Kopftuchverbot in Nordrhein-Westfalen

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was soll der zahnarzt denn machen wenn die regierung jahrzentelang die integration der ausländer vergessen/aufgeschoben hat.
 
was soll der zahnarzt denn machen wenn die regierung jahrzentelang die integration der ausländer vergessen/aufgeschoben hat.

Vielleicht mit seinem Dr.-Titel wieder nach Hause ziehen, um dort seine Landsleute,die ja alle arabisch sprechen, zu behandeln ?
Hat dort sicher auch keine Schwierigkeit, demendsprechend eine Helferin zu finden.
Oder sich bei seiner Kundschaft dafür entschuldigen, das die deutschen Arbeitskräfte einfach nicht willig sind, sich ihrer Kundschaft anzupassen und endlich die entsprechenden Sprachen in den Ausbildungsprorammen aufgenommen werden.
 
Garfield schrieb:
Vielleicht mit seinem Dr.-Titel wieder nach Hause ziehen, um dort seine Landsleute,die ja alle arabisch sprechen, zu behandeln ?
Hat dort sicher auch keine Schwierigkeit, demendsprechend eine Helferin zu finden.
Oder sich bei seiner Kundschaft dafür entschuldigen, das die deutschen Arbeitskräfte einfach nicht willig sind, sich ihrer Kundschaft anzupassen und endlich die entsprechenden Sprachen in den Ausbildungsprorammen aufgenommen werden.

tja du gibst es selber zu, dass integration immer nur ein immer wieder vergessenes thema der regierungen war in vergangenheit. das interpretiere ich daraus. und dass du sagst er soll wieder nach hause ziehen: wieso sollte er das? jemand der die deutsche staatsbürgerschaft besitzt und zudem hier seine existenz aufgebaut hat soll wieder zurück in seine heimat? 1960 waren sie aber noch willkommen oder wie... und jetzt haben die schön für uns gearbeitet deshalb sollen sie taschen packen und ab nach hause. wenn ein(e) ausländer/-in nach mehr als 20 jahren aufenthalt in deutschland nicht deutsch lernen konnte, sei es durch arbeit oder durch fehlende möglichkeiten, dann ist das für mich, dass die regierung sich nen scheißdreck drum kümmert.



achja und alle die meinen, dass das in der türkei auch nit erlaubt sei: wir leben in deutschland und NICHT in der türkei. ich glaube einige haben das immer noch nicht so recht kapiert. wenn ein(e) lehrer/-in mit schmuck ankommen würde, wo ein kreuz abgebildet is oder ne kette mit kreuzanhänger, da is die welt in ordnung oder wie.
 
Mutter schrieb:
Das Kopftuch trägt sie als Zeichen des Glaubens/Unterdrückung.

In dem GLauben den die Frau repräsentieren will, gibt es nämlich kein Kopftuchgebot. Das haben sich nur ein paar Bekloppte Prediger ausgedacht, aber alle halten sich daran...tststs...

Ich finde es ziemlich vermessen, so pauschal zu behaupten, daß Kopftuch sei ein Zeichen der Unterdrückung. Wieviele Muslima kennst Du, die ein Hidschab oder den Tschador tragen, und von wievielen dieser Frauen kennst Du ihre Beweggründe dafür? Ich persönlich kenne viele Muslima, die ihr Kopftuch voller Stolz als Zeichen ihres Glaubens tragen, und das ohne, daß sie von irgendwem dazu gezwungen worden sind oder sie jemals unterdrückt worden wären.

Und wenn Du sagst, im Islam gäbe es kein Kopftuchgebot, so steht doch im Koran geschrieben - wenn auch nicht expliziet die Rede von einem Kopftuch ist - daß die Frau ihre Reize vor den Blicken der Männer verbergen soll, und grade im orientalischen Kulturkreis gehörten auch die Haare und das Gesicht zu den Reizen einer Frau.

Garfield schrieb:
Dann erklär uns Unwissende doch mal darüber auf, warum im Herkunftsland der grössten Einwanderungs-und Ausländergruppe (ich sage jetzt keinen Namen, sonst rufe ich wieder Craxer auf den Plan) in allen öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Ämter usw das Kopftuch verboten ist, und warum man hier, in Deutschland, so ein Geschrei sogar mit Gericht macht ?

Die Türkei ist ein laizistischer Staat, und somit sind in der Türkei nicht nur Symbole des muslimischen Glaubens in allen öffentlichen Gebäuden und Einrichtungeng verboten, sondern jede Art religiöser Symbolik ganz gleich welcher Religion. Es wird also keine Religion benachteilig oder bevorzugt.

In Deutschland allerdings will man muslimischen Frauen verbieten, das Kopftuch zu tragen, während christliche Symbole weiterhin geduldet werden. Somit wird also der Islam gegenüber den Christentum benachteiligt, und eine solche Benachteiligung ist nunmal ein Vertoß gegen die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland und damit ein Fall für die Gerichte!

Garfield schrieb:
Nicht wir müssen uns orientieren oder integrieren ! Ganz im Gegenteil !

Dein Verständnis von Anpassung hat nichts mit Integration zu tun. Auch ist Integration kein einseitiger Prozeß, Integration muß von beiden Seiten gewollt und betrieben werden. Und Integration bedeutet auch nicht Anpassung um jeden Preis, sondern dazu gehört auch, seine kulturelle Identität zu bewahren, und eben auch mit dieser eigenen kulturellen Identität seinen Platz in der Gesellschaft zu finden und vor allem als Teil dieser Gesellschaft akzeptiert zu werden. Aber das verstehen viele Deutsche nicht. Viele wollen muslimischen Frauen ihr Recht absprechen, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen, andere beschweren sich, daß zu viele Moscheen gebaut werden, in denen Muslime ihren Glauben ausleben können usw. Aber auch so etwas gehört zur Integration, dem anderen die selben Recht zugestehen, die man für sich fordert, ein gewisses Maß an Respekt vor der Kultur des anderen, vor seinen Moral- und Wertevorstellungen, seinen Familienstrukturen. Und davon merke z.B. ich persönlich sehr wenig, unter den meisten Deutschen ist doch die Meinung sehr weit vertreten, daß alle Arten orientalischer Kultur einfach nur rückständig sind.

Bei den meisten Äusserungen hier frage ich mich wirklich, wer hier eigentlich integrationsunwillig bzw. integrationsresistent ist, ihr oder die Migranten?

Garfield schrieb:
Wir leben in einem westlichen und christlichen Land und dementsprechend hat man eben ein bischen leiser zu treten, wenn man nicht der selben Auffassung ist.

Deutschland ist KEIN christlicher Staat, kann es als sekulärer Staat auch gar nicht sein! Wäre Deutschland ein christlicher Staat, müßte diese Verbundenheit zum christlichen Glauben in der Verfassung festgeschrieben sein, ist sie allerdings nicht. Ganz im Gegenteil, die deutsche Verfassung betont ausdrücklich, daß es weder eine Staatsreligion in Deutschland gibt, noch eine Staatskirche, und daß somit alle anerkannten Religionsgemeinschaft einander als gleichgestellt zu betrachten sind.

Und wenn Du sagst, diejenigen, die einer anderen Auffassung sind, sollten doch mal ein bisschen leiser treten, dann trifft das doch vor allem auf Dich selbst zu, denn schliesslich bist Du es, der mit seiner Meinung nicht verfassungskonform ist.

Garfield schrieb:
Meine Tochter hat auf ihrer Bewerbung als Zahnarzthelferin eine Absage mit der Begründung bekommen, sie könne kein Arabisch.
Soll ich das tolerieren ? Wie wäre es denn, wenn die hier in Deutschland lebenden arabisch,türkisch,russisch,polnisch usw sprechenden zur abwechlung mal Deutsch lernen ?

Und hätte sich nun Deine Tochter bei der deutschen Niederlassung eines US-Amerikanischen Unternehmens beworben und hätte eine Absage bekommen mit der Begründung, ihr Englisch wäre nicht gut genug, würdest Du Dich darüber dann genauso aufregen? Wohl kaum. Oder wenn eine Firma von einem Bewerber französische, spanische oder italienische Sprachkenntnisse fordert, wer regt sich bitte darüber auf? Warum also soll ein Arbeitgeber nicht auch türkische oder arabische Sprachekenntnisse einfordern dürfen? Ich habe immer öfter das Gefühl, daß es hier eine Art Klassengesellschaft gibt, welche Nationalitäten willkommen sind und welcher weniger.

Mutter schrieb:
In manchen Ländern ist es legal eine 12jährige zu vögeln. Muss ich dann sowas hier auch tolerieren?!?

Keine Ahnung wo jetzt überhaupt der inhaltliche Kontext zum Thema sein soll, aber wenn Du damit sagen willst, daß Migranten in Deutschland 12-jährige Kinder "vögeln" würden, weil es ja in ihren Heimatländern so gang und gäbe wäre, will ich Dich nur mal darauf hinweisen, daß der Anteil von Straftätern mit nicht-deutscher Herkunft an allen zur Anzeige gebrachten Fällen von sexuellem Missbrauch von Kindern und sonstigen Straftaten mit pädophilen Hintergrund grademal bei 0,7% liegt. Soll heißen, die Kinderficker sind vornehmlich Deutsche!
 
Das war klar das dir dieses Thema keine Ruhe lässt :wink:

Du hast viel geschrieben,aber glaubst du das bei der Argumentation von deinen Vorednern deine worte Anklang finden werden :wink:


NullAhnung schrieb:
In Deutschland allerdings will man muslimischen Frauen verbieten, das Kopftuch zu tragen, während christliche Symbole weiterhin geduldet werden. Somit wird also der Islam gegenüber den Christentum benachteiligt, und eine solche Benachteiligung ist nunmal ein Vertoß gegen die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland und damit ein Fall für die Gerichte!

Zu diesem Punkt will ich aber was sagen.Wir hatten ja auch den Fall hier in Deutschland gehabt das in Klassenzimmern von deutschen Schulen die Kreuze abgehängt werden mussten.
 
Gerade hinsichtlich islamistisch geprägter Staaten, in denen Frauen Burka tragen müssen, ist es allerdings für den Westeuropäer schon ein Akt der "Provokation" wenn man in letzter Zeit vermehrt Kopftücher sieht. Ich glaube auch nicht dass es allein daran liegt, dass in den letzten 10 Jahren die Immigration so stark angewachsen ist.

(Nein, ich will nicht die Burka mit einem Kopftuch gleichsetzen)

Man kann das Kopftuch als religiöses Zeichen sehen, man kann es aber genauso als archaisches Mittel der Unterdrückung der Frau sehen. Die Frage ist halt welchen Punkt man für sich als wichtiger empfindet.

Pauschalisieren hilft sowieso nix. Wenn 100 Frauen das Kopftuchtragen und 99 davon als Zeichen der Symphatie für den Islamismus kann es dennoch eine geben die es rein aus religiösen Gesichtspunkten trägt.

aber um zum thema zurückzukommen.
Das Kopftuchverbot (als religiöses Zeichen) im Staatsdienst ist eigentlich nur konsequent. Nachdem sämtliche christlichen Symbole aus den Ämtern verdrängt wurden, kann man wohl kaum einer anderen Religion gestatten diese dort wieder einzubringen. Das wäre auch kontraproduktiv.

Ich selbst halte die Trennung von Staat und Glaube für sehr sinnvoll, vor allem damit solcher mist wie der Heilige Krieg nicht wieder aufflammt. Die "Mächtigen" haben es sonst einfach zu einfach ihre Politik mit dem Glauben zu rechtfertigen (auch wenn der Glaube in der Regel gar nicht die Grundlage für dieses Handeln bietet)
 
Schorschinho schrieb:
Gerade hinsichtlich islamistisch geprägter Staaten, in denen Frauen Burka tragen müssen, ist es allerdings für den Westeuropäer schon ein Akt der "Provokation" wenn man in letzter Zeit vermehrt Kopftücher sieht. Ich glaube auch nicht dass es allein daran liegt, dass in den letzten 10 Jahren die Immigration so stark angewachsen ist.

Entschuldige bitte, aber es sollte doch wohl jedem Menschen frei stehen, sich zu kleiden, wie es der eigenen Façon entspricht, sei es nun unter religiösen oder auch nur modischen Gesichtspunkten. Ich z.B. fühle mich auch provoziert, wenn mir auf der Straße ein junger Mann entgegenkommt, der 'ne Glatze rasiert hat und Springerstiefel und eine Bomberjacke trägt. Und werden deswegen Springersteifel und Bomberjacke verboten?

Schorschinho schrieb:
Pauschalisieren hilft sowieso nix. Wenn 100 Frauen das Kopftuchtragen und 99 davon als Zeichen der Symphatie für den Islamismus kann es dennoch eine geben die es rein aus religiösen Gesichtspunkten trägt.

Und diese eine würde somit Deiner Meinung nach ein generelles Kopftuch-Verbot rechtfertigen? Und wenn 99 Leute im Geschäft ein Messer kaufen, aber einer kauft das Messer und begeht mit eben diesem Messer einen Mord, verkaufen wir dann jetzt generell keine Messer mehr?

Schorschinho schrieb:
aber um zum thema zurückzukommen.
Das Kopftuchverbot (als religiöses Zeichen) im Staatsdienst ist eigentlich nur konsequent. Nachdem sämtliche christlichen Symbole aus den Ämtern verdrängt wurden, kann man wohl kaum einer anderen Religion gestatten diese dort wieder einzubringen. Das wäre auch kontraproduktiv.

Also wirklich konsequent aus öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen sind christliche Symbole meiner Meinung nach noch nicht verbannt. So kenne ich z.B. mehrere Fälle, wo Nonnen an staatlichen Schulen in Ordenstracht unterrichten. Auch dürfte eine christliche Lehrerin oder Beamtin eine Kette mit einem Kreuzanhänger tragen, was auch ein religiöses Symbol darstellt. Wirklich konsequent wäre eine Umsetzung wie in Frankreich, wo wirklich jegliche religiöse Symbolik verboten ist, von Ordenstracht, über religionstypische Kopfbedeckungen bis hin auch zu Schmuck mit Kreuz- oder Davidsstern-Anhängern.
 
NullAhnung schrieb:
Entschuldige bitte, aber es sollte doch wohl jedem Menschen frei stehen, sich zu kleiden, wie es der eigenen Façon entspricht, sei es nun unter religiösen oder auch nur modischen Gesichtspunkten. Ich z.B. fühle mich auch provoziert, wenn mir auf der Straße ein junger Mann entgegenkommt, der 'ne Glatze rasiert hat und Springerstiefel und eine Bomberjacke trägt. Und werden deswegen Springersteifel und Bomberjacke verboten?
leider nicht, aber keine sorge gegenüber den glatzen bin ich nicht wirklich aufgeschlossen

Und diese eine würde somit Deiner Meinung nach ein generelles Kopftuch-Verbot rechtfertigen? Und wenn 99 Leute im Geschäft ein Messer kaufen, aber einer kauft das Messer und begeht mit eben diesem Messer einen Mord, verkaufen wir dann jetzt generell keine Messer mehr?
da hast du wohl zu viel in meine aussage reininterpretiert ;) von rechtfertigung in diesem zusammenhang habe ich nicht gesprochen

Also wirklich konsequent aus öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen sind christliche Symbole meiner Meinung nach noch nicht verbannt. So kenne ich z.B. mehrere Fälle, wo Nonnen an staatlichen Schulen in Ordenstracht unterrichten. Auch dürfte eine christliche Lehrerin oder Beamtin eine Kette mit einem Kreuzanhänger tragen, was auch ein religiöses Symbol darstellt. Wirklich konsequent wäre eine Umsetzung wie in Frankreich, wo wirklich jegliche religiöse Symbolik verboten ist, von Ordenstracht, über religionstypische Kopfbedeckungen bis hin auch zu Schmuck mit Kreuz- oder Davidsstern-Anhängern.
ich denke eine dezente kette kann man auch nicht mit einem offensichtlichem Kopftuch gleichsetzen.
 
Und hätte sich nun Deine Tochter bei der deutschen Niederlassung eines US-Amerikanischen Unternehmens beworben und hätte eine Absage bekommen mit der Begründung, ihr Englisch wäre nicht gut genug, würdest Du Dich darüber dann genauso aufregen? Wohl kaum. Oder wenn eine Firma von einem Bewerber französische, spanische oder italienische Sprachkenntnisse fordert, wer regt sich bitte darüber auf? Warum also soll ein Arbeitgeber nicht auch türkische oder arabische Sprachekenntnisse einfordern dürfen? Ich habe immer öfter das Gefühl, daß es hier eine Art Klassengesellschaft gibt, welche Nationalitäten willkommen sind und welcher weniger.
Es ist mir ehrlich gesagt, scheissegal, welche Sprache ein Arbeitgeber von einem Bewerber verlangt.
Hier ist immer noch Deutschland, hier wird immer noch deutsch gesprochen, und es wird langsam ganz dringend Zeit, das sich auch mal darum gekümmert wird.
Ich spreche diesen Typen das Recht ab, das die ja leider in unserem (Deutschland) Rechtsstaat haben, andere Sprachkenntnisse als deutsch zu verlangen ab.(Und da wundern sich einige, das man mit der NPD liebäugeln könnte)
Wenn die in ihren Praxen,Geschäften unter sich bleiben wollen, dann sollen die ihre sieben Sachen packen und ihre Kundschaft gleich mit nach Hause nehmen.

Dein Verständnis von Anpassung hat nichts mit Integration zu tun. Auch ist Integration kein einseitiger Prozeß, Integration muß von beiden Seiten gewollt und betrieben werden. Und Integration bedeutet auch nicht Anpassung um jeden Preis, sondern dazu gehört auch, seine kulturelle Identität zu bewahren, und eben auch mit dieser eigenen kulturellen Identität seinen Platz in der Gesellschaft zu finden und vor allem als Teil dieser Gesellschaft akzeptiert zu werden. Aber das verstehen viele Deutsche nicht. Viele wollen muslimischen Frauen ihr Recht absprechen, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen, andere beschweren sich, daß zu viele Moscheen gebaut werden, in denen Muslime ihren Glauben ausleben können usw. Aber auch so etwas gehört zur Integration, dem anderen die selben Recht zugestehen, die man für sich fordert, ein gewisses Maß an Respekt vor der Kultur des anderen, vor seinen Moral- und Wertevorstellungen, seinen Familienstrukturen. Und davon merke z.B. ich persönlich sehr wenig, unter den meisten Deutschen ist doch die Meinung sehr weit vertreten, daß alle Arten orientalischer Kultur einfach nur rückständig sind.

Bei den meisten Äusserungen hier frage ich mich wirklich, wer hier eigentlich integrationsunwillig bzw. integrationsresistent ist, ihr oder die Migranten?

Aus deinen Sätzen höre ich genau das raus, was man an jeder Ecke,jede Disco oder sonst einem Ort hört: ihr oder die Migranten?
Wen meinst du mir ihr?
Nur Deutsche ? Ich wohne im Grenzgebiet Holland-Belgien. Das ist hier kein deutsches Problem !
Ich könnte jetzt sagen, Musleme, aber das wäre wirklich zu allgemein, deshalb bleiben wir einfach bei Türken, Arabern.
Es gibt hier bald keine Disco mehr, wo sie noch willkommen sind oder überhaupt noch rein dürfen.
Integationsunwillig ? Wer ? Ich habe mit Christen genau so viel zu tun wie mit Moslemen. Die einen sollen meinethalber Sonntags zur Kirche rennen und die anderen mehrmal am Tag Osten suchen.
Nur, als Gast in unserm diesen Land hat man leiser zu treten und nicht den Leuten in einem Laden an den Kopf zu werfen, die deutschen sind alle Nazis und die Araber sind sowieso die besseren Menschen !!!!
Auch wenn man die deutsche Staatsbürgerschaft hat, brauch man seinem Sohn (ein türkischer Mufti in der Nachbarschaft) das spielen mit deutschen Kindern nicht zu verbieten !!!!!
Auch als anerkannter Asylant (Palästinenser eine Strasse weiter,jetzt unbekannt verzogen) hat man nicht das Recht, sich eine Frau zu kaufen(ein marokanisches Mädchen von 13 Jahren). Der Vater und der Typ sind von dem Mädchen angezeigt worden.
Und du redest von Integation unsererseits ? Von einer Klassengesellschaft ?
Ne danke, bleib du mal bei deiner (eurer) Meinung.
Ich habe meine !
MfG
 
Garfield schrieb:
Es ist mir ehrlich gesagt, scheissegal, welche Sprache ein Arbeitgeber von einem Bewerber verlangt.
Hier ist immer noch Deutschland, hier wird immer noch deutsch gesprochen, und es wird langsam ganz dringend Zeit, das sich auch mal darum gekümmert wird.
Ich spreche diesen Typen das Recht ab, das die ja leider in unserem (Deutschland) Rechtsstaat haben, andere Sprachkenntnisse als deutsch zu verlangen ab.(Und da wundern sich einige, das man mit der NPD liebäugeln könnte)
Wenn die in ihren Praxen,Geschäften unter sich bleiben wollen, dann sollen die ihre sieben Sachen packen und ihre Kundschaft gleich mit nach Hause nehmen.

Nun bist Du aber eben nicht in der Position, irgendjemandem das Recht dazu abzusprechen, aber Du kannst ja bei der nächsten Bundestagswahl für die NPD kandidieren. Und bevor Du immer davon redest, wem es hier nicht gefällt, der solle doch seine sieben Sachen packen, solltest Du vielleicht Deinen Ratschlag einfach selbst mal beherzigen, denn wie es scheint, bist Du derjenige, der ein Problem mit diesem deutschen Rechtsstaat und seinen Gesetzen hat. Ansonsten bleibt Dir nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, daß Deutschland nunmal ein Einwanderungsland mit multikultureller Gesellschaft ist.
 
Nun bist Du aber eben nicht in der Position, irgendjemandem das Recht dazu abzusprechen,

Irrtum, dafür haben wir hier in Deutschland einen Rechtsstaat und mir stehen genau so gut alle Rechtswege offen.
Ob es ein Recht ist, Deutsche wegen mangelder Fremdsprache in Deutschland abzuweisen, wird sich noch rausstellen !

Und bevor Du immer davon redest, wem es hier nicht gefällt, der solle doch seine sieben Sachen packen,

Dann schreib auch alles hin und verstümmel nichts. Es müsste heißen : nach Hause fahren. Ich bin hier zu Hause. Hier ist mein Land. Und ich muss meine Lebensweise nicht einem anderen Volk- Gemeinschaft oder wie du es immer nennen willst, anpassen.

daß Deutschland nunmal ein Einwanderungsland mit multikultureller Gesellschaft ist.

Ach so, deshalb sucht man in Berlin ja auch nach Möglichkeiten, die Einwanderung- und Asylbewerberflut einzudämmen.
Bin ich dir nicht liberal genug ? Schau mal nach Schweden und andere Länder.
Du kannst dich nach einem halben Jahr immer noch nicht vernünftig in der Landessprache verständigen ? Oder schreiben ? Such´s dir am besten selber raus.
So weiter mit Beispielen: Ein deutscher Arzt stellt keine 100%ig deutschsprachige Helferin ein. Das Geschreie von radikal und Nazis möchte ich dann hören.
So, und bevor das ganze noch weiter ausartet, sag ich nur eins: back to Topic:wink2:
 
Ein deutscher Arzt stellt keine 100%ig deutschsprachige Helferin ein. Das Geschreie von radikal und Nazis möchte ich dann hören.

das denke ich auch garfield, das wäre erste sahne material für die bild :D

So, und bevor das ganze noch weiter ausartet, sag ich nur eins: back to Topic

auch da findest du zustimmung ;)
 
Garfield schrieb:
Irrtum, dafür haben wir hier in Deutschland einen Rechtsstaat und mir stehen genau so gut alle Rechtswege offen.
Ob es ein Recht ist, Deutsche wegen mangelder Fremdsprache in Deutschland abzuweisen, wird sich noch rausstellen !

Na, dann bestreite mal die Rechtswege und versuch dagegen zu klagen, daß Arbeitgeber von ihren Bewerbern Fremdsprachenkenntnisse einfordern. Ich kann Dir allerdings jetzt schon garantieren, daß Du damit keinen Erfolg haben wirst. Es steht jedem Arbeitgeber frei, bestimmte Qualifikationen von seinen potentiellen Arbeitnehmern einzufordern. Und wenn man wegen mangelnder Sprachekenntnisse nicht eingestellt wird, dann fällt das auch nicht unter das Antidiskriminierungsgesetz.

Garfield schrieb:
Dann schreib auch alles hin und verstümmel nichts. Es müsste heißen : nach Hause fahren. Ich bin hier zu Hause. Hier ist mein Land. Und ich muss meine Lebensweise nicht einem anderen Volk- Gemeinschaft oder wie du es immer nennen willst, anpassen.

Ein Migrant, der vielleicht 20 Jahre in Deutschland lebt, hier ein Haus hat, hier seine Arztpraxis betreibt usw., der ist meiner Auffassung nach genauso hier in diesem Land zu Hause, wie Du es auch bist.

Ein deutscher Arzt stellt keine 100%ig deutschsprachige Helferin ein. Das Geschreie von radikal und Nazis möchte ich dann hören.

Also ich denke, daß es gang und gäbe ist, daß ein Arbeitgeber Bewerber ablehnt, die keine ausreichenden deutschen Sprachkenntnisse vorweisen können. Solange niemand aufgrund seiner Herkunft sondern nur aufgrund mangelnder Qualifikation abgelehnt wird, ist daran auch nichts verwerfliches.
 
Finde das gut, denn in Dubai zB. soll man auch nicht mit kurzer Hose und Ärmelloses Shirt rumrennen, um die Religion nicht zu verachten!

Und wenn die alle hier nach DE kommen, sollen die sich auch anpassen!

Das war meine Meinung ;)
 
NullAhnung schrieb:
Also wirklich konsequent aus öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen sind christliche Symbole meiner Meinung nach noch nicht verbannt. So kenne ich z.B. mehrere Fälle, wo Nonnen an staatlichen Schulen in Ordenstracht unterrichten. Auch dürfte eine christliche Lehrerin oder Beamtin eine Kette mit einem Kreuzanhänger tragen, was auch ein religiöses Symbol darstellt. Wirklich konsequent wäre eine Umsetzung wie in Frankreich, wo wirklich jegliche religiöse Symbolik verboten ist, von Ordenstracht, über religionstypische Kopfbedeckungen bis hin auch zu Schmuck mit Kreuz- oder Davidsstern-Anhängern.
ich glaub du hast den kn**** nit gehört deutschland ist ein christliches land oder westliches aber kein islamistiches oder östliches wie saudi-arabien, wir kommen da ja auch nit hin und sagen denen das wir in schulen kreuzen hängen haben wollen oder das denen ihre allahs in der schule nicht in priestertracht erscheinen sollen den dann murksen die einen ab ! Meiner meinung nach sind wir hier eins der toleranten länder aber wir bleiben ein westliches christliches land und das wird sich nicht ändern!!!
 
Mir ist es eigentlich egal ob jemand ein Kopftuch oder was auch immer trägt. Ich bin zwar Deutscher aber hab eigentlich fast nur mit Ausländern zu tun. Irgendwie komme ich mit denen besser klar. Die sind mir von meiner Lebenseinstellung viel ähnlicher...
Aber jetzt zum Thema ich finde es OK wenn Frauen das freiwillig machen aber oft ist es echt so das die Frauen das nur wegen ihren Eltern machen müssen. Ich kenn das ganze doch noch von meiner Schulzeit das es echt Freundinen gab die vermummt aus dem Haus sind, aber dann sind sie gleich vor der Schule zu Freundinen gegangen und haben sich total in die andere Richtung umgesteilt. Solchen Leuten würd ich echt wünschen das die Eltern ein wenig kulanter sind, denn sie werden doch selbst wissen was für die am besten ist. Den häftigsen Fall den ich Miterlebt hab, das sich eine gute Freundin ihr Jungfern Häutchen aus Angst zu Ihren Eltern wieder annähen lassen hat. Hab zwar keine Ahnung ob das überhaupt geht aber erzählt hat sie es auf jedenfall,,,
 
slaveofstevo schrieb:
ich glaub du hast den kn**** nit gehört deutschland ist ein christliches land oder westliches aber kein islamistiches oder östliches wie saudi-arabien, wir kommen da ja auch nit hin und sagen denen das wir in schulen kreuzen hängen haben wollen oder das denen ihre allahs in der schule nicht in priestertracht erscheinen sollen den dann murksen die einen ab ! Meiner meinung nach sind wir hier eins der toleranten länder aber wir bleiben ein westliches christliches land und das wird sich nicht ändern!!!

Und ich glaube, Du solltest Dich vielleicht erst einmal informieren, bevor Du hier unwahre Behauptungen aufstellst. Aber auch nochmal für Dich:

Deutschland ist KEIN christlicher Staat, kann es als sekulärer Staat auch gar nicht sein! Wäre Deutschland ein christlicher Staat, müßte diese Verbundenheit zum christlichen Glauben in der Verfassung festgeschrieben sein, ist sie allerdings nicht. Ganz im Gegenteil, die deutsche Verfassung betont ausdrücklich, daß es weder eine Staatsreligion in Deutschland gibt, noch eine Staatskirche, und daß somit alle anerkannten Religionsgemeinschaft einander als gleichgestellt zu betrachten sind.
 
slaveofstevo schrieb:
ich glaub du hast den kn**** nit gehört deutschland ist ein christliches land oder westliches aber kein islamistiches oder östliches wie saudi-arabien, wir kommen da ja auch nit hin und sagen denen das wir in schulen kreuzen hängen haben wollen oder das denen ihre allahs in der schule nicht in priestertracht erscheinen sollen den dann murksen die einen ab ! Meiner meinung nach sind wir hier eins der toleranten länder aber wir bleiben ein westliches christliches land und das wird sich nicht ändern!!!

da hat einer in der schule aber nicht aufgepasst... deutschland ist wie NullAhnung bereits sagte kein christlicher staat. genauso wenig gibt es allahs in menschenformen, ich weiß nich wie du dir das da vorstellst, aber das zeigt schon wieviel ahnung über das thema hast. und was in saudi arabien passiert ist mir scheißegal. wir leben in deutschland und nicht in saudi-arabien. das scheinen viele vergessen zu wollen. kreuze an den wänden kannst du nich mit einem kleidungsstück vergleichen. das ist so wie als wenn man ne uhr mit ner hose vergleicht.
 
Ohne das ich jetzt alles hierzu gelesen hätte, meine persönliche Meinung ist das Kopftücher jeder tragen kann wie er will - privat.
Im beruflichen Umfeld, als Lehrer oder normaler Angestellter sehe ich das anders. Hier sollte dem Arbeitgeber das Recht zugestanden werden die nach Kultur und Sitte üblichen Gepflogenheiten einzufordern ... geht ja auch keiner nackt ins Büro ...
Aber wie gesagt, nur meine Meinung.
 
wieso dürfen lehrer dann eine kette mit nem kreuzanhänger tragen? bei sowas gibts keine probleme oder wie.
 

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