Primär stellt sich einmal die Frage, welchen Beruf ein Hauptschüler ergreifen will. Bei kaufmännischen Berufen haben Hauptschüler natürlich oftmals das Nachsehen gegenüber Abiturienten bzw. Realschülern. Das soll natürlich nicht heißen, dass Hauptschüler keine Kaufmännischen Berufe ergreifen können. Nur werden Leute mit einem anderen, höheren Bildungsabschluss, was auch verständlich ist, da diese u.a. zumeist eine besser Auffassungsgabe besitzen sowie sie in der Schule schon ein bessers Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen entwickelt haben, von den Arbeitgebern bevorzugt.
In Handwerksberufen sieht die Sache natürlich schon wieder anders aus. In Hauptschulen wird ja auch Wert auf die Bildung dieser Fähigkeiten gelegt. In Realschulen und Gymnasien werden soweit ich jedenfalls weiß solle Fähigkeiten den Schülern nicht vermittelt. Und da bei diesen Berufen weit mehr Wert auf die Geschicklichkeit gelegt wird, als auf eine schnelle Auffassungsgabe werden da natürliche Hauptschüler bevorzugt. Dies trifft natürlich nur bei entsprechenden Noten zu. Bei z.B. einer Vier in handwerklichen Fächern braucht sich der Schüler auch nicht zu bewerben, da dieser dann mangels Begabung auch nicht genommen werden würde.