Kritik an der Sendung Schmidt & Pocher vom 06.11.2008

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Crackspider

Well-known member
Als ich wie jeden Samstag Abend um 21.45 Uhr Eins Festival eingeschaltet habe um die Wiederholung von Schmidt und Pocher anzuschauen, freute ich mich auf eine unterhaltsame und niveauvolle Stunde.
Doch seit der Sommerpause hat sich die Qualität der Sendung extrem verschlechtert, gegipfelt ist es dann am vergangenen Donnerstag in der Sendung in welcher Bushido und diese "Komikerin" zu Gast waren.

Die Sendung ist und war unterste Schublade. Pocher als "Rapper" und der "echter" Gangster Bushido in einer angeblich seriösen ARD Show? Wie soll das passen??
Eine Komikerin die sich in den ersten 30 Sekunden ihres Auftritts noch benehmen konnte aber dann zum Ende hin über Pornos schwafelte und dabei zu KEINER Zeit lustig war!!

Wenn ich mir die guten alte Zeiten von der Harald Schmidt Show auf Sat1 anschaue.....da hat der Name Late Night Show noch den Namen verdient. Wie sich Manuel Andrack und Harald Schmidt in der Sendung ein ums andere mal die Bälle perfekt zugespielt und perfekt harmoniert haben und einen Lacher nach dem anderen rausgehauen haben.


Für mich steht fest: Ich werde ab sofort die Sendung Schmidt & Pocher nicht mehr anschauen. Schmidt alleine bzw. mit Herrn Andrack war besser, auch wenn es viele nicht so sehen.
Das soll nun aber nicht heißen, dass Pocher schlecht wäre. Aber seit Pocher mit Schmidt zusammen moderieren, ist das Profil der Sendung von Woche zu Woche stetig schlechter geworden.
 
da muss ich dir in jedem Fall recht geben !

Schmidt wird langsam alt und jede Woche lustig zu sein ist einfach super schwierig, bei dem Comedy und Sketch Angebot der heutigen Zeit.

Schmidt überzeugte immer durch intelligente oder politische Späße, die nun durch flachen banalen Humor abgelöst wurden.

Naja... ein ums andre Mal werde ich noch reinschauen aber gut ist die Sendung nicht mehr.
 
...ich habe auch kurz reingezappt und muss sagen: einfach nur peinlich!

Der Pocher ist überhauptnicht wandelungsfähig und nach Jahren, ist die selbe Masche einfach nicht mehr lustig...

Ich kann überhauptnicht verstehen, warum und wie da überhaupt Menschen sich ins Publikum setzen könen.
 
Die Sendung hatte den unbestrittenen Höhepunkt mit Manuel Andrack & Co.!

Danach ging es steil nach unten, Besserung auch nicht mehr in Sicht, leider!
 
Was will man auch von einem Pocher anderes erwarten? Die Rolle des spätpubertierenden Dauerquenglers ist so ausgelutscht, daß ich sie nicht einmal mehr als peinlich, sondern nur noch als durchgängige Gähnhilfe ansehe. Sorry, aber besser geht's ohne mich.

Gruß Konradin
 
Ich möchte hier nicht dem Pocher die Schuld in die Schuhe schieben das die Sendung, auf gut Deutsch gesagt, beschissen geworden ist.

Es ist eher der Aufbau der Sendung. Langweilige Gäste (siehe Bushido) und Gastauftritte 3. klassiger Künstler (siehe die "Komikerin") und demzufolge langweilige Dialoge und abfallendes Niveau.
Früher hat man stärker das Publikum in die Sendung mit einbezogen oder lustige Außenreportagen gedreht, stattdessen schickt man den Pocher als verkleideter Pseudo Societyexperte los.
 
"Schmidt und Pocher" ist keine seriöse Show, sie ist ein reines Unterhaltungsformat, bei der andere TV-Sendungen oder Auftritte von bestimmten Personen lächerlich bzw. parodisiert werden. Parodien kommen ja zur Zeit im Fernsehen ganz gut an (siehe switch reloaded).
Ich fand auch, dass das Niveau nach der Sommerpause abgenommen hat, aber so dramatisch wie du fand ich es nicht. Gülcan und Bushido, naja darüber kann man sich streiten. Ich find seine Musik zum, kot zen aber sein MTVIVA-Boykott find ich dagegen klasse (laut.de | Bushido: Rapper bricht mit MTV und VIVA (News)).
Gottschalk war der einzige gute Gast der zweiten Staffel. Helge Schneider und Atze Schröder, der nur seinen erbärmlichen Film promoted, waren ganz und gar unnötig.
Pochers Außeneinsätze find ich dagegen gut, grade den letzten am roten Teppich vom James Bond Film.
 
Schmidt & Pocher mit Switch inhaltlich zu vergleichen finde ich falsch. Switch parodiert ja reale Menschen und das auf einem extrem hohen Niveau wie ich finde. Pocher dagegen parodiert mehrheitlich erfundene Personen, mal gut, mal schlecht.
 
[...] stattdessen schickt man den Pocher als verkleideter Pseudo Societyexperte los.

Für mich war das noch das Highlight der Sendung.... Ich weiß nicht, an was es liegt, aber seitdem Schmidt & Pocher jetzt wieder läuft, isses wirklich sehr mau.
Eine Zeitlang (Ende 2007 - Anfang 2008) war es wirklich sehr gut und sehr witzig, aber inzwischen ist mal wieder ziemlich langweilig. Die langen Pausen und sehr unstetigen Sendetermine tuen da noch ihr übriges. Gäste sind bis auf wenige Ausnahmen sowieso total uninteressant und meist leider auch ziemlich dämlich. Die Sendung hat kein wirkliches Profil und im Gegensatz zu den Sat1-Hoch-Zeiten überhaupt nichts innovatives mehr - was wirklich schade ist.

Aber nebenbei: Wer Donnerstag Abend gute Unterhaltung sucht - Extra3 im NDR schauen!
 
schmidt hatte mit seiner sendung auch alleine längst abgebaut..

an sein früheres niveau (schmidteinander, WDR) konnte er -ob mit oder ohne pocher- schon zu sat1-zeiten nicht mehr anknüpfen.

mfg
recon
 
Das WDR Dings hab ich nie gesehen. Aber für mich und bestimmt viele andere ist eben ein Krasser Schnitt zwischen Sat1 - ARD alleine - ARD mit Pocher zu sehen. Und von diesen Dreien gefiehl mit persönlich die Sat1 Version viel besser.
 
Schmidt war mal das Urgestein der Late Night Shows aber hat auch sehr abgenommen finde ich ,platt manchmal was er so abläst.Zu Pocher Ähmm wer is Pocher der ewige Lehrling.Wo bitte is Pocher lustig :confused: der nennt sich ja wirklich ein Comedyen da bekomm ich Pickel :würg:
 
Das verschleißt sich halt alles, wenn man nun jede Woche so witzig und schlagfertig sein muss, da hängt das dem Schmidt garantiert nur noch zum Hals raus, aber er muss ja noch bis 67, oder ist er gar schon so alt?

Das schwere Los aller Künstler, keiner mag das akzeptieren, dass der Beruf Künstler keine Beamtenlaufbahn ist, deswegen müssen die Fernsehzuschauer dann immer noch solche Peinlichkeiten wie Gottschalk und Heesters ertragen.

Der Pocher ist einfach fehlbesetzt, der taugt nur für ungeschliffenen Klamauk und Schlüpferwitze, nur die Zeit dafür ist wohl langsam mangels jugendlicher Masse am Ablaufen.

Ist ja auch ein Scheiß, jeden Abend zig Fernsehprogramme mit irgendeinen Stuss vollzutexten, immer hungernde Schwarze, Guido Knopp erklärt die Welt, Biolek (auch so ein Fernsehrentner, lebenslang Künstler ohne Gnade) das Kochen, der andere Vogel die Welt und Gott, einfach nur noch Brechmittel. Mich wunderts, dass sich den Quatsch überhaupt noch jemand antut. Christiansen Schwatzbude, hier beliebige andere Schwatztalker einsetzen, alles nur Langweiler, Prediger des Neoliberalismus, durchschaubar, vorhersagbar und unendlich langweilig. Wäre ich Ranitzki gewesen, hätte ich diesen dämlichen Fernsehpreis auch angepinkelt, oder besser noch, Gottschalk, dem Oberschleimer, damit den Scheitel nachgezogen.

Also wundert euch nicht über Schmidt, ich denke, der ist alt genug, um das Geld zu nehmen, sich von Termin zu Termin zu freuen, dass man ihn noch mitspielen lässt, die Welt will er bestimmt nicht mehr verbessern und Visionen hat er auch schon längst keine mehr, wenn da überhaupt je welche waren. Solche Künstler sind ja privat nicht selten ausgesprochene Durchschnittsmenschen.
 
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