Inseln - Mythen der Südsee - Vom Ursprung
412 - Inseln - Mythen der Südsee - Vom Ursprung
Im 18. Jahrhundert gaben europäische Entdecker den dunkel bewaldeten Vulkaninseln im Westen des Pazifiks den Namen Melanesien - schwarze Inseln. Es sind Inseln, deren Schönheit kaum zu überbieten ist. - In fünf Folgen erzählt Thorolf Lipp von den Mythen dieser Inseln. Die erste Folge stellt die Sagen und Riten der Sa auf der entlegenen Insel Pentecost im Vanuatu-Archipel vor. Vor etwa 140 Millionen Jahren begann es am Ostrand Eurasiens im Thetis-Meer zu brodeln und zu dampfen: Ozeanien, das Reich der abertausend Inseln, wurde geboren. Erst spät, vor etwa 60.000 Jahren, kamen die ersten Menschen auf diese Inseln, deren Schönheit kaum zu überbieten ist, und begannen, diese noch junge Welt zu besiedeln. Im 18. Jahrhundert gaben europäische Entdecker den geheimnisvoll dunkel bewaldeten Vulkaninseln im Westen der pazifischen Inselwelt den Namen Melanesien - schwarze Inseln. In fünf Folgen erzählt Thorolf Lipp von den Mythen dieser Inseln. In der ersten Folge stehen die Sagen und Riten der Sa auf der entlegenen Insel Pentecost im Vanuatu-Archipel im Mittelpunkt. An der ursprünglichen Lebensweise der Sa hat sich während der letzten Generationen nur wenig geändert hat. Bebe Malkel, einer der besten Erzähler des Dorfs, erzählt die Geschichte von Tamlie und seiner Frau. Dieser Mythos begründet eines der wichtigsten Feste im rituellen Jahreskalender der Sa. Jedes Jahr im April bauen die Männer einen Turm aus Holz, um schließlich an einem bestimmten Tag kopfüber herunterzuspringen. Zu ihrer Sicherung binden sich die Männer Lianen um die Fußknöchel. Dabei wählen sie äußerst sorgfältig ihre Lianen aus und fertigen ihre Sprungbretter an. Chief Warisul erklärt, dass jeder der Springer aus freiem Willen am sogenannten Naghol teilnimmt. Am Tag des großen Fests versammelt sich das ganze Dorf am Turm, die Luft ist erfüllt von anfeuerndem Gesang und Pfiffen. Aus bis zu 25 Metern Höhe stürzen sich die Männer schließlich in die Tiefe.
Länge: 00:42:54
Format: avi
Größe: 478 MB
1. Anfragen darf jeder
2. Nette
mit "412" / "Nickname"
3. Threadlink muss mit in die PN sonst gibt es nichts
4. Link und PW darf nicht weitergegeben werden
5. Als letzten Satz schreiben: Rulez gelesen und akzeptiert.
Gruß
oggy37
Im 18. Jahrhundert gaben europäische Entdecker den dunkel bewaldeten Vulkaninseln im Westen des Pazifiks den Namen Melanesien - schwarze Inseln. Es sind Inseln, deren Schönheit kaum zu überbieten ist. - In fünf Folgen erzählt Thorolf Lipp von den Mythen dieser Inseln. Die erste Folge stellt die Sagen und Riten der Sa auf der entlegenen Insel Pentecost im Vanuatu-Archipel vor. Vor etwa 140 Millionen Jahren begann es am Ostrand Eurasiens im Thetis-Meer zu brodeln und zu dampfen: Ozeanien, das Reich der abertausend Inseln, wurde geboren. Erst spät, vor etwa 60.000 Jahren, kamen die ersten Menschen auf diese Inseln, deren Schönheit kaum zu überbieten ist, und begannen, diese noch junge Welt zu besiedeln. Im 18. Jahrhundert gaben europäische Entdecker den geheimnisvoll dunkel bewaldeten Vulkaninseln im Westen der pazifischen Inselwelt den Namen Melanesien - schwarze Inseln. In fünf Folgen erzählt Thorolf Lipp von den Mythen dieser Inseln. In der ersten Folge stehen die Sagen und Riten der Sa auf der entlegenen Insel Pentecost im Vanuatu-Archipel im Mittelpunkt. An der ursprünglichen Lebensweise der Sa hat sich während der letzten Generationen nur wenig geändert hat. Bebe Malkel, einer der besten Erzähler des Dorfs, erzählt die Geschichte von Tamlie und seiner Frau. Dieser Mythos begründet eines der wichtigsten Feste im rituellen Jahreskalender der Sa. Jedes Jahr im April bauen die Männer einen Turm aus Holz, um schließlich an einem bestimmten Tag kopfüber herunterzuspringen. Zu ihrer Sicherung binden sich die Männer Lianen um die Fußknöchel. Dabei wählen sie äußerst sorgfältig ihre Lianen aus und fertigen ihre Sprungbretter an. Chief Warisul erklärt, dass jeder der Springer aus freiem Willen am sogenannten Naghol teilnimmt. Am Tag des großen Fests versammelt sich das ganze Dorf am Turm, die Luft ist erfüllt von anfeuerndem Gesang und Pfiffen. Aus bis zu 25 Metern Höhe stürzen sich die Männer schließlich in die Tiefe.
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