nächtliches Alkoholverkaufsverbot für BW

Warum saufen die Jugendlichen eigentlich so hemmungslos??? :eek: Als ich noch Jugendlicher war, da wurde auch gesoffen - aber eben nur Bier. Und da reichten eben 10 Liter eben nicht für's Koma. :D Und Bier wurde nur deshalb gesoffen, weil alkoholfreie Getränke teurer waren. :mad:

Vielleicht wäre mehr Aufklärung und Hilfe für die betroffenen Jugendlichen vonnöten. :)

Und wenn dann immer noch einer den Magen ausgepumpt haben möchte, dann mit dem größten Schlauch, den das Krankenhaus zu bieten hat. :bä: Damit der Satz "Aus Fehlern lernt man!" wieder eine Bedeutung bekommt! :devil:
 
Warum saufen die Jugendlichen eigentlich so hemmungslos??? :eek: Als ich noch Jugendlicher war, da wurde auch gesoffen - aber eben nur Bier. Und da reichten eben 10 Liter eben nicht für's Koma. :D Und Bier wurde nur deshalb gesoffen, weil alkoholfreie Getränke teurer waren. :mad:

ich behaupte jetzt mal ganz unverschämt, ohne ahnung davon zu haben (ich brauch ja nur die augen aufzumachen), dass diese "komasäufer" größtenteils auswärtige mit immigrations- und/oder familiären schwierigkeiten und deren kumpanen sind. zumindest bei uns in der gegend ist das so. und da ich im alter der "zielgruppe" bin, kann ich das glaube ich so sagen, dass bei einer anständigen erziehung und ein bisschen vernunft keine solchen "unfälle" passieren dürften.
ich finde die ganze komasauf-panik eh überzogen. laut dem aktuellen suchtbericht machen das 20% der jugendlichen regelmäßig. das wäre ja jeder fünfte. aus meinem freundeskreis kenne ich keinen, der eine alkoholvergiftung hatte geschweige denn regelmäßig hat. rein von der angegebenen zahl her müssten es schon ein fünftel meiner freunde sein. ausserdem gilt es hier nirgends als cool oder wird jemanden gar respekt gezollt, wenn er mit einem fotzenrausch in der klinik aufwacht. eher wird man zum gespött.

zudem finde ich es unter aller sau, wie sich die folks von den medien und von solchen berichten beeinflussen lassen. der begriff komasaufen wird in diesem bericht folgendermaßen definiert:
bericht schrieb:
[...]ist das Trinken von fünf oder mehr Gläsern Alkohol bei einer Gelegenheit gemeint.
von fünf gläsern alkohol (gehalt und volumen bleiben undef.) wird trotzdem kaum ein jugendlicher ins koma fallen.
danach steht dort noch, ~23000 jugendliche betreiben dieses definierte komasaufen regelmäßig. dies entspreche 20%. demnach seien 100% 115000 jugendliche, die es in deutschland nur geben soll. also bin ich von aussterben bedroht weil ich ne seltene rasse bin?

also leute keep happy und trinkt nicht so viel ;)

edit: achso quelle: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1240487061180.shtml
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages-Alkoholverbot;art693,2789484
 
Hallo zusammen,
für mich ist die "Ab 22 Uhr kein Alk"-Diskussion ein sehr schlechtes Feigenblatt der Moral eines Teils unserer Gesellschaft (=einiger Politiker?).
Da ich derzeit nicht mehr der Zielgruppe angehöre, muss ich mich ein paar Jahre zurück entsinnen.
Klar haben wir auch Alk getrunken und es war uns Wurscht, ob wir das durften oder nicht. Aber(!) wir sind nicht total Hacke danach zum Volksfest getorkelt und danach ins KKH gekommen, weil man irgendwo auf der Straße eingepennt ist, sondern sind ins Bett gefallen.

Mein Vorschlag:
In Anlehnung an die drastischen Erhöhungen der Tabaksteuer in der letzten Zeit, sollte auch die Besteuerung von Alkohol überdacht werden. Damit meine ich jeglich Art von Alk.
Wenn dann ne Pulle Wodka oder nen Kästchen Gerstensaft 20€ oder 25€ im Supermarkt kostet bzw. einiges mehr Nachts um 2Uhr an der Tanke, hat sich die Diskussion von selbst erledigt. Denn - daran entsinne ich mich noch gut - viel Geld hat man als Jugendlicher der angesprochenen Zielgruppe i.d.R. nicht.

Viele *hicks* Grüße
Luemmel33:read:
 
...
ich finde die ganze komasauf-panik eh überzogen. laut dem aktuellen suchtbericht machen das 20% der jugendlichen regelmäßig. ...

Man muss unterscheiden zwischen hemmungslosem Saufen bis an die Grenze zur Besinnungslosigkeit und das Überschreiten selbiger (ins Koma fallen). Das extreme Saufen hat eben so zugenommen. Ich kann das als Stadtbewohner ganz gut nachvollziehen.

Nicht nachvollziehen kann ich aber deine These, dass es sich vorwiegend um Jugendliche mit Migrantenhintergrund handelt. Ich seh des öfteren solche Jugendlichen, die gerade am Abfüllen, Vor- oder Nachglühen sind. Deutsche Jungs & Mädels sind da genauso dabei, wie Kinder ausländischer Eltern!



@ Luemmel33:
Den Alkohol drastisch zu verteuern, ist eine Möglichkeit, die Saufereien einzudämmen, aber eine Lösung sicher nicht. Vielleicht würde dann das Alkoholpanschen oder Schwarzbrennen merklich zunehmen?

Die Gesellschaft muss einfach den reichlichen Genuss von Alkohol stärker ächten, das Bewusstsein für die Gefahren regelmäßigen Starkkonsums geschärft werden! Oder eine limitierte Abgabe von Alkoholika gegen Altersnachweis und Registrierung. Aber da würde wieder alle Kritiker dagegen Sturm laufen. Kritiker, die am Massenphänomen Komasaufen sonst nichts auszusetzen haben! :(
 
Mal eine andere Seite, ich gehöre ja mit meinen 17 Jahren zu der Altersgruppe, um die es hier geht.
Ich trinke gerne mal ein Bier auch unter der Woche, wenn ich zu Freunden gehe (unregelmäßig).
Am Wochenende trinke ich auch gerne je nach psychischer Verfassung 2-10 Bier (Je besser es mir geht und je länger der Abend, desto mehr).
Gegen einen kurzen dazwischen habe ich auch nichts einzuwenden. Aber wenn ich merke, langsam isses genug, dann hör ich auch auf. Ich habe einfach keine Lust, mich zu übergeben (ich habe einen sehr empfindlichen Magen).
Warum sollte einem dieser Genuss verboten werden? Meine Leberwerte sind völlig in Ordnung (Bluttest vor 3 Wochen) und Bier ist einfach ein tolles Getränk. Ich kann auch nix dafür, dass andere einfach nicht raffen, wie dumm es ist, sich wegzusaufen. Auf Festivals kriegt man das ja mit und sonst... naja, kommt drauf an.
Und die Steuer zu erhöhen, ist auch keine Lösung, damit schafft man nur wieder eine Kluft zwischen Arm und reich, da würde sich das Komasaufen von den Asozialen auf die Bonzenliga verschieben.

Gruß
Manu
 
Meiner Meinung nach sollte mehr in die Jugendlichen und deren Erziehung investiert werden. Ich habe schon oft gehört, dass Lehrer keine Zeit haben auf die Schüler einzugehen, da zu viel Stress wegen zu vollen Stundenplänen und zu großen Klassen sei. Ebenso sollten sich auch die Eltern darum kümmern. Auch sollte meiner Meinung nach mehr darin investiert werden, dass Jugendliche Beschäftigungen haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele aus reiner Langeweile sich zudröhnen, und kann dies auch nachvollziehen.

Es ist immer schön zu lesen, das immer andere die Schuld haben und nie * SIE * selber....das Wort * SIE * meinte ich die heutigen Jugendlichen !
Entweder, haben die Lehrer Schuld, weil sie nicht auf ihre Probleme eingehen oder die Eltern, weil sie nicht um ihre Kinder kümmern oder der Staat ist Schuld, weil er wenig auf die Zukunftskinder schaut oder wenig invistiert !

Wie wärs, wenn die heutigen Jugendlichen, mal an sich selbst arbeiten und selbst weiterbilden würden...ist das so schwer ???
Man könnte meinen, sie sind irgendwie geistig hinten geblieben und man müsse sie erst alles beibringen, wie man richtig lebt !
Fakt ist, das sie einfach stinkfaul sind und das sie alles mit absicht falsch machen, was man nur falsch machen kann und wir ( darunter meine ich den Staat und Erwachsenen ), müssen die Suppe wieder auslöffeln, nur weil sie nicht fähig sind, normal zu denken !


Nehmen wir nur das Komasaufen her.....!
Jeder 12 -15 jähriger weisst, das Alkohol ungesund ist und noch dazu, wenn man zuviel erwischt, das es zum tode fühern kann, aber neine, was tun sie mit Absicht...sie saufen , bis der Arzt kommt und wer darf das alles bezahlen???...WIR, das arbeitende Volk, denn schließlich zahlen wir in die KK ein !
Ich würde den Komasäufer ALLES selbst bezahlen lassen...vom Krankenwagen, bishin zum Stationären Aufenthalt, dann wird er sich merken, ob er sich das zweitemal antut..!

Und dank Ihnen, wird heute alles Verboten oder alle Verbote werden noch weiter verschärft und darum brauchen sie am wenigsten jammern, wenn Poltikier endlich etwas dagegen unternehmen !
Ohne uns Erwachsenen, würden sie am vollem Teller verhungern....:flag:

An Tankstellen, würde ich den Verkauf von Alkohol verbieten und in den Geschäften, nur mit Bildlichtausweiß zulassen !
 
Ich bin selber noch Jugendlicher. Und deshalb habe ich das mal auf meine Erfahrungen gestützt, die Aussage mit den Lehrern/ Eltern meine ich.
Meine Eltern hätten mir was erzählt, wenn sie mich mit 16 aus em Krankenhaus hätten abholen müssen, weil ich eine Vergiftung vom Alkohol habe. Klar habe ich in dem Alter (und auch schon früher) Alkohol getrunken, aber das war maßvoll.

Mit der Erziehung fängt es übrigens auch schon früher an, als erst im Jugendalter. Ich glaube auch, dass man einem Teenager nicht mehr so viel erzählen kann, eher im Gegenteil. Aber die Erziehung früher (als Kind) macht auch schon einiges aus. Wenn es den Eltern egal ist, was ihre Kinder machen, dann kann ich mir gut vorstellen, dass das Kind im Park sitzt und raucht und trinkt.

Wie wärs, wenn die heutigen Jugendlichen, mal an sich selbst arbeiten und selbst weiterbilden würden...ist das so schwer ???
Man könnte meinen, sie sind irgendwie geistig hinten geblieben und man müsse sie erst alles beibringen, wie man richtig lebt !
Fakt ist, das sie einfach stinkfaul sind und das sie alles mit absicht falsch machen, was man nur falsch machen kann und wir ( darunter meine ich den Staat und Erwachsenen ), müssen die Suppe wieder auslöffeln, nur weil sie nicht fähig sind, normal zu denken
Das ist aber sehr verallgemeinert und ich würde fast sage eine dumme Aussage.
Bekämpft man eine Krankheit, in dem man einfach sagt: "Das Herz bekommt einfach nichts fertig, viel zu schwach."? Oder fragt man sich warum nichts geht? Glaubst Du wirklich, dass alle Jugendlichen, die saufen einfach kein Bock haben. Und warum haben dann andere Jugendliche Bock? Warum sind Kinder von Assi-Eltern meist auch Assi-Kinder? Und warum sind Kinder aus einem gefestigten Familiengefüge meist keine Assi-Kinder? Weil sie Bock drauf haben, oder weil ihre Eltern es ihnen so beigebracht haben?
 
(...)
@ Luemmel33:
Den Alkohol drastisch zu verteuern, ist eine Möglichkeit, die Saufereien einzudämmen, aber eine Lösung sicher nicht. Vielleicht würde dann das Alkoholpanschen oder Schwarzbrennen merklich zunehmen?
(...)(
Hallo zusammen,
na wenn dein Einwand zutreffend wäre, würden wir also neben Haschplantagen numehr auch illegale Tabakplantagen in ungekannten Ausmaß in Deutschland haben. Ganz zu schweigen von illegalen "Verkaufsständen" von gut organisierten Gruppierungen, die dann wohl Ladenlokale in der Größe eines Supermarktes anmieten werden, um "steuervergünstigte" Rauchwaren zu veräussern.
Ich halte diesen deinen Einwand somit für nicht nachvollziehbar.

Einverstanden bin ich mit deinem Hinweis auf die nichtige Lösung. Diese wird wohl kaum durch Verbote etc. erreicht werden, sondern wird einzig im Elternhaus und der dort zu leistenden Erziehungsarbeit in Reichweite gelangen. Steuererhöhungen, Verbote etc. können nur flankierend wirken.

Gruß*hicks*
Luemmel33:read:
 
@ Luemmel33:
Es war kein Einwand, sondern eine Fragestellung!

Übrigens:
Der Schmuggel von Zigaretten, insbesondere aus Osteuropa, nach Deutschland hat drastisch zugenommen! Auch immer mehr Leute versuchen, Cannabis in der Wohnung, im Wintergarten, auf dem Balkon, anzubauen.

In skandinavischen Ländern wird Alkohol häufiger geschmuggelt und Schwarzbrennen ist dort keine Seltenheit!


Fakt ist aber, dass allein 2007, nach Angaben der Krankenversicherer, über 22.000 Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren in Krankenhäuser eingeliefert wurden, weil sie vom Saufen besinnungslos waren. Viele davon in lebensbedrohlichem Zustand! Jeder 5. Jugendliche scheint nach diesen Angaben regelmäßig hohe Mengen an Alkohol zu konsumieren und monatlich ein- bis mehrfach betrunken zu sein!


@ *Hammy*:
Jugendliche sind oftmals nicht reif genug, ihr Handeln alleine überblicken zu können, vor allem in der Gruppe. Die Kosten für Rettungseinsätze könnten sie nicht oder nur teilweise übernehmen, zumindest ab 14 Jahren wäre eine Dienstverpflichtung für 2 - 4 Wochenenden in sozialen oder medizinischen Einrichtungen eine wünschenswerte Sache!

Eine kontrollierte und reglementierte Abgabe von Alkohol scheint in greifbarer Nähe, wenn das Jungvolk weiterhin bedenkenlos zur Flasche greift. Wer schon als Jugendlicher an den Genuss höherer Alkoholmengen gewöhnt ist, wird als Erwachsener weitaus größere Probleme bekommen, sei es die Gesundheit bzw. die Suchtgefahr oder auch die Gefährdung anderer, z.B. im Straßenverkehr!
 
@ *Hammy*:
Jugendliche sind oftmals nicht reif genug, ihr Handeln alleine überblicken zu können, vor allem in der Gruppe. Die Kosten für Rettungseinsätze könnten sie nicht oder nur teilweise übernehmen, zumindest ab 14 Jahren wäre eine Dienstverpflichtung für 2 - 4 Wochenenden in sozialen oder medizinischen Einrichtungen eine wünschenswerte Sache!

Dann würde keiner mehr den Krankenwagen rufen und die Meldungen über Alkoholtote würden sich extrem häufen.
 
Wieso würde dann niemand mehr einen Kranken- oder Rettungswagen rufen?
Das glaube ich weniger, da man die ja eher nur im absoluten Notfall ruft. Kann mir schwerlich vorstellen, dass man keine Hilfe holt, wenn jemand so schwer angetrunken ist.

Ich hätte aber allgemein nicht gedacht, dass die Verkäufe zu so später Stunde solche Ausmaße annehmen, und dass im Verkauf so wenig auf das Alter geachtet wird.

mfg echofoxi
 
Ich würde den Komasäufer ALLES selbst bezahlen lassen...vom Krankenwagen, bishin zum Stationären Aufenthalt, dann wird er sich merken, ob er sich das zweitemal antut..!
Und Raucher, die an Lungenkrebs erkranken, lassen wir dann am besten auch Alles selber zahlen? Junkies bekommen keine Therapie mehr, weil sie die selber zahlen müssten? Jemand, der mit überhöhter Geschwindigkeit einen Unfall baut, wird ohne Geld auch nicht mehr behandelt?
Fällt dir was auf? Ja, bald darf ganz Deutschland seine Krankenhauskosten selber zahlen :D .
 
Hallo
Ich bin glaube ich 100%ig in der Zielgruppe:
16 Jahre alt, Gerne Alkohol trinkend (auch härteres) und zusätzlich dabei im Park oder sonstwo rumhängen (in Hamburg).
Und wenn ich die Sache jetzt mal ganz objektiv betrachte, dann würde ich sagen, das Alkoholverkaufsverbot zwischen 22:00 und 5:00 Uhr wirklich etwas bringen würde. Vor allem wenn man im Park ist oder so, geht man lieber nochmal zur Tanke und holt sich was, anstatt vornherein zuviel zu kaufen, was sowieso nicht getrunken wird... Man hat ja auch nicht unendlich Geld zur verfügung, und will mit so wenig wie möglich das meiste erreichen!

Ich kann nur sagen, dass es für keien ein echtes Problem ist Alkohol besorgen. Vielen Läden genügt es, wenn man einen Schülerausweis zeigt, auf dem man das Geburtsdatum einfach ändern kann (nur einer der Tricks) und natürlich hat man ja auch ältere Geschwister usw.

Fakt ist meiner Meinung nach, dass die Zahl der Jugendlichen in Krankenhäusern wirklich sinken würde

P.S. Trotz meines Umfeldes kann die Zahl von 20% gar nicht stimmen. Ich habe gerade mal einen Freund, der einmal im Krankenhaus war...
Ich möchte die Zuverlässigkeit dieser Statistiken in Frage stellen
 
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P.S. Trotz meines Umfeldes kann die Zahl von 20% gar nicht stimmen. Ich habe gerade mal einen Freund, der einmal im Krankenhaus war...
Ich möchte die Zuverlässigkeit dieser Statistiken in Frage stellen

Du verwechselst da etwas Grundlegendes!
Mit den ca. 20% aller Jugendlichen sind diejenigen gemeint, die häufig bis regelmäßig höhere Mengen an alkoholischen Getränken konsumieren und demzufolge häufig betrunken sind, aber deshalb nicht automatisch ärztlicher Akutbehandlung bedürfen!

Dokumentiert dagegen sind über 22.000 Fälle im Jahr, in denen Jugendliche (zwsch. 10 und 20 Jahren) wegen übermäßigem Alkoholkonsum im Krankenhaus landeten!
 
Mit den ca. 20% aller Jugendlichen sind diejenigen gemeint, die häufig bis regelmäßig höhere Mengen an alkoholischen Getränken konsumieren[...]
Mich würde mal interessieren, was "häufig" oder "regelmäßig" bedeutet. Das sind meiner Meinung nach sehr vage.
 
@ Luemmel33:


Fakt ist aber, dass allein 2007, nach Angaben der Krankenversicherer, über 22.000 Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren in Krankenhäuser eingeliefert wurden, weil sie vom Saufen besinnungslos waren. Viele davon in lebensbedrohlichem Zustand! Jeder 5. Jugendliche scheint nach diesen Angaben regelmäßig hohe Mengen an Alkohol zu konsumieren und monatlich ein- bis mehrfach betrunken zu sein


Wenn du das in einem Absatz schreibst, nehme ich das so, dass weil 22.000 Jugendliche im Krankenhaus waren jeder 5. Jugendliche auch mal drin war...

Sorry, aber ich finde das auch wage formuliert, und ich denke, dass gerade die Leute die NICHT regelmäßig trinken stark gefährdet sind im Krankenhaus zulanden, weil sie nicht wissen wie viel sie abkönnen usw.
 
... was "häufig" oder "regelmäßig" bedeutet. ... sehr vage.

Du kannst das nicht in genaue Zahlen packen! Aber wer als Jugendlicher 2 - 4 mal im Monat deutlich betrunken ist, gehört eindeutig zu den Alkoholgefährdeten. Das reine Saufen um des Saufen willens hat sich bei vielen Jugendlichen fast schon zum Standard erhoben und wer nicht mitmacht, gilt als Weichei und wird verspottet. Dabei ist gerade, Stärke zu zeigen und auch mal ein deutliches NEIN auszusprechen, viel mutiger, als mit den hirnlosen Cliquen-Anführern einfach nur mitzusaufen!


@ Dobby:
Willst du mir etwa weis machen, dass ein Jugendlicher, der regelmäßig viel säuft, besser weiß, was gut für ihn ist und wann er genug hat? Wohl nicht, wenn man die Ärzte und Jugendpsychologen mal befrägt!


Wer bestreitet, dass ein Großteil unserer Jugend massive Probleme mit Alkohol und auch Drogen hat, sollte mal mit entsprechenden Fachleuten sprechen (ich hab's gemacht!) und sich die Fakten und Beweise zeigen lassen!
 
Hmm, deine Argumentation ist schlüssig! Und ich denke auch, dass wenn jemand mehr als 2 mal pro monat besoffen ist (außer Ferien oder so^^), dann hat er (immer häufiger auch sie) schon ein deutliches Alkoholproblem.

Wiegesagt, objektiv gesehen, ist das Alkoholverkaufsverbot für Tankstellen von 22-5 Uhr GUT
 
Wenn ihr den Jugendlichen schon unterstellt, dass sie alle Alkoholiker sind, wie erklärt ihr euch dann, dass sie keine Entzugserscheinungen haben?
4 mal im Monat angetrunken sein ist nicht schlimm, das ist an jedem Wochenende einmal, und selbst wenn man jedes Wochenende trinkt bis man kotzt ist das nicht so schlimm wie das hier einige darstellen: Das ist in 99 von 100 Fällen eine vorübergehende Phase, die keine bleibende Schäden hinterlässt und auch wieder vorbeigeht!
Ihr solltet nicht den ersten Vollrausch gleich mit Alkoholismus gleichsetzen.
 
Ich finde das Gesetz relativ sinnlos und wieder nicht gut durchdacht.
Es soll doch hauptsächlich dazu dienen jugendliche saufgelage aufzulösen?!

Warum gibt es kein härteres durchgreifen wenn jugendliche alkohol trinken?!
Bzw. Für 18Jährige die minderjährigen alkohol kaufen. Da müsste es viel härtere strafen geben.
 

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