144 - Der Tag, als ich ins Paradies wollte - Der Weg einer lebenden Bombe

Es gibt Tage, an denen werden unsere Lebensplanungen zu Makulatur. Tage, an denen Wege plötzlich zu Ende gehen und wir die Richtung wechseln müssen, ob wir wollen oder nicht. Von solchen Wendungen des Schicksals erzählt die Reihe "Der Tag, als...".
Der junge Palästinenser Mohammed Besharat wollte sich durch ein Selbstmordattentat ins Paradies befördern. Sein Anschlag auf einen vollbesetzten Linienbus scheiterte - Mohammed sitzt seitdem im Gefängnis und bereut nichts.
16 Jahre war Mohammed Besharat damals, fast noch ein Kind. Er kam aus dem Dorf Tamun im Westjordanland. Und er wollte ins Paradies. Am 2. August 2001 stieg er in einen vollbesetzten Linienbus. Die meisten Fahrgäste waren Jugendliche, die unterwegs waren zu einem Musikfestival. Mohammed aber hielt eine Tasche mit einer Bombe in seiner Hand.
Menashe Nurriel, Vater von vier Kindern, war an diesem Donnerstag der Fahrer des Busses. Als er den jungen Palästinenser wahrnahm, spürte er, dass etwas nicht in Ordnung war. Er beobachtete ihn und begriff plötzlich, was er plante. Ohne nachzudenken, drängte er den Jungen aus dem Bus und verhinderte, dass die Bombe explodierte. 54 Menschen rettete Menashe Nurriel das Leben. Der Selbstmordattentäter wurde festgenommen und sitzt seitdem in einem israelischen Sicherheitsgefängnis. Noch 14 Jahre lang.
Die Dokumentation schildert den Weg des jungen Palästinensers an diesem 2. August 2001, dem Tag, als er zur lebenden Bombe wurde. Zum ersten Mal spricht ein überlebender Selbstmordattentäter ausführlich vor einer Kamera über seine Träume, seinen Glauben und über den Tag, als er mit einem Massenmord ins Paradies wollte.
Allein schon der Wille, sich selbst zu töten, gilt radikalen Muslimen ebenso viel wie die Tat selbst. Und so bereut Mohammed nichts. Meneshe Nurriel steuert noch immer seinen Linienbus durchs Land. Auf einer Strecke mitten durchs Grenzgebiet. Den nächsten Anschlag immer vor Augen und trotzdem mit der Hoffnung auf Frieden.
Länge: 00:42:48
Format: avi
Größe: 478 MB
1. Anfragen darf jeder
2. Nette
mit "144" / "Nickname"
3. Threadlink muss mit in die PN sonst gibt es nichts
4. Link und PW darf nicht weitergegeben werden
5. Als letzten Satz schreiben: Rulez gelesen und akzeptiert.
Gruß
oggy37

Es gibt Tage, an denen werden unsere Lebensplanungen zu Makulatur. Tage, an denen Wege plötzlich zu Ende gehen und wir die Richtung wechseln müssen, ob wir wollen oder nicht. Von solchen Wendungen des Schicksals erzählt die Reihe "Der Tag, als...".
Der junge Palästinenser Mohammed Besharat wollte sich durch ein Selbstmordattentat ins Paradies befördern. Sein Anschlag auf einen vollbesetzten Linienbus scheiterte - Mohammed sitzt seitdem im Gefängnis und bereut nichts.
16 Jahre war Mohammed Besharat damals, fast noch ein Kind. Er kam aus dem Dorf Tamun im Westjordanland. Und er wollte ins Paradies. Am 2. August 2001 stieg er in einen vollbesetzten Linienbus. Die meisten Fahrgäste waren Jugendliche, die unterwegs waren zu einem Musikfestival. Mohammed aber hielt eine Tasche mit einer Bombe in seiner Hand.
Menashe Nurriel, Vater von vier Kindern, war an diesem Donnerstag der Fahrer des Busses. Als er den jungen Palästinenser wahrnahm, spürte er, dass etwas nicht in Ordnung war. Er beobachtete ihn und begriff plötzlich, was er plante. Ohne nachzudenken, drängte er den Jungen aus dem Bus und verhinderte, dass die Bombe explodierte. 54 Menschen rettete Menashe Nurriel das Leben. Der Selbstmordattentäter wurde festgenommen und sitzt seitdem in einem israelischen Sicherheitsgefängnis. Noch 14 Jahre lang.
Die Dokumentation schildert den Weg des jungen Palästinensers an diesem 2. August 2001, dem Tag, als er zur lebenden Bombe wurde. Zum ersten Mal spricht ein überlebender Selbstmordattentäter ausführlich vor einer Kamera über seine Träume, seinen Glauben und über den Tag, als er mit einem Massenmord ins Paradies wollte.
Allein schon der Wille, sich selbst zu töten, gilt radikalen Muslimen ebenso viel wie die Tat selbst. Und so bereut Mohammed nichts. Meneshe Nurriel steuert noch immer seinen Linienbus durchs Land. Auf einer Strecke mitten durchs Grenzgebiet. Den nächsten Anschlag immer vor Augen und trotzdem mit der Hoffnung auf Frieden.
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