T
tarro
Biete hier das Buch MICHAEL MOORE: Stupid White Men an.
zum Inhalt:
Die derzeit stärkste Waffe der Linken gegen das politische und ökonomische Establishment der US A heißt Michael Moore. Der Filmemacher und Autor, der sich selbst zuerst als Wähler begreift, ist eine ziemliche Nervensäge. Und im Moment in Verruf geraten, prügelt er doch, wo immer er kann, auf seine Landsmänner ein. Michael Moore sieht sich aber keinesfalls als Anti-Amerikanist. "Ich würde eher sagen, dass ich pro-amerikanisch bin. Für sein Land kann man nichts besseres tun, als das, was ich tue."
Die USA unter der Regierung Bush junior ist für Michael Moore eine "Bananenrepublik" und Bushs Kabinett die "Junta". Und Bush selbst? "Ein Dummkopf an der Spitze einer Nation der Dummköpfe." So äußert sich Moore in seinem neuesten Buch "Stupid White Men", dumme weiße Männer. Über Wochen stand das Buch an Platz 1 der amerikanischen Bestseller-Listen - und Michael Moore fühlt sich durch den Erfolg bestätigt, sieht er sich doch als Sprachrohr der 234 Millionen Menschen, die Bush immerhin nicht gewählt haben.
Wir erinnern uns, auch wenn Amerika selbst es längst vergessen hat: allein schon die letzte Präsidenten-Wahl war eine Farce! Und das in Amerika, der Wiege der Demokratie. Dabei sind die Zeiten für die einfachen Leute weniger als rosig. Moore: "Wenn man in Amerika krank wird, ist man gearscht. Wenn man in Amerika arm ist, ist man gearscht. Das zum Thema Ethik in unserer Gesellschaft."
Aber bei den Wahlen vor zwei Wochen: Ein Sieg der Republikaner auf der ganzen Linie! Soviel Einigkeit war nie in den USA. Und Moore? Dessen Mittel werden immer schriller. Brachialsatire wie in seinem Film "Bowling for Columbine" über die waffensüchtigen Amerikaner ist seine Antwort. Wie viele Menschen kommen jedes Jahr durch Schusswaffen um? - In den USA: 11.127!
Methode Moore: Gnadenlose Montage der realen Überwachungskamera mit typischem Humor. Bei der Eröffnung eines Kontos irgendwo in Amerika, zeigt Moore minutenlang die Bilder von der Überwachungskamera, konfrontiert sein Publikum mit der bitteren Realität. Eine Bank lockt Kunden sogar mit einer Waffe als Werbegeschenk - für die Eröffnung eines Kontos bei ihnen.
Michael Moore geht es mit seinen Filmen und Büchern darum, die Menschen zu verstören, aufzuschrecken. Er möchte, dass sie sich engagieren und endlich etwas tun.
Christine Gerberding
Michael Moore
Stupid White Men
Piper Verlag, München
12,00 Euro
Wers haben will schickt bitte eine PN an mich.
Speedreport oder Info im Thread wäre nett.
zum Inhalt:
Die derzeit stärkste Waffe der Linken gegen das politische und ökonomische Establishment der US A heißt Michael Moore. Der Filmemacher und Autor, der sich selbst zuerst als Wähler begreift, ist eine ziemliche Nervensäge. Und im Moment in Verruf geraten, prügelt er doch, wo immer er kann, auf seine Landsmänner ein. Michael Moore sieht sich aber keinesfalls als Anti-Amerikanist. "Ich würde eher sagen, dass ich pro-amerikanisch bin. Für sein Land kann man nichts besseres tun, als das, was ich tue."
Die USA unter der Regierung Bush junior ist für Michael Moore eine "Bananenrepublik" und Bushs Kabinett die "Junta". Und Bush selbst? "Ein Dummkopf an der Spitze einer Nation der Dummköpfe." So äußert sich Moore in seinem neuesten Buch "Stupid White Men", dumme weiße Männer. Über Wochen stand das Buch an Platz 1 der amerikanischen Bestseller-Listen - und Michael Moore fühlt sich durch den Erfolg bestätigt, sieht er sich doch als Sprachrohr der 234 Millionen Menschen, die Bush immerhin nicht gewählt haben.
Wir erinnern uns, auch wenn Amerika selbst es längst vergessen hat: allein schon die letzte Präsidenten-Wahl war eine Farce! Und das in Amerika, der Wiege der Demokratie. Dabei sind die Zeiten für die einfachen Leute weniger als rosig. Moore: "Wenn man in Amerika krank wird, ist man gearscht. Wenn man in Amerika arm ist, ist man gearscht. Das zum Thema Ethik in unserer Gesellschaft."
Aber bei den Wahlen vor zwei Wochen: Ein Sieg der Republikaner auf der ganzen Linie! Soviel Einigkeit war nie in den USA. Und Moore? Dessen Mittel werden immer schriller. Brachialsatire wie in seinem Film "Bowling for Columbine" über die waffensüchtigen Amerikaner ist seine Antwort. Wie viele Menschen kommen jedes Jahr durch Schusswaffen um? - In den USA: 11.127!
Methode Moore: Gnadenlose Montage der realen Überwachungskamera mit typischem Humor. Bei der Eröffnung eines Kontos irgendwo in Amerika, zeigt Moore minutenlang die Bilder von der Überwachungskamera, konfrontiert sein Publikum mit der bitteren Realität. Eine Bank lockt Kunden sogar mit einer Waffe als Werbegeschenk - für die Eröffnung eines Kontos bei ihnen.
Michael Moore geht es mit seinen Filmen und Büchern darum, die Menschen zu verstören, aufzuschrecken. Er möchte, dass sie sich engagieren und endlich etwas tun.
Christine Gerberding
Michael Moore
Stupid White Men
Piper Verlag, München
12,00 Euro
Wers haben will schickt bitte eine PN an mich.
Speedreport oder Info im Thread wäre nett.