@ Katzenmama 
Wie schon öfter bemerkt...Träume sind teuer,
vor allem über einen so langen Zeitraum.
Überschlaft das nicht nur, sondern rechnet ALLES mögliche bitte noch genau (hinzu).
Apropos, Euer ungefähres Alter und den Namen Deiner jetzt beratenden Bank wüsste ich schon noch ganz gerne.
Die Bank...werde ich mir auch gut merken :flag: ...Meiner Meinung nach eine unseriöse Beratung
twinky schrieb:
Vielleicht sollte man noch bedenken, daß ein Hauskauf keineswegs eine einmalige Investition ist.
Nicht vielleicht, sondern "Man MUSS es bedenken !!!
Das der Kaufpreis so finanziert ca. 290.000 - 300.000 Euro beträgt, ist ja nur das erste riesige Brocken.
Hinzu kommen zwingende Kosten für Renovierungen bzw. Reparaturen, je nach der jetzigen Grundsubstanz des Hauses.
Innerhalb von 30 Jahren steht höchst wahrscheinlich eh auch eine Erneuerung des (komplettes) Daches an.
Die Heizungsanlage, je nach jetziger Ausführung, bedarf zumindest der Reparatur/Wartung bzw. der kompl. Erneuerung,
genauso wie so manche Installationen der Elektrik oder der Leitungsinstallationen.
Von außergewöhnlichen Belastungen wie Undichtigkeiten, z.B. des Fundaments etc. und Schäden durch "höhere Gewalt" mal ganz abgesehen,
ebenso wie von individuellen Verschönerungen/Verbesserungen.
Ob bei einem Haus zukünftig zudem noch (evtl. gesetzliche) Auflagen zur Energieeffizienz noch hinzukommen, sei hierbei auch noch mal noch offen gelassen.
Das innerhalb von 30 Jahren außerdem noch kommunale Umlagen für Straßen- bzw. Kanalgebühren bzw. Anschlüsse (Gas, E, Tel. etc.) auch noch hinzu kommen, steht noch in den Sternen, ist aber eher wahrscheinlich.
Gerade solche nicht eingeplanten Belastungen werfen oft alle allzu optimistischen Planungen über den Haufen...
Zusammen genommen ergeben sich je nachdem schon einmal mindestens zusätzliche Kosten von tief angesetzten 50.000 Euro, die ja auch noch finanziert werden müssten.
Und selbst dann ist Eure Altersvorsorge mit dieser Immobilie ja auch noch nicht komplett abgesichert, oder?
Von der zwingend vorgegebenen, kontinuierlichen Belastung über diesen Zeitraum,
bedroht auch durch evtl. Arbeitslosigkeit, Krankheit etc. spreche ich hier gar nicht,
obwohl auch derartige Variable auch in eine solide Berechnung eigentlich hineingehören.
Spart lieber erstmal nach den hier gemachten Vorschlägen von Raphaelxxxx oder mir eine fixe Summe pro Monat an...je höher und länger, desto besser und realistischer für Euch
lg
muesli
PS.
Ein schönes, praktisches Beispiel übrigens für den Fluch der Zinseszinsen
UND...die Raffgier von Banken
