Deutsche Bahn soll teilweise Privatisiert werden!

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Natürlich ist das erschlossene Netz von bsp. 3 Providern dann auch der Konkurrenz zur Verfügung zu stellen wenn die nachwachsen zum Selbstkostenpreis.

Was willst du denn jetzt? Ein Staat, dem das Netz gehört, dafür einen Monopolpreis setzen kann (so wie die Telekom es vor der Privatisierung getan hat) oder willst du, dass der Staat dafür sorgen soll, dass mehr Wettbewerb herrscht - und zwar fairer Wettbewerb?

Deine Ausführungen hören sich nämlich sehr wohl danach an, als würdest du dir einfach nur ein stärkeres Durchgreifen des Staates wünschen, nicht aber eine Verstaatlichung. Und zum Selbstkostenpreis etwas anzubieten ist wirtschaftlicher Wahnsinn - nicht nur für einzelne Unternehmen, sondern vor allem für den Staat. Woher soll der Staat denn bitte all das Geld nehmen, um solche Staatsbetriebe, in dem 90% aller AN sowieso nur auf der faulen Haut liegen, finanzieren? Hast du aus der Geschichte gar nichts gelernt? Planwirtschaft hat noch nie funktioniert!

Was du hier bemängelst ist lediglich eine zu geringe Durchsetzungsfähigkeit des Staates - und da stimme ich dir zu. Du willst doch aber nicht, dass der Staat, der es nicht einmal schafft, ordentliche Rahmenbedingungen zu setzen, nun selbst aktiv werden soll? Da ist das Chaos schon vorprogrammiert....die Oberen sollten mal lieber Gesetze beschliessen, die einen fairen Wettbewerb ermöglichen.

Und uf die Bahn bezogen: Sie sollte um Himmels willen privatisiert werden, denn dann sind solche Typen wie Mehdorn hoffentlich bald Geschichte.
 
WEnn die hier mit Privatisierung anfangen wollen dann ist das Strassennetz als nächstes dran. Das wird was. Hoffe mal dass es das net geben wird.
 
In Bereichen die staatlich sind und wahren soll der Staat natürlich weiter seine Staatsbetriebe führen mit Ausnahme des Telekomunikation Sektor der ja ganz brauchbar Privatisiert wurde mit Ausnahme der nicht erschlossenen Ländlichen Gebiete wo man hätte regulieren müssen.
Es gibt schließlich auch für jede erschlossene Ortschaft eine Versorgungspflicht mit Telefon, das muß auf DSL ausgeweitet werden weil grad abgelegene Gegenden brauchen schnelles DSL um von zu Hause aus arbeiten zu können und so atraktiver zu sein.
Härter durch greifen muß Er auf jedenfalls ob man mehr Verstaatlichen muß als verstaatlicht wahr da drüber muß man in Teilen sicher debattieren aber allein aus Gründen der staatlichen Zensur würd Ich Mich mal im Telekomunikations Sektor dafon distanzieren.
Was natürlich absolut Tabu ist ist Energie, Wasser, Gesundheit ect. da Profit zu zu lassen da das als Grundbestand der Öffentlichen Daseinsversorge Allgemeingut ist ebenso wie Wohnbau Genossenschaften für günstigen Wohnraum die in Staatlicher Hand sind.
 
Endlich...
dadurch können die verbraucher wenigstens profitieren, kosten die Tickets dann auch weniger!

Kann ja nicht sein, dass es mit dem Auto und mit dem Flugzeug günstiger ist als mit der Bahn!

Ich hoffe, dass das klappen wird

MfG
 
Der Staat soltle sie subventienieren. Bei Privatisierung wird die Bahnpreise bloss wider erhöht. Denn sie wollen ja auch Gewinn haben. Ich bin mir sicher, dass es Zu Keienr Privatiesierung kommt.
 
Die wichtigen Aufgaben der deutschen Bahn AG wie die Bereitstellung einer hochwertigen Infrastruktur für alle Eisenbahnen in Deutschland muss staatlich bleiben, die Straßen werden ja auch nicht privatisiert. Die anderen Gesellschaften wie Regio oder die Logistik können privatisiert werden, da in diesen Bereichen ja genügend private Bahnen schon unterwegs sind und zeigen dass es geht mit über 300 unterschiedlichen Bahnen mit einheitlichem Regelwerk (---> Sicherheit) den Bahnbetrieb am laufen zu halten und effizient durchzuführen.
 
Hm, die Bahn selber kann doch ruhig privatisiert werden, die Schienen werdens ja nich, also is doch alles im Lot (so hab ich das jdnfalls inner Schule verstanden :P )
 
hallo zusammen,

mich erschreckt es, dass ein einzelner mann so mächtig werden kann in deutschland wie der schell und so viel beeinflussen kann:(

mfg
sony
 
Es bleibt unumgänglich dass Staatsbetriebe privatisiert werden!
Warum?
Weil international der Weg dahin geht und als Staatsbetrieb es nicht funktioniert wettbewerbsfähig zu sein - flexiblere Arbeitsszeiten - Schichtmodelle - keine Pragmatisierungen mehr usw. - UND DIE GEWERKSCHAFTEN sich ja (wohl auch in D) auf die Barrikaden steigen wenn Veränderungen angestrebt werden und dieser ganze lahme riesen Apparat kann eben auf die derzeitgen Anforderungen nicht schnell genug reagieren!

Meiner Meinung nach.... Privatisieren JA - um langfristig Erfolg zu sichern mit motivierten MA - jedoch mit der Premisse dass der Staat Mehrheitseigentümer bleibt.
 
ich finde es sehr bescheiden, um es freundlich auszudrücken, dass der staat die bahn privatisiert denn dann passiert es wie in jedem unternehmen dass die preise noch mehr steigen und der service noch schlechter wird aber die geschäftsführer werden sich dann nur noch mehr bereichern wie überall :mad: . das finde ich sind so tolle ideen von der Regierung sehr einfallsreich
 
Wenn die Bahn Privatisiert wird geht es, denke ich, wie z.B. in England mit der Qualität des Services und dem Zustand der Züge rapide bergab.
Zudem würden wenig lohnende Strecken vorallem im Ländlichen Bereich auf kurz oder lang dichtgemacht werden.
Dann heist irgendwann -> Autofahren oder in Heruntergekommenen Zügen zu überteuerten Preisen fahren. :(

mfg klarix
 
Es gibt bereits Erfahrungen mit Bahnprivatisierung. Unter anderem in Japan, Großbritannien, den USA und Schweden, aber auch in Ländern Afrikas und Südamerikas wurden öffentliche Bahnen privatisiert. In all diesen Ländern zeigen sich acht ähnliche Folgen:

- Das einheitliche Bahnsystem wird zerschlagen,
- Arbeitsplätze werden abgebaut und Löhne gesenkt,
- Komfort und Service werden schlechter (zum Beispiel durch Bahnhofs- und Schalterschließungen),
- Regionalverbindungen verschwinden zu Gunsten von Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen Metropolen,
- die Zuschüsse der öffentlichen Hand ans Bahnsystem steigen,
- die Bahn wird widerstreitenden Interessen von Autoindustrie, Busgesellschaften und Flugverkehrslobby ausgesetzt,
- Bahnhöfe verlieren ihre Funktion als Portale von Stadt und Verkehr,
- Bahnimmobilien werden zu Spekulationsobjekten.


Charlo
 
Endlich...
dadurch können die verbraucher wenigstens profitieren, kosten die Tickets dann auch weniger!


Träum weiter.

Bis jetzt ist noch nichts durch Privatisierung wirklich dauerhaft preiswerter geworden. Und das, obwohl nur die Rosinen rausgepickt wurden.
 
Es gibt aber nicht überall DSL, von daher haben wenn nur die Leute in Ballungszentren was vom geöffneten Markt auf dem Telekomunikationssektor.
Man hätte Gesetzlich dafür sorgen müssen das auch jeder auf dem Land DSL erhält wenigstens mit dem maximalen der ADSL 1 Technologi als echte Flat auf Dauer.
 
@ Gsh sehr geschickt *bg*
Jetzt vergleichst Du aber Äpfel mit Birnen :D , tztztz

Tel. ist ja nicht wirklich billiger (bzgl. der wirtschaftl. Gesamtbelastung der Bürger) geworden ;)
sonder auf Grund neuer techn. Entwicklungen quasi revolutioniert worden.
Die Entwicklung von Flatrates auf dem Telefonsektor wurde zudem erst sehr zeitversetzt weitergegeben. als die Kombi von DSL und Tel. dies wirtschaftlich rechtfertigte :D und techn. Innovationen - tw. auch von Usern bzw. OpenSource (IP-Tel.) forciert - die den Anbietern nur noch diese Möglichkeiten offen liessen
Der Vergleich hinkt hier also.
Solche und ähnliche Beispiele gibt und gab es auch immer schon, auch auf dem Bahnsektor.

Damit ist aber nicht die wirtschaftliche Behauptung bewiesen, Privatisierung käme die Gesamtheit der Steuerzahler immer billiger.
Da fallen mir zig. Beispiele bzgl. Energie, Ver- & Entsorgung, Betreuung etc. ein, die ...
Also...neuer Versuch ;)

Denn
Billige Flüge sind da auch so ein Fake.
Solange nicht vergleichbare Grundlagen bzgl. Besteuerung, Effizienz und Öko- sowie Energiebilanz gegeben sind, kann ich jede Statistik so hinmuddeln, wie ich gerade will ;)
Sobald also Passagiermaschinen mit Strom fliegen, sprechen wir uns noch mal :D
 
Mist...schon wieder...FF-Hänger + doppelt
da muss ich wohl mal ran^^
Sorry @ Mr.Mooney & Duplex
Bitte deleten
mfg
muesli
 
@Müsli:

Innovation entsteht durch Wettbewerb. Wettbewerb entsteht durch Privatisierung. Insofern sollte die Kette deutlich werden. Ich habe zudem nie geschrieben, dass es immer billiger wird. Vielmehr hat McK behauptet, dass es nie günstiger wird. Und gerade auf dem Telekommunikationsmarkt werden die Vorteile einer Privatisierung sehr deutlich - schau dir Länder an, die trotz Innovation nicht günstiger geworden sind, weil ihre Telekommunikationsgesellschaften nicht privatisiert wurden.

Und ein Vergleich von Flugpreisen kannst du sehr wohl heranziehen, da die Öko- und Energiebilanz vergleichbarer Fluglinien positiv ist. Hierzu am besten ein bisschen auf International Air Transport Association wühlen. Ich rede hier nicht von Billigflügen, sondern dass Fliegen günstiger geworden ist - vgl. Preise der LH vor Privatisierung und nach Privatisierung z.B.
 
Gsh schrieb:
Innovation entsteht durch Wettbewerb. Wettbewerb entsteht durch Privatisierung. Insofern
widerspreche ich auch gar nicht ;)

Die Grundfrage, die sich hier bei der Bahn und auch schon früher im Bereich
Energie, Ver- & Entsorgung, Betreuung etc. gestellt hat, ist inwieweit ich die Kontrolle über die gesamte - ja aus steuerlichen Mitteln geförderte - Infrastruktur aufgebe...
da liegt die Krux bzw. hier sind die Begehrlichkeiten privater Investoren zu suchen.
Und gerade in der Infrastruktur wird seltenst immens von priv. Investoren so investiert, das ein breitgefächertes Transportsystem entsteht, sondern - und gerade im Bahnsektor - wurden in der Vergangenhiet - übrigens weltweit - eher gerade dort Einschnitte zur Kosteneffizienz unternommen.
Dies ist nun aber überhaupt nicht "innovativ", sondern bei einem Beförderungsmittel eher kontraproduktiv zum eigentlichen einmal vorgesehenen Zweck.
Das zeigt sich doch auch gerade bei unserer DB-(Teil)privatisierung :D
Die Investoren sind vorrangig an der Kontrolle über die Sahnestücke interessiert.
Ok, verständlich ;) Nichts desto aber bezogen auf die Primärinteressen unserer Gesellschaft (als Erstinvestoren) fatal und defizitär, denn die hieraus vermarkteten Gewinne kommen eben nicht der Gesamtheit, sondern den priv. Aktionären zugute.
Wiederum nach allen Erfahrungen...weltweit ;)

Zu den Fluglinien im direkten Vergleich ...nun gut....Besserungen...vllt. *g*
Aber wie sieht die Bilanz aus, wenn ich z.B. die steuerlichen Investitionen der peripheren Infrastruktur z.B. von Flughäfen hinzuziehe ?
Ich meine zwar auch, das Teilbereiche aller ehemals staatlicher Aufgaben durchaus auch mal tw. privatisiert werden können...
aber nur, wenn nebenher eine permanente Kontrolle bzgl. Kosten/Nutzen und Preisentwicklung seitens der ehemaligen "Besitzer" effektiv noch möglich sind und ggfs. dann auch als Korrektiv umgesetzt werden können.
Das...sieht man aber derzeit - nur als besonders negatives Beispiel - anhand der Netzagentur, die bzgl. Kontrollen, wenn überhaupt, erst viel zu spät regulierend eingegriffen hat.
Der Energiesektor ist diesbzgl. doch auch ein perfektes Beispiel, welches doch gerade Du von Deiner Profession her auch gut zu beurteilen weißt ;)

Kurzum, hier sind mir nebenbei auch schon viel zu viele lobbyistische Interessen - auch schon in den parlamentarischen Entscheidungsgremien - am Werk, um hier nicht frühzeitig warnend den Finger zu heben bzw. auch mal klar "Nein" zu sagen
 
Ich habe auch nie behauptet, dass Privatisierungen immer nur gut wären. Ich habe nur dem widersprochen, dass eine Privatisierung nie zu einer Preisverringerung führt.

Und es tut mir Leid, aber bei Fluglinien bist du nicht weit gekommen und bei Flughäfen ist das leider nicht anders. Fraport hat eindeutig bewiesen, wie es geht. Sowohl von Investitions- als auch von Ertragsseite.

Und zu den Energieunternehmen: Eine Privatisierung war hier das einzige sinnvolle und längst überfällige. Das, was überhaupt nicht gestimmt hat, ist allerdings die Umsetzung von politischer Seite - du führst ja auch das Beispiel der Regulierungsbehörde an. Diese hat im Endeffekt kaum Macht und Durchsetzungsvermögen. Aufgrund einiger Langzeitverträge wird auch von staatlicher Seite kein Wettbewerb gefördert. Wenn ich mir angucke, wie eine RWE auf der Energiebörse in Leipzig rumhurt, frag ich mich, wie der Staat und die Politik gedenkt, Wettbewerb in einem ehemaligen Staatsmonopol schaffen zu wollen, wenn einfache Grundregeln der freien Marktwirtschaft nicht eingehalten werden.
 
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