation mit einbezogen hast.
Welches chassis das genau sind, ist auch was wert. usw.
Bei dem Holz muss ich dir widersprechen. Klangtechnisch ist quasi jedes holz gleich. Was man erreichen will, ist eine nicht-schwingende Gehäusewand. Ideal ist also Stein, beton, o.Ä.. ist halt nicht wirklich gut zu verarbeiten, deswegen nimmt man holz :D
Ideal ist multiplex, kostet dafür umsummen. Die leute, die weniger ausgeben wollen, schwanken immer zwischen Span und MDF. 19mm ist hier die "standard" dicke. MDF ist dichter, eignet sich im prinzip also besser, ist auch besser zu verarbeiten, als son grobes span. Span ist dafür nur ca. halb so teuer, dafür auch nicht so dicht, was bedeutet, dass du entweder dickere wände brauchst (aufdoppeln), oder mehr verstrebungen setzen solltest.
Ich für meinen Teil hab meine Anlage zu haause aus MDF gebaut, hat gut geklappt.

Wie bist du denn auf die Abstimmung gekommen (Portquerschnitt und länge)? bei der Freq und einem recht hohen querschnitt muss der ja recht lang geworden sein, damit keine strömungsgeräuse entstehen?

Welchen Sub haste denn im auge? Mehr Schwingspulen heißt nicht gleich, dass es gut ist. Man ist meist nur flexibler ;)

Das javaprogramm brauch ich nicht.. ich halt mich da lieber an professionellere Simulationstools.

Und wie soll die neue Weiche aussehen? Ich glaube, du überschätzt, was 1500 Watt sind. Die spule wird schon ordentlich gewicht haben :D
Wie misst du denn bei der selbstgewickelten Spule die Induktivität? Hast dafür extra geräte? Und wie siehts bei der belastbarkeit mit den Kondensatoren aus? und den Widerständen? oder baust du bloß 6dB weichen?

Sind ein bisschen viele Fragen, aber interessiert mich halt :D

gruß
 
Wie misst du denn bei der selbstgewickelten Spule die Induktivität?

Hab zwar keinen Plan von dem ganzen Gerödel, aber Physik kann ich :D

Wozu sollte man die messen müssen? Wenn man sie selbst baut weiß man wie lang sie ist, aus welchem Material sie besteht, welchen Querschnitt und wieviele Windungen sie hat. Damit kann man die Induktivität leicht berechnen.

MfG xlemmingx
 
Moin,

klar kannst du die induktivität berechnen.. Aber ich vermute (hab keine konkreten Erfahrungen damit), dass das kein exakter Wert ist. Gerade wenn du Spulen mit Kern nimmst. Da spulen nicht wirklich als ideal anzusehen sind, kann ich mir vorstellen, dass die tatsächliche induktivität abweicht. Auch wenn das nicht so viel ist, ist das bei einer Freq.-weiche gerade im bassbereich auffällig. Wenn hier die Grenzfrequenz um 20hz verrutscht, hast du schon ne "schiefe" abstimmung.

wie gesagt, spekulation, kein wissen. Nur hab ich gelernt, dass spulen kaum als ideal anzusehen sind und deshalb schlussfolger ich einfach mal, dass man eine selbstgewickelte Spule ohne nachzumessen nicht so exakt hinbekommt. Und der Kern macht das ganze noch schwieriger, weil du dafür auch möglichst exakte werte brauchst.

gruß
 
aber messen der induktivität ist doch auch keine große herausforderung?
wir wissen ja: Z = R+jwL = R+jX u. w = 2*pi*f (j ist das, was bei den mathematikern i heist, also komplexanteil, i^2 = -1 ;) )
also einfach einmal gleichspannung (sprich w = 0) drauf, strom messen, daraus kann man dann das R bestimmen. (also praktisch den wirkwiderstand in der spule)
dann einmal sinussignal bekannter frequenz (z.b. 50 hz ausm netz mit gutem trafo dazwischen), strom und spannung messen (beides gleiche art, also z.b. beide spitze-spitze od. beide rms et c.), daraus den scheinwiderstand berechnen (U/I).

aus scheinwiderstand und wirkwiderstand könnte man dann schon den rest bestimmen:
Scheinwiderstand ist der Betrag des Komplexen widerstandes. es gilt also:
S = SQRT(R^2+X^2) was umgestellt: X = SQRT(S^2-R^2) ist. R und S haben wir bestimmt (S für scheinwiderstand, R für wirkwiderstand), also X ausrechnen. und dann müssen wir nur noch wissen, dass X nichts anderes als wL ist. damit kommen wir dann auf L = X/(2*pi*f) und hätten unsere wirkliche induktivität.
 
Soo Mädels bevor ihr euch hier weiter streitet und meinen schönen Fred mit Mathe versaut, geb ich euch ma die Fakten die ihr wissen wollt:

Die Spulen sind Tonfrequenzspulen, die haben keinen Kern ;)
Mit Kern wären die auch viel zu Träge für diese Zwecke ;)

Der Draht ist ein 1,4mm Kupferlackdraht (Klick mich hart)
Die sind ganz normal auf Plastikspulenkörper gewickelt worden.

Dabei wurden die Spulenkörper auf ein Holz geschraubt welches ja bekanntlich keine permitivität besitzt ;)

Danach wurden alle Spulen natürlich mit nem Messgerät geprüft, dieses spuckte folgende Werte aus:

Bassspule: 1,502 mH
Mitteltonspulen: einmal 0.506 mH, und die andere 0,204 mH
Hochtonspule: 0,101 mH

Minimalste Abweichungen sind zu verschmerzen, sind ja schließlich nich in nem Labor ;)

Hier der Schaltplan der Weiche mit allen Werten ;)



So sieht das ganze dann fertig aus, ist zwar n mieses Bild, aber man kanns sich gut vorstellen ;)



Die Chassis sind auch in keiner Form minderwertig oder dergleichen, Raveland ist eine sehr ernst zu nehmende Marke im PA Bereich. Wie jede andere Firma auch, haben die natürlich auch diese Low Budget 500000 Watt Systeme bei ebay klar. Kauft man aber die richtigen Teile, dann hat man auch Qualität ;)

Das der Bass bei ner niedrigen Tunigsfrequenz in irgendeiner Form beschnitten wird, ist totaler Unsinn. Denn die Tuningfrequenz gibt an, wann die Additive Verstärkung des Kanals einsetzt, und nichts anderes ;)

Soo ich hoffe mal damit sind alle Unklarheiten beseitigt und wir können hier mit Meinungen, oder vielleicht sogar neuen Ideen (Verbesserungen?) weitermachen ;)
 
Moin,

die Spulen solltest du nicht so legen, die beeinflussen sich gegenseitig recht stark.

Und was sind das denn nu für Chassis? Ich kenn von Raveland nur so billig dinger, wie man sie auch in vereinzelten Bars findet. Mit piezo HT und Tieftöner, der kein Bass kann...

gruß
 

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