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thekraix
Längere Arrestzeiten ohne Anklage gefordert
Heute steht in Großbritannien ein Gesetz zur Abstimmung, welches - natürlich - anläßlich der akuten Terrorgefahr die Polizei dazu berechtigen soll, Verdächtige statt der jetzigen 14 für 60 Tage vorläufig einsperren zu können. Eine der absurden Begründungen für die weitere Beschneidung der Bürgerrechte: man brauche mehr Zeit, um verschlüsselte Festplatten zu knacken.
Bereits als zweiten Punkt auf ihrer Liste von Gründen für die Verlängerung der Haftzeiten führt die Metropolitan Police die Festplattenverschlüsselung an. Stark verschlüsselte Computerdaten können mehr als 14 Tage in Anspruch nehmen, um sie zu knacken. Wenn ein Verdächtiger entlassen wird, während die Daten noch analysiert werden, riskiert man, die Kontrolle über den Verdächtigen zu verlieren, was eine Gefährdung der Öffentlichkeit bedeutet.
Mit welch fadenscheinigen Argumenten hier einmal mehr die Rechte der Menschen beschnitten werden - alles natürlich im Namen der Sicherheit und der Terrorbekämpfung - wird einmal mehr deutlich. Natürlich kann sich die Polizei darauf verlassen, dass der Normalanwender (leider immer noch) kaum eine Ahnung von Verschlüsselung und dem Schutz seiner Dateien vor dem Zugriff durch die Behörden hat, und so kann man noch problemlos den Anschein erwecken, es gebe Verschlüsselung für die HD, die sich zwar nicht in 14, aber in 60 Tagen knacken lasse.
Starke Krypto zu knacken spielt sich momentan jedoch in Zeitdimensionen ab, die weniger mit Monats- und Jahreszahlen, sondern eher der Existenzdauer des Universums verglichen wird. In Deutschland werden beschlagnahmte, verschlüsselte Platten in der Regel erst zurückgegeben, wenn sie dechiffriert werden konnten. Von Betroffenen hört man gelegentlich, das sei offenbar gleichbedeutend mit "niemals", aus gutem Grund.
Insofern wäre es nur konsequent zu fordern, Verdächtige ohne Anklage oder Gerichtsurteil einfach beliebig lange einsperren zu können. Ehrlicher wäre es angesichts der Begründung allemal.
Quelle: Gulli
Was haltet ihr davon?
Nutzen die FSB'ler überhaupt Verschlüsselung, oder ist denen das egal, wenn mal die Polizei vor der Tür steht?
Heute steht in Großbritannien ein Gesetz zur Abstimmung, welches - natürlich - anläßlich der akuten Terrorgefahr die Polizei dazu berechtigen soll, Verdächtige statt der jetzigen 14 für 60 Tage vorläufig einsperren zu können. Eine der absurden Begründungen für die weitere Beschneidung der Bürgerrechte: man brauche mehr Zeit, um verschlüsselte Festplatten zu knacken.
Bereits als zweiten Punkt auf ihrer Liste von Gründen für die Verlängerung der Haftzeiten führt die Metropolitan Police die Festplattenverschlüsselung an. Stark verschlüsselte Computerdaten können mehr als 14 Tage in Anspruch nehmen, um sie zu knacken. Wenn ein Verdächtiger entlassen wird, während die Daten noch analysiert werden, riskiert man, die Kontrolle über den Verdächtigen zu verlieren, was eine Gefährdung der Öffentlichkeit bedeutet.
Mit welch fadenscheinigen Argumenten hier einmal mehr die Rechte der Menschen beschnitten werden - alles natürlich im Namen der Sicherheit und der Terrorbekämpfung - wird einmal mehr deutlich. Natürlich kann sich die Polizei darauf verlassen, dass der Normalanwender (leider immer noch) kaum eine Ahnung von Verschlüsselung und dem Schutz seiner Dateien vor dem Zugriff durch die Behörden hat, und so kann man noch problemlos den Anschein erwecken, es gebe Verschlüsselung für die HD, die sich zwar nicht in 14, aber in 60 Tagen knacken lasse.
Starke Krypto zu knacken spielt sich momentan jedoch in Zeitdimensionen ab, die weniger mit Monats- und Jahreszahlen, sondern eher der Existenzdauer des Universums verglichen wird. In Deutschland werden beschlagnahmte, verschlüsselte Platten in der Regel erst zurückgegeben, wenn sie dechiffriert werden konnten. Von Betroffenen hört man gelegentlich, das sei offenbar gleichbedeutend mit "niemals", aus gutem Grund.
Insofern wäre es nur konsequent zu fordern, Verdächtige ohne Anklage oder Gerichtsurteil einfach beliebig lange einsperren zu können. Ehrlicher wäre es angesichts der Begründung allemal.
Quelle: Gulli
Was haltet ihr davon?
Nutzen die FSB'ler überhaupt Verschlüsselung, oder ist denen das egal, wenn mal die Polizei vor der Tür steht?