Also...ich weiß nicht ob Wikipedia da Recht hat, aber ich denke ich bin ein agnostischer Atheist.
Als Agnostiker sage ich: Die Existenz Gottes ist nicht erwiesen. Ich streite nicht ab, dass es ihn geben kann, ich sage aber auch, dass es ihn auch nicht geben kann.
Als Atheist glaube ich nicht daran, dass es ihn gibt, und wenn, dann glaube ich nicht an ihn.
Glaube bezieht sich ja nicht unbedingt auf die Existenz von etwas. Meinetwegen existiert ein Gott, mir ist es Wurscht.
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Es gibt zwar sehr weise und richtige Dinge die in der Bibel stehen. Diese oder ähnliche Dinge stehen aber beispielsweise auch im Koran. Ich bin getaufter und konfirmierter Evangele, habe mir aber ein paar Videobotschaften eines Islamvertreters angeschaut der versucht Menschen zum Islam zu konvertieren.
Ich glaube jetzt zwar nicht an den Propheten, aber manches was dieser Prophet gesagt hat macht einfach Sinn.
Z.B. wird im Koran erwähnt, dass es Menschen gibt die schlechter sind als man selbst. Einer geht klauen, er ist schlechter als man selbst. Einer betrügt siene Frau, er ist schlechter als man selbst. Das sei aber ein trugbild direkt vom Teufel. Denn wenn man vor der Himmelstür steht, wird man von Allah allein befragt, was man denn gutes getan hätte. Niemand anders ist dabei, nicht die Familie, nicht die Menschen die schlechter sind als man selbst.
Somit sticht man nicht mehr als "guter mensch" hervor, nur weil alle anderen schlechter sind.
Fazit: Nur weil andere Menschen schlechter sind als du, heißt es nicht, dass du gut bist.
Das ist eine kleine Lebensweisheit die man von religiösen Büchern kriegt. Das ganze Drumrum von wegen Trugbild des Teufels, man allein steht vor Allah, keiner hilft dir ist für mich nur blahblah.
Ich sehe diese geistlichen Bücher als Verhaltensrichtlinien. Halt sowas wie ein Knigge. Nur damals konnte man sich eben verschiedene Dinge nicht erklären.
Bspw. die Ägypter. Sie hatten für alles einen Gott, hier einen für die Sonne, da einen fürs Wasser, hier einer für den Tod, da einer für die Liebe, etc.
Damals waren höchstens Ansätze in der Physik zu erkennen, handwerkliche Arbeiten und Nutzmaschinen wie ein Wasserrad waren damals modernste Technik. Man konnte sich nicht erklären wieso das Wasser im Nil mal ausblieb und mal nicht, wieso die Sonne mal stark scheint und mal nicht. Daher gingen sie davon aus eine höhere Macht beeinflusse dies. So hat man in allen Regionen der Welt gedacht und hat hier Götter erfunden, da Götter erfunden. Dann musste man sich Geschichten dazu ausdenken, denn Götter kamen und gingen ja nicht einfach.
Außerdem musste man die menschen ja von seinem Glauben überzeugen, dass man einen Gott, eine höhere Macht zufrieden stellen muss um in den Genuss des Paradieses zu kommen.
Und da die Menschen dachten, dass "gutes Verhalten" das Beste ist was sie tun können schrieben sie nieder, dass man nicht das Haus des nächsten begehren darf, dass man nicht töten, nicht stehlen und nicht lügen darf, dass man seine Eltern ehren soll und und und. Und als Strafe eben nicht Paradies, damit es die typische Drohung gibt wenn man jemandem etwas aufzwingt.
Neulich habe ich einen Bericht gesehen über ein Museum in den USA.
Ein Museum das die darwinsche Evolutionstheorie _nicht_ beachtet. Stattdessen wird die Schöpfungstheorie dargestellt. Höhlenmenschen die neben Dinosauriern leben, das Paradies mit Adam, Eva und der Schlange etc. Und die Amis rennen in Scharen in das Museum und glauben den Scheiß.
Ich finde man sollte Kompromisse schließen.
Es gibt ja noch genug ungeklärte Fragen. Die können wir Gott zuschieben. bspw der Urknall. Vll. hat Gott ja nicht die Erde erschaffen, aber das Universum. Er hat die Stoffe gemacht aus denen wir dann laut darwinscher Evolutionstheorie entstanden.
Man darf das einfach nicht so eng sehen alles..