Online-Kriminalität als Jugendkult

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-Rayen-

Online-Kriminalität als Jugendkult

Laut einer Studie zur virtuellen Kriminalität rekrutieren Hacker ihren Nachwuchs mit Methoden, die an die von Geheimdiensten im Kalten Krieg erinnern. Die Online-Kriminalität scheint auf Jugendliche eine stärkere Faszination auszuüben als bislang angenommen.

Die Ergebnisse einer europäischen Studie über das organisierte Verbrechen und das Internet, die gerade von McAfee veröffentlicht worden ist, zeugen von der Anziehungskraft, die von den dunklen Ecken des Internets auszugehen scheint. Kriminelle Hacker genießen hohes Ansehen und haben ihre Aktivitäten an öffentliche Orte wie Internet-Cafés verlegt.


Die Methoden zur Rekrutierung des kriminellen Nachwuchses ähneln denen, die Geheimdienste schon zu Zeiten des Kalten[...]

http://www.pcwelt.de/news/sicherheit/66319/index.html

mfg Rayen
 
erschreckende entwicklung, dennoch nachvollziehbar, wer hat sich denn nicht schonmal gewünscht die daten eines anderen lesen zu können?

Auch die fähigkeit des crackens begeistert viele ... programme in der Trial Version runter zu laden und dann für immer zu benutzen lockt doch viele.

Die derzeitige Jugend wächst mit dem computer auf und sucht immer neue wege mehr aus diesem viereckigen gegenstand rauszuholen. Noch dazu kommt natürlich das ansehen, was man bekommt, denn nicht viele können richtig gut hacken, und die, die es können haben es sich meist selbst beigebracht und geben dieses wissen auch nicht an jeden weiter.

noch zu unterscheiden sind 3 begriffe: Hacker, Cracker, Skriptkiddis
Hacker: Informationsdurstige, die gerne dinge andere personen durchstöbern, neugierig sind und oft einfach nur als "challenge" einen computer hacken (oft weisen sie den Admin dann auf die bestehenden sicherheitslücken hin)

Cracker: Leute die mutwillig fremdes Eigentum zerstören, sie benutzen alle mittel um in das System anderer einzubrechen. Früher war eine weitverbreite Methode die DOS-Attacke (Denial of Service), bei der man eine Website oder was auch immer mit großen paketen gepingt hat, bis diese überlastet war und abgestürzt ist. Heutzutage kaum noch benützt.

Für Hacker und Cracker gilt: Sie benötigen ein großes Wissen Softwaremäßig als auch Hardwaremäßig. Gute Hacker/Cracker beherrschen mehrere Programmiersprachen Perfekt und werden deswegen auch gern von Firmen eingestellt. Es gibt auch professionelle Hacker/Cracker die für das FBI in Systeme von einer anderen Regierung einbrechen. Auch die Antivirus Firmen stellen diese leute ein, denn keiner kann eine bessere Firewall entwickeln als wenn man selbst die schwachstellen eines systems auszunützen weiß.

Skriptkiddis: Die möchtegern Hacker/Cracker. Laden sich vorgefertigte Hacker/Cracker tools aus dem internet und versuchen so in ein System einzudringen. Benutzt werden oft Viren-Baukästen um anderen leuten zu schaden. Sie können oft nicht mal eine Programmiersprache komplett und besitzen nur eine innere Zerstörungswut die sie an unschuldigen mitnutzern des Internets oder Netzwerkes auslassen.
 
DearNobody schrieb:
(...)

Die derzeitige Jugend wächst mit dem computer auf und sucht immer neue wege mehr aus diesem viereckigen gegenstand rauszuholen. Noch dazu kommt natürlich das ansehen, was man bekommt, denn nicht viele können richtig gut hacken, und die, die es können haben es sich meist selbst beigebracht und geben dieses wissen auch nicht an jeden weiter.
(...)

Da sehe ich auch schon einen sehr wichtigen Punkt! Das Imponiergehabe unter männlichen Jugendlichen, man findet sowas sogar hier auf dem Board ... ich weiß was, was Du nicht weißt (ich habe einen längeren *pieps* als Du). Früher haben die Jungs das auf dem Bolzplatz "erledigt" heutzutage fällt das flach - wer geht schon noch auf den Bolzplatz - und dafür wird halt gehacked und drüber erzählt. Blöd ... aber so ist der Lauf der Dinge.

Gruß,
smallwood
 
smallwood schrieb:
Da sehe ich auch schon einen sehr wichtigen Punkt! Das Imponiergehabe unter männlichen Jugendlichen, man findet sowas sogar hier auf dem Board ... ich weiß was, was Du nicht weißt (ich habe einen längeren *pieps* als Du). Früher haben die Jungs das auf dem Bolzplatz "erledigt" heutzutage fällt das flach - wer geht schon noch auf den Bolzplatz - und dafür wird halt gehacked und drüber erzählt. Blöd ... aber so ist der Lauf der Dinge.

jene, die sich gut mit dem computer befassen und oft nächtelang vor dem pc sitzen vernachlässigen unweigerlich ihre sozialen kontakte. Sie werden oft als "Freaks" gemobbt und genießen nur bei computerproblemen ansehen. Doch durch das Hacken bekommen sie macht, sie können wichtige daten von anderen stehlen, oder ihnen das leben sprichwörtlich "zur hölle machen". Diese soziale inkompitenz führt zu zerstörungswut (man will sich rächen) --> er wird kriminell
 
@ DearNobody:

was lernen wir daraus? - Sei immer lieb zu Computerfreaks, sie könnten sonst zum Cracker mutieren... :shockkk!:

Gruß,
smallwood

P.S.: oder beim geringsten Anzeichen von "Freakaktivitäten" den Verdächtigen sofort vom Computer trennen und wieder ins wahre Leben "auswildern". :biggrin:
 
@ smallwood

das problem ist, ob sie lernen in der "Wildniss der wirklichen Welt" zurechtzukommen... die würden doch glatt versuchen an der bar die preise zu cracken ^_^ damit sie gratis an ihr trinken kommen
 

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