Hallo slasheR.!
Meine Vorredner/innen haben eigentlich das Wichtigste schon erwähnt.
Ich selbst hatte als erste Fremdsprache Latein, als zweite Englisch, und als zusätliche Wahlfächer Italienisch und Französisch.
Meine Wahl hab ich mit keiner Minute bereut.
Da ich deinem Post entnehmen kann, dass Französich deine 2. Fremdsprache werden soll, nehme ich an, dass du schon etwas Erfahrung mit dem Erlernen einer Fremdsprache hast.
Mir haben immer die altmodischen Methoden geholfen (d. h. Vokabeln auf Karteikarten schreiben und jeden Tag wiederholen; viel - in deinem Fall - französische Literatur lesen [auf für "Neueinsteiger"] sollte es einfache französiche Literatur geben (wenn du möchtest, dann mach ich mal ein wenig schlau für dich).
Auch bei der Grammtik solltest du immer "am Ball bleiben", denn hast du diese gleich zu Beginn kapiert, dann hast du das Schwierigste schon hinter dir.
Hier habe ich nochmal ein paar Gründe aus dem Web für dich zusammengefasst, warum es sinnvoll wäre, Französisch als zweite Fremdsprache zu erlernen: (
Link)
1. Die romanischen Sprachen können füreinander als „Brückensprachen“ dienen:
Wer Französisch kann, kennt bereits grundlegende Grammatik- und sehr weite
Wortschatzbereiche beispielsweise des Spanischen. Damit erwirbt der
Französischlerner eine ausgezeichnete Basis für das Erlernen weiterer Sprachen.
Mit Kenntnissen in einer romanischen Sprache erwirbst Du zugleich Lesefähigkeit
in weiteren romanischen Sprachen.
2. Französisch ist die Sprache unseres wichtigsten Partners in Politik und
Handel. Das deutsch-französische Handelsvolumen ist größer als das zwischen
Deutschland und den USA. Frankreich und Deutschland sind im Partnerland über
Tausende von großen und mittelständischen Unternehmen präsent.
3. Französisch verbessert Berufschancen. Alle Untersuchungen bestätigen:
Englisch genießt die höchste Nachfrage in der Arbeitswelt, ihm folgt Französisch,
auf Platz 3 Spanisch, dann Italienisch.
In den Wissenschaften ist Französisch nach Englisch die am meisten
nachgefragte Sprache.
4. Frankreich hat Deutschland jahrhundertelang in engster Weise beeinflusst.
Französisch wurde so ein wichtiger Bestandteil der deutschen Kultur selbst. Nach
wie vor ist Frankreich ein Land weiter kultureller Ausstrahlung: Descartes,
Montesquieu, Rousseau, Voltaire, Victor Hugo, Sartre, die Menschenrechte,
Revolution und Republik, die Freiheit des Denkens, Paris – Stadt der Kunst...
5. Deutsche und französische Universitäte n bieten zunehmend integrierte
Studiengänge an, die einen berufsqualifizierenden Abschluss für den
französischen und den deutschen Arbeitsmarkt vermitteln, und zwar in sehr vielen
Bereichen, von den Ingenieurwissenschaften und den Rechtswissenschaften bis
hin zur Kunst. Vorraussetzung: gute Kenntnis der Partnersprache.
6. Französisch ist die Sprache mehrerer Nachbaren: Frankreich, Schweiz und
Belgien. Also: Französischkenntnisse bleiben nie „totes Wissen“. Du wirst sie
vielfach nutzen können: als Tourist, im Beruf, mit französischsprachigen
Freunden, als Teilnehmer eines Austausches mit der französischen Partnerschule
in Ancenis, als Leser französischer Zeitungen und Comics (Asterix!), als
Fernsehzuschauer von TV5 oder des deutsch-französischen Senders ARTE.
7. Französisch ist nach Deutsch nicht nur die Sprache der größten Sprachgruppe
der Europäischen Union, es wird in vielen Staaten Afrikas gesprochen, und es
ist eine der Staatssprachen Kanadas.
8. Sprachenkönnen zahlt sich nicht nur in Euro und Cent aus: Französisch zu
können bedeutet vielfache menschliche und kulturelle Bereicherung: Du
kannst Dich mit Französinnen und Franzosen unterhalten, französische Bücher
und Zeitungen lesen, E-Mails nach Frankreich versenden,im französischen Netz
surfen, französische Filme sehen, mit Französinnen und Franzosen
Freundschaften schließen...
9. Wer braucht Französisch? Journalisten, Ingenieure, Studierende, Kaufleute,
Manager, Soldaten, Lehrer, Politiker, Polizisten, Facharbeiter, Vertreter,
Historiker, Naturwissenschaftler, Ärzte, Missionare, Abenteurer, Gastronomen
und Köche, Bäcker, Wissenschaftler, Afrikainteressierte, Weltoffene, Theologen,
Junge und Alte, Paristouristen, Weinliebhaber, Lebenskünstler,
Kunstinteressierte, Chansonliebhaber, die Modebranche...
10. Frankreich und Deutschland sind die wichtigsten Partner für Europa. Deshalb
braucht Europa viele junge Deutsche und junge Franzosen, die die Sprache des
anderen können und verstehen. Erst Sprachenkönnen erlaubt es, Freundschaften
mit Leben zu erfüllen.
Vielleicht konnte ich dir damit ein wenig weiterhelfen.
LG SchmauKe