Gründung einer WG

KingstonTown

Well-known member
Gründung einer WG

Moin moin,

habe da mal ein paar Fragen an die jenigen, welche in einer WG leben / wohnen.

Ich wurde vor kurzem gefragt, ob ich Lust hätte in eine andere Stadt zu ziehen,
und dort eine WG zu gründen.
Allerdings halt nur aus 2 Personen (bis jetzt), also könnte man es auch bald Partnerschaft nennen :D

Ich habe bis jetzt aber weder mit einer zweiten Person zusammen gewohnt, noch war ich in einer WG.

Von Deiner beziehen sich meine Fragen unter anderem z.B. auf den Mietvertrag usw.

Wie regelt man es da bei so einer WG? Ich werde bestimmt nicht den Vertrag alleine unterschreiben und nachher zahlt die andere Person keine Miete oder sowas.

Wie kann man sich da absichern? Die andere Person wird bestimmt auch nicht alleine unterschreiben.

Wie sieht es bei sowas aus, wenn eine Person arbeitslos wird oder ähnliches?

Wir sind beide Personen, die beide Abi machen und beide evtl. dort auf´s Kollege gehen wollen.

Des weiteren wäre es super, wenn ihr noch weitere Tipps für mich hättet, wo drauf man bei so einer WG-Gründung achten sollte.
 
In einen Mietvertrag lassen sich auch problemlos mehrere Personen als Mieter eintragen. Trotzdem wird es einen geben der sich um den ganzen Papierkram kümmern muss und anfallende Rechnungen erstmal auslegt. Das ist grade am Anfang nicht zu unterschätzen, das sollte die zuverlässigere Person von euch beiden übernehmen.
Womit wir schon beim nächsten Punkt wären, dem gegenseitigen Vertrauen. Ohne läuft garnichts, deswegen halte ich persönlich auch nicht allzu viel davon mit komplett Fremden zusammenzuziehen, aber das kann jeder für sich selber entscheiden. Du musst einfach darauf vertrauen das dir die Dinge die du auslegst auch so schnell wie möglich erstattet werden, sonst rutscht du mit dem Konto schnell in die Miesen, grade wenn ihr studiert (in Deutschland tut man sowas an einer Uni oder FH) ist ja meistens nicht so viel auf der hohen Kante.

Wenn einer seine Miete nicht bezahlen kann muss es der andere erledigen oder ihr fliegt raus, ist doch logisch.

Wichtig in einer WG sind vor allem geregelte Pflichten. Bad, Küche und Flur müssen regelmäßig geputzt werden, Dinge wie Klopapier oder Reinigungsmittel müssen gekauft werden, wenn da nicht (auch ohne Worte) festgelegt ist, wer was tut sitzt ihr schnell auf dem Trockenen und dann macht die Sache keinen Spaß mehr und man ärgert sich nur noch über den anderen.


Also das allerwichtigste ist meiner Meinung nach das man mit den Mitbewohnern gut klar kommt und ungefähr die selben Vorstellungen vom Wohnen hat (Sauberkeit, Ordnung, Ernährung...).
 
Hab Dir mal was gegoogelt
Mietverträge für Wohngemeinschaften
Hoffe, das hilft Dir weiter.

Gruß Buswusel


PS: Wer eine Wohnung mietet, um dann über Untervermietungen eine Wohngemeinschaft zu
gründen, benötigt dazu die Erlaubnis des Vermieters.
​
 
Das mit dem Mietvertrag ist denke ich das kleinste problemchen, was auf euch zukommen kann.
Was ihr aber auf alle fälle machen solltet, wenn ihr ne Wohnung gefunden habt, die allen bewohnern gefällt, fragt beim Vermieter nach ob es von seiner seite aus ok ist, wenn ihr da eine WG aus der wohnung macht.
Denn es gefällt nicht jedem vermieter, wenn er davon vorher nichts wusste und es wird dann auch als WG im Mietvertrag eingetragen.
Ihr müsst euch auch im klaren sein, das je mehr leute in der WG wohnen, unso höher werden auch die Nebenkosten usw. sein.

Wie mein vorredner auch schon sagte, würde ich eine WG auch nur mit leuten gründen, denen man vertrauen kann und die man schon länger kennt, sonst kann es wirklich sehr böse ins auge gehen und zack, sitzt man in der schuldenfalle.
 
Alles was lemming und auch die anderen aufgezählt haben, kann man auch schriftlich zwischen beiden Parteien festhalten.

Beide Unterschreiben das und gut.
 
@MR.SLATE

und was bringt es, wenn dennoch einer nicht zahlen kann?
Dann fliegen Sie doch trotzdem aus der Wohnung?!

Schriftlich festhalten ist zwar sehr gut, aber sichert auch nicht richtig ab.

Und bei der Sauberkeit gibt es schon die ersten Probleme :D
Ich bin total ordentlich, immer alles sauber und alles muss glänzen :D und Sie totale Chaotin :D

Mein Vorschlag war 3 Zimmer (1 für Sie, 1 für mich und eins halt gemeinschaftlich) Meins und dass Gemeinschaftliche bleiben dabei natürlich immer sauber, und in ihrem kann Sie machen, was Sie will^^ Da meinte Sie dann nur, dass Sie sich da unterdrückt vor kommen würde :D Aber wat soll man DA machen :D dann eine Wohnung suchen mit 2 großen Zimmern?!

Ich wusste echt nicht, dass sowas SO kompliziert werden kann :( und dass alles nur, damit Sie nicht alleine wohnt :D Also da kann ich mir dann auch eine Wohnung alleine nehmen und gut :D
 
Ohne festes Einkommen ist es schwer möglich eine Wohnung zu bekommen. Es sei denn man verfügt über einen Bürgen (meistens sind das die eigenen Eltern bzw. Großeltern).
Da beide in den Vertrag einsteigen, benötigen auch beide Partner einen Brügen, die dann gemeinsam zu gleichen Teilen für die Wohnung haften. Und evtl. auch für entsthende Mitversäumnisse aufkommen müssen. Weiterhin zählt zum bürgen auch enventuell mutmaßlich entstandene Schäden (z.b. einer streicht eine naturholztür mit einer Farbe. Den Originalzustand bekommt man nur durch den kauf einer neuen Tür. Nur so als Beispiel).

Weiterhin empfielt sich das Gründen eines Gemeinschaftskontos von dem die Miete, Nebenkosten, DSL, usw. abgehen. Das Geld sollte von jedem möglichst einen Monat im Vorraus überwiesen werden.
Es ist auch nicht verkehrt sich ein paar Rücklagen für evtl. Nachzahlungen, gerade im ersten Jahr, zu schaffen.
Auch zu überlegen ist das aufteilen der Miete. So ist es zum Bsp nicht gerade fair wenn einer ein 30 qm Zimmer und der andere ein 10qm Zimmer bekommt und jeder trotzdem die gleiche Miete zahlt.

Und von vorne herein sollten ein paar Abmachungen getroffen werden, die das Leben erleichtern. Vorallem sind die Knackpunkte Müll, Putzplan und Abwasch zu nennen.
Desweitern Belegung des Bad. Im normalfall besitz eine Wohnung nur eins und meisten wollen alle zur gleichen Zeit hinein, gerade morgens.
 
Und bei der Sauberkeit gibt es schon die ersten Probleme :D
Ich bin total ordentlich, immer alles sauber und alles muss glänzen :D und Sie totale Chaotin :D

Wollen wir hierzu mal die Ordnungshüter des FSB befragen ?

Ups, eigentlich wollte ich mich ja nicht mehr zu deinen Themen äussern...
 
Soweit ich verstanden habe KingstonTown, du hast keine Lust mit dieser Person eine WG zu gründen; dann tu es eben nicht. Zudem mal ganz ehrlich du bist dafür auch nicht geschaffen :D

Zum eigentlichen Thema, es wurde schon vieles gesagt; kurz zum "gemeinsamen Raum", es muss nicht unbedingt ein 3. Zimmer sein... ein Kollege von mir wohnt in einer WG, die haben eine relativ große Küche, was auch als Aufenthaltsraum für alle 3 dient, klappt übrigens perfekt. Sind aber 3 gechillte Typen und keine Nervensägen oder Sauberkeitsfreaks ;)


MfG Allonewalk
 
Wir haben auch nur eine Zweizimmerwohnung. Dafür eine große Küche wo wir auch mal zusammen essen können und einen recht großen Flur mit Tisch und ein paar Stühlen wo man Gäste platzieren kann.
 
Wollen wir hierzu mal die Ordnungshüter des FSB befragen ?

Ups, eigentlich wollte ich mich ja nicht mehr zu deinen Themen äussern...

:rot: was hat dass HIER mit dem realen Leben zu tun? Garnichts.

Zu den anderen, danke für die Tipps, ich werde mir dass ganze mal durch´n Kopf gehen lassen und dann mal sehen, was bei raus kommt....
 
:rot: was hat dass HIER mit dem realen Leben zu tun? Garnichts.

Genau :D wenn man schon zu Hause ordentlich ist und Anderen nachräumt, braucht man schliesslich einen Ausgleich/Tummelplatz, wo andere Leuz einem den Müll nachräumen müssen :weg:

völlig nachvollziehbare Einstellung :rolleyes:

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btt: Ich sehe da für dich (und sowieso allg. bei WG) nur geringe Chancen auf eine harmonische WG, es sei denn du findest einen wirklich passenden Wohnpartner, der auf selber Welle schwimmt.
Wenn man im Voraus bereits so starke Gegensätze sieht, macht das keinen Sinn
(es sei denn, man will vllt. eine Freundschaft schnell beenden)


mfg
 

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