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sina8647
Die Billigheimer - Discounter und ihre Methoden by N0Nam€-Crew
N0Nam€-Crew
present
Die Billigheimer - Discounter und ihre Methoden
hoch geschoben auf Pub
699 MB
Laufzeit: 43:43 Min.
Rulez
§1
jeder darf Leechen
§2
nette PN mit Betreff:
Die Billigheimer l NICK <--rotes editieren
§3
Post mit Speed + Danke schön im Thread ist Pflicht
§4
Sterne sind gerne gesehen
IP möchte
IP hat
Fertig ist
Die Billigheimer l lukas2004
Die Billigheimer l fLexy
Die Billigheimer l iNPUTmice
Die Billigheimer l m4d-maNu
Die Billigheimer l Cyberonic
Die Billigheimer l euskirchruler
Die Billigheimer l Flanders
Die Billigheimer l Juzam
Happy Leeching wünscht
:hy: sina8647 :hy:
N0Nam€-Crew
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Die Billigheimer - Discounter und ihre Methoden
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Deutschland im Schnäppchenrausch. Wer nicht den niedrigsten Preis findet, ist doch blöd! Die Folge dieses Kundenverhaltens sind riesige Umsätze bei Aldi, Lidl und Co. Ihre Chefs haben Wirtschaftsgeschichte geschrieben und wurden zu den reichsten Männern in Deutschland. Aber sie sind auch extrem öffentlichkeitsscheu, und das nicht ohne Grund. Denn der Mega-Erfolg hat eine hässliche Kehrseite - die Bedingungen, unter denen viele Beschäftigte bei den Billigheimern arbeiten müssen.
Überwiegend sind es Frauen. Sie gelten als besonders arbeitswillig, flexibel und billig. Sie finden sich mit knappster Personalausstattung ab, schleppen klaglos die Waren für die Umsätze, verzichten auf geregelte Arbeitszeiten, schuften auf 400-Euro-Basis, kassieren und putzen im Akkord, ertragen mangelnde Sicherheitseinrichtungen, Testkäufe und Spitzelaktionen. Die Gewerkschaften tun, was sie können - aber das ist oft nur sehr wenig.
Und das hat Methode: Die Unternehmen setzen alles daran, eine geregelte Arbeitnehmervertretung komplett aus ihren Betrieben herauszuhalten. Denn eine öffentliche Diskussion über die Methoden der riesigen Ketten würde viele Kunden nachdenklich machen und damit Umsätze gefährden. Außerdem lassen sich die MitarbeiterInnen einzeln viel besser im Zaum halten.
Denn wer aufmuckt, bekommt schnell existenzbedrohende Probleme: massive Einschüchterung, oft verbunden mit schweren finanziellen und juristischen Folgen.
Der "betrifft"-Film versucht eine Bestandsaufnahme, zeigt die Arbeitsbedingungen und die Methoden der Discounter, aber auch den wachsenden Widerstand gegen die Auswüchse dieser Form von Geschäftserfolgen. Und er geht der Frage nach, warum die Frauen bei solchen Unternehmen arbeiten: Eine formuliert es deutlich: "Ich hab nix Besseres gelernt, da bleibt nur das". Das bittere Fazit: Solange die Kunden weiterhin in die Läden strömen, ohne sich für die Situation der Menschen zu interessieren, die dort arbeiten, wird sich wenig ändern.
Überwiegend sind es Frauen. Sie gelten als besonders arbeitswillig, flexibel und billig. Sie finden sich mit knappster Personalausstattung ab, schleppen klaglos die Waren für die Umsätze, verzichten auf geregelte Arbeitszeiten, schuften auf 400-Euro-Basis, kassieren und putzen im Akkord, ertragen mangelnde Sicherheitseinrichtungen, Testkäufe und Spitzelaktionen. Die Gewerkschaften tun, was sie können - aber das ist oft nur sehr wenig.
Und das hat Methode: Die Unternehmen setzen alles daran, eine geregelte Arbeitnehmervertretung komplett aus ihren Betrieben herauszuhalten. Denn eine öffentliche Diskussion über die Methoden der riesigen Ketten würde viele Kunden nachdenklich machen und damit Umsätze gefährden. Außerdem lassen sich die MitarbeiterInnen einzeln viel besser im Zaum halten.
Denn wer aufmuckt, bekommt schnell existenzbedrohende Probleme: massive Einschüchterung, oft verbunden mit schweren finanziellen und juristischen Folgen.
Der "betrifft"-Film versucht eine Bestandsaufnahme, zeigt die Arbeitsbedingungen und die Methoden der Discounter, aber auch den wachsenden Widerstand gegen die Auswüchse dieser Form von Geschäftserfolgen. Und er geht der Frage nach, warum die Frauen bei solchen Unternehmen arbeiten: Eine formuliert es deutlich: "Ich hab nix Besseres gelernt, da bleibt nur das". Das bittere Fazit: Solange die Kunden weiterhin in die Läden strömen, ohne sich für die Situation der Menschen zu interessieren, die dort arbeiten, wird sich wenig ändern.
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