Jackomo schrieb:
Mit welchen Restriktionen hat man ohne entsprechende Verwandtschaft zu rechnen? Gibt es keine Touristen-Visa?
Narürlich gibt es Visa, aber die tun so, bzw. vor 8 Jahren war das noch so, als seien sie das gelobte Land, und müsten jeden auf Herz und Nieren prüfen. Wenn man als Privat-Person keinen verwandtschaftlichen Wohnort vorweisen kann, sondern beispielsweise nur ein Hotel, macht das die Sache etwas schwieriger. Desweiteren sollte man auch einen guten Grund vorweisen können, wesshalb man denn unbedingt ins "Hinterland" reisen möchte.
Diese Schwierigkeiten bei der Visaerteilung bestehen weniger, wenn man mit einer Reisegruppe Moskau oder St. Petersburg besuchen möchte.
Soll also heißen, wenn man keinen Wohnort angib, nicht aus z.B. beruflichen Gründen dort hin muß, man eventuell als Backpacker das Land bereisen möchte kann sich einen Visaerteilung sehr, sehr lang hinziehen.
Da ich damals mit einen Hilfstranport unterwgs war und meine Stadtverwaltung sich richtig in Zeug gelegt hat, habe ich meinen neuen Reisepass, inklusive Visa, schon nach 3 Wochen bekommen. Das ist glaube ich schon rekordverdächtig.
Ich habe meinen alten Reisepass mit dem entsprechenden Visa nicht in meiner Nähe, aber ich glaube, die erteilen ein Visa immer nur für den entsprechenden Oblast (Bezirk, z.B. Leningrader , Königsberger,.....). Wenn man für Deutschland ein Visa erteilt bekommt kann man doch das ganze Land bereisen, oder?
Aber das mit dem Visa ist die eine Sache. Richtig abenteuerlich wird es am Grenzübergang. Desshalb habe ich ja Russland erwähnt, weil es eben noch ´ne Stufe härter war, auf Grund von Regelungen und Willkür endlich durch zukommen. Da wirst du nicht nur schikaniert, sondern auch abgezockt. Und dabei spielt es keine Rolle ob du Medikamente für Kinder dabei hast oder bestimmte Einrichtungen mit Hilfsgütern unterstützen möchtes.
@smallwood
Mit "Freunde" habe ich wohl nicht den richtigen Begriff gebraucht. Es sollte bedeuten, dass wir nicht gerade zu den Staaten gehören, von denn sich die USA bedroht sehen, weiter sind wir nunmal NATO Partner und haben einige Dinge, welche die Westliche Welt charakterisiert, gemeinsam.
Man kann es natürlich auch als Zufall ansehen, dass es im Kongo enorme Bodenschätze gibt, die wir dringend benötigen, weil wir ja kaum welche haben. Aber wir schützen ja nur den Ablauf demokratischer Gepflogenheiten, oder doch nicht!?
zu 1:
Naja, so kann man das auch nicht sehen, du solltest das lieber mit Fakten unterlegen, sonst wirkt es doch eher platt. In erster Linie sind wir die 3. größte Wirtschaftskraft. Und daran sind wohl alle kapitalistischen Staaten, einschließlich die USA, interessiert. Was der gemeine George, Billy oder William auf der Straße über uns denkt, ist glaube ich eher belanglos, vielmehr entscheidet doch die Meinung der jeweiligen Staatsvertretungen, welche sich auf internationaler Ebene begegnen.
zu 2:
Es ist, glaube ich, weniger ein Pauschalverdacht sondern ein Frage der Organisation. Man darf nicht vergessen, das solche "Menschen" sich nicht öffentlich zu ihren Ansichten und Absichten bekennen, sie nutzten bei uns das Erfolgsmodel des Untertauchens aus. Also kann man hier nur Filtern und diesem Prinzip liegt nunmal zu Grunde, das alles und jeder durchs "Sieb" muss - leider.
zu 3
Wahrscheinlich würden sie dies tun. Obwohls sie selbst sicherlich keine Berechtigung dazu hätten,....................."der werfe den ersten Stein."
Aber letztendlich würde so etwas ja gar nichts bringen, wen in Afgahnistan, Iran oder ähnlichen Staaten, wollte man denn zu bestimmten Personen um Informationen bitten? Und in enigen Fällen werden ja sogar solche zu Terroristen, die wenige Monate zuvor, nicht einmal daran gedacht hätten.
Also eine schwierige Lage, der man nur mit schnellem Informationsaustausch entgegen treten kann. Allerdings ist hierbei die kurze Vorwarnzeit und die anschließende Reaktionszeit das größte Problem.