Musikindustrie: Audio-CDs sollten dreimal teurer sein

smallwood

Well-known member
Die ganze Welt beschwert sich über zu hohe Preise für Audio-CDs, die RIAA dagegen erklärt, warum die Unterhaltungsscheiben eigentlich das Dreifache kosten sollten. Demnach macht man beim Kauf einer Audio-CD ein gutes Geschäft, schließlich hat man sehr lange etwas davon.
(...)

weiter im Original auf WinFuture.de

Humor hamse ja, das muss man ihnen lassen - denn ernst gemeint kann das ja wohl kaum sein ...
Die CDs sind angeblich billiger geworden, dem muss ich entgegen halten, dass die Qualität der Produktionen dafür auch stark nachgelassen hat!

Gruß,
smallwood
 
Eine CD hält durchschnittlich 20 Jahre, danach ist sie kaputt und nicht mehr abspielbar.
Eine LP hält wesentlich länger....

Wenn die Plattenindustrie wieder auf LPs umsteigen würde (allein schon der Klang ist ja zum Zungenschnalzen) wäre das in Ansätzen ein Argument.

Aber so....die Plattenindustrie hält sich immernoch für einen reinen Wohltäter. :shockkk!:
Schade, dass es in Wahrheit nicht so ist!:eek13:
 
Wenn sie den Kopierschutz abschaffen würden, wäre mehr Geld übrig....Entwicklung und Umsetzung solcher Mechanismen, die eigentlich immer gekanckt werden sind völlig sinnlos...die Industrie fängt wie immer anm falschen Punkt an!
 
smallwood schrieb:
Die CDs sind angeblich billiger geworden

Stimmt vielleicht wenn man die Preisentwicklung von CDs mit dem Preisanstieg von Benzin & Kraftstoffen vergleicht :tongue:

smallwood schrieb:
dem muss ich entgegen halten, dass die Qualität der Produktionen dafür auch stark nachgelassen hat

Das stimmt in den meisten Fällen... bis auf ein paar löbliche Ausnahmen :wink2:

LongbowArcher schrieb:
Entwicklung und Umsetzung solcher Mechanismen, die eigentlich immer gekanckt werden sind völlig sinnlos

Sinnlos ist das sicher nicht, ich schätze mal mindestens 85% aller Verbraucher können damit nichts anfangen...

Autos zum Beispiel werden doch auch verriegelt & mit modernen Systemen gegen wegfahren geschützt... und sowas wird auch immer wieder geknackt... zumindest wenn man Auto Bild usw glauben schenken darf... :wink2:
 
Doch sinnlos, denn diese 85% der Verbraucher würden demnach auch ohne Kopierschutz keine Vervielfältigungen machen, also werden Millionen Dollar rausgehauen um die übrigen 15% in die Schranken zu weisen, die es aber trotzdem hinbekommen eine CD zu kopieren.
 
Ich glaub dem Problem mit den CDs kann man auch einfach aus dem weggehen, indem man sich die Musik z.B. bei iTunes kauft. Da ist ein Song billiger (pro Song 99 Cent, pro Album 9,99€) also bei einer CD. Und die Klangqualität ist auch nicht schlechter...
 
Die Klangqualität ist in meinen AUgen ncith ausreichend und ein DRM braucht kein Mensch! Wenn ich shcon MP3 Dateien kaufe, dann will ich sie auch überall dahin kopieren wo ich will und möchte nicht auf ein oder zwei Geräte, womöglich auch noch Herstellerbezogen gebunden sein!
Ich will Musik auch in Händen halten können und nicht nur auf dem PC sammeln...
Ich hab sehr sehr viele CDs zu Hause, allerdings habe ich seid mindestens 3 Jahren keine weitere CD mehr gekauft, da es mir nicht wert ist so viel Geld auszugeben!
 
vergesst dabei mal nicht dass die plattenindustrie an einer CD ca 5-10 EUR verdient - maximal. davon müssen sowohl die produktion, die künstler, die werbung, das studio etc bezahlt werden. der rest von den CD-Preisen geht aber auf kosten des einzelhandels, die da locker gewinnspannen von 30 oder mehr Prozent haben.

aber jammern muß die musikindustrie nach wie vor nicht. offensichtlich haben sie immer noch so viel geld 10 x den gleichen künstler (mit anderem namen, aussehen) den gleichen song aufnehmen zu lassen und denken dass die bevölkerung immer noch so blöde ist und sich das dann auch andrehen lässt. warum fördern die nur stars die nach schema x klingen und das dann in hundertfacher version zu tage? ich kauf mir jedenfalls nix was im radio läuft, das kann man doch schon beim zweiten hören nicht ertragen. insbesondere koksnase neidu oder wie dieser jammertropf heißt *megakotz*
 
Wenn sie nur so wenig an CDs verdienen, dann muss man eben, um mehr Geld über zu halten nicht Monsterverträge über 150 Millionen Dollar mit Leuten wie Robbie Williams abschliessen....So einfach ist das! So etwa snennt man wirtschaften, aber das hat diese geizige Industrie total verschlafen und sich selbst hochgeschaukelt. Jetzt stecken sie in der Klemme!
 
bei robbie williams rechnet sich das doch locker, das problem ist die nachwuchsförderung, daran spart man und bringt lieber den nächsten abklatsch raus.
 
Und wenn eine Nachwuchsband tatsächlich im kleinen Kreis erfolgreich ist, wird da gleich ein Manager draufgeschmissen, der die halbe Band umschmeisst, einen neues Image draufmacht und am Ende sieht die Band wie jede andere aus.

Beispiel: Juli
Die habne früher englische Lieder gesungen, hatten einen anderen Namen und sind auch anders aufgetreten. Kaum war der Manager da, wurde ein Bandmitglied "ersetzt" und das Image auch.

TokyoHotel waren auchmal etwas "anders" unterwegs, aber das Management hat ja schließlich auch was mitzureden....
 

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