Ein Autofreier Tag pro Woche, was bringt das???

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Da wo ich arbeite, fährt kein Bus hin. Außerdem möchte sehen, wie die Leute schreien, wenn die FFw nicht kommen kann, weil die Leute zu Fuß oder mit dem Fahrrad erst mal zur Wache kommen müssen.

Ich hätte sogar (theoretisch) die Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren und habe das vor kurzem sogar gemacht. Ergebnis aus einer Stunde vorschriftsmäßiger Fahrt (also Tempolimit auf einer Strecke auf der zu recht oft geblitzt wird) wurden mit Wartezeit fast 3(!!!) Stunden. Die Zeit war übrigens deutlich weniger entspannt.

Ergebnis: = Schwachsinn

Meine Meinung hatte ich ja oben schon ausgedrückt. Was man vielleicht bei diesen zweifelhaften Umweltdebatten (das hatten wir schon bei der Feinstaubdebatte, bei der ganz elegant ignoriert worden ist, wie verschwindend gering der Anteil des PKW-Verkehrs an der Feinstaubbelastung wirklich ist bis es alles umgesetzt war) nicht ganz vergessen sollte, ist dass Bahn und Bus nicht gerade günstig sind. Selbst wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchte, sind die Preise mittlerweile auf einem Niveau, dass es keinen Spaß mehr macht.

Von sehr grün angehauchten Menschen bekommt man dann sehr schöne Rechnungen vorgehalten, bei denen die Haltungskosten für ein Auto enthalten (und oft schön hochgerechnet) sind. Das ist an sich auch korrekt, nur dürften die meisten, die in diesem Forum lesen und schreiben diese Kosten sowieso haben. Das ist nämlich das Prinzip von Fixkosten: fährt man nicht, sind sie unökonomisch hoch. Fährt man, sinken sie pro Kilometer. Anfallen tun sie aber so oder so. Und nur die wenigsten Menschen haben Lust ihren Billy-Einbauschrank im Bus von IKEA nach Hause zu befördern. Dafür sind Autos dann okay, aber soweit denken viele Menschen leider nicht.
 
Also ich fände es gut, da es der Umwelt nützt^^ Wenn es keine Umwelt mehr gibt, könnt ihr auch nimmer Auto fahren :ätsch: :ätsch:
 
Ich halte da wenig bis gar nichts von. Autofahrer werden von der Politik verteufelt, aber die wahren Schmutzfinken werden nicht angetastet. Und wir befinden uns energiepolitisch heute auf einem absoluten Holzweg, wenn wir weiterhin blind darauf vertrauen, dass die regenerativen Energien uns heute schon ausreichend versorgen könnten.



Die verfehlte Energiepolitik von Rot-Grün 1998 - 2005 sollte nicht zulasten der amrne Bürger gehen, die auf ihr Auto angewiesen sind und durch die horrenden Spritpreise schon mehr als bestraft werden.
 
Also ich denke, dass sich sowas nicht durchsetzen wird.

Es gab sowas ja schonmal ne Zeit lang, laut meiner Eltern, in den 70ern mein ich, aber damals war das doch wegen Benzinknappheit oder? Und nur Sonntags soviel ich weiss.

Solange man nicht Sonntags arbeiten muss, wäre es ja ok, finde ich. Aber die Idee, dass jeder einzelne gesagt bekommt, an welchem Tag er nicht fahren darf, was ja innerhalb der Woche mit einschließen würde, wird nicht klappen.

Heutzutage arbeitet man ja meistens nicht mal mehr in der gleichen Stadt in der man wohnt. Und wer hat schon Lust 2 Stunden oder länger, wenn man den ein Auto hat, mit Bus und Bahn zu fahren?
 
Das hatten wir schon mal.
Ausnahmegenehmigungen hatten Notarzt, Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge.

Wenn der Scheich es will, stehen alle Räder still
Pferde in den Innenstädten und Schlittschuhfahrer auf der Autobahn: Wegen der Ölkrise durften in Deutschland an vier Sonntagen im Jahr 1973 keine Autos fahren. einestages.Spiegel.de

Das war auch damals eine Aufregung, doch die Leute machten das Beste draus. Viele nutzten die Autobahnen mal zu Fuß.

Die Bundesrepublik steckte in der Ölkrise - der heimische Spritvorrat reichte nur noch für drei Monate. Um Benzin zu sparen. hatte die Bundesregierung den ersten autofreien Sonntag angeordnet. Rund 13 Millionen durften an diesem 25. November 1973 ihr Fahrzeug nicht bewegen.
Hintergrund: Die Araber hatten das Öl als Waffe entdeckt. Während des Jom-Kippur-Krieges mit Israel im Oktober 1973 beschlossen sie, ihre Ölproduktion zu drosseln - Folge: Die Peise stiegen. Im Dezember wurde zwar wieder mehr Öl gefördert, aber die Preiserhöhung blieb: Statt 66 Pfennig vor der Kriese kostete ein Liter Normalbenzin 86 Pfennig. www.laurentianum.waf-online.de

Und die Benzinpreise von damals wären heute ein Traum. :rolleyes:


Gruß Buswusel :lego:
 
meine Meinung ist ein Autofreier Tag ist eine gute Sache da die Umwelt etwas weniger Dreck abbekommt.

das ist wie wenn du statt zweimal, dreimal Duschen gehst dann fühlst du dich auch saubrer.
tarzan-forest-gone.jpg
 
also ich fände sowas sehr gut zumal man die Strassen mal für was anderes brauchen könnte.
 
Wäre spitze. Ich würde das allerdings flexibel handhaben wollen, sodass der eine Tag (24h) auch stundenweise "angesammelt" werden kann. Hätte nichts gegen einen Sticker mit Verbot zwischen 01:00 Uhr und 06:00 Uhr.
 
Auf welchen Tag wollen die das dann festmachen?
Montag bis Samstag brauch ich mein PKW von Arbeits wegen fahr da schon in einer Fahrgemeinschaft da keine Öffendliche Anbindung besteht.

Also dafür oder dagegen würd ich mich erst entscheiden wollen wenn es wirklich darauf ankommt.


mfg Neomadra
 
Ist ein schöner Vorschlag, bringt aber nichts. Die Einsparung ist verschwinden klein. Besser vom Einsparungspotenzial wäre die umgekehrte Variante, nur einmal pro Woche das Auto zu benützen. Aber leider gibt es 1000 Gründe die dagegen sprechen. Was interessieren mich die nachfolgenden Generationen - Nach mir die Sinnflut !!
 
Würde der Autofreie Tag denn auch für Pendler gelten? Wie unterscheidet man denn welche Autos dringend fahren müssen und welche nicht?
Vorschlag gut, aber ich glaub kaum umzusetzten.
 
Die Idee ist irgendwo nicht schlecht und wenn alle mitmachen würden, würde es denk ich schon was bringen.
Aber ich mein das dass nicht durchführbar ist.
Wenn ich da an mich denke, ich brauche mein Auto auf jeden Fall jeden Tag oder fast jeden zumindest um in die Arbeit zu kommen, einkaufen oder so muss man ja auch mal..
Also ich seh das eher schwierig
 
Also ich fände einen Auto Freien Tag nicht schlecht,

natürlich dürften dann die Rettungsdienste usw weiterhin fahren.
Jedoch die Normalen Autos eben nicht.

Das wurde den Leuten mal nen Tag zur erholung in den Großstätten geben, ausserdem die Umwelt entlasten.
 
Wenn es variabel wäre welcher Tag, dann finde ich sollte man das ruhig einführen
 
Im Grunde wäre es vielleicht eine gute Idee. Nur sehe ich die Benachteiligung der Mittel- und Unterschicht. Die, die nur ein Auto haben, müssen dann Nachteile in kauf nehmen und die Reicheren mit einem oder mehr Autos können sich die Tage dann schön einteilen.

Genauso lächerlich wie das "System" bei Olympia zur verbesserung der Luft.
 

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