tuete69
Well-known member
George Thorogood, der vor allem live nie ein Freund übertriebener Subtilitäten war, ist bei manchen Gralshütern des Blues nicht besonders gut angeschrieben. Aber darum haben er und seine Fans sich niemals sonderlich kümmern müssen. Denn ein kleiner Hit in den Rock-Charts oder ein vergoldetes Album ist ab und zu ja auch nicht zu verachten. Und als es um George in letzter Zeit ziemlich ruhig wurde, hielten ihm seine Anhänger die Treue.
Nun werden sie mit einem abwechslungsreichen, donnerbolzigen Album belohnt, auf dem George Thorogood und seine Mitstreiter stellenweise zu großartiger Form auflaufen, auch wenn das Material nicht immer das ausgesuchteste ist. Aber ein Fetzer ist "99 Years In Jail" jedenfalls, der Opener "I Don't Trust Nobody" überrascht mit einer klaren Aussage und das Titelstück hat einen munteren Tex-Mex-Groove sowie Rummelplatz-Qualitäten. Reminiszenzen und Reverenzen an den guten alten Rock 'n' Roll wie "Big Time" oder das witzige "Be Bop Grandma" verbreiten nichts als gute Laune, bei "Nothing New" stellt sich der Blues in Form einer starken Ballade wieder ein und völlig überraschend schließt dieses an keiner Stelle langweilige Album mit einer astreinen und waschechten Country-Ballade. Für alle, die Blues auch mal ein bißchen rockig mögen, ein Slide-Fest mit einer kleinen Extra-Überraschung nach Album-Schluß. --Carl-Ludwig Reichert --
Rules:
Jeder ab 5 Post darf leechen
PN mit Half/Half an mich
PW gibt es nach Fertigmeldung hier im Thread
...und natürlich an die FSB-Regeln halten!!!
Nun werden sie mit einem abwechslungsreichen, donnerbolzigen Album belohnt, auf dem George Thorogood und seine Mitstreiter stellenweise zu großartiger Form auflaufen, auch wenn das Material nicht immer das ausgesuchteste ist. Aber ein Fetzer ist "99 Years In Jail" jedenfalls, der Opener "I Don't Trust Nobody" überrascht mit einer klaren Aussage und das Titelstück hat einen munteren Tex-Mex-Groove sowie Rummelplatz-Qualitäten. Reminiszenzen und Reverenzen an den guten alten Rock 'n' Roll wie "Big Time" oder das witzige "Be Bop Grandma" verbreiten nichts als gute Laune, bei "Nothing New" stellt sich der Blues in Form einer starken Ballade wieder ein und völlig überraschend schließt dieses an keiner Stelle langweilige Album mit einer astreinen und waschechten Country-Ballade. Für alle, die Blues auch mal ein bißchen rockig mögen, ein Slide-Fest mit einer kleinen Extra-Überraschung nach Album-Schluß. --Carl-Ludwig Reichert --
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