Der größte Teil der Handlung dreht sich um die Aktionen der Gruppe, welche sich für Frieden und gegen Kriege sowie die Gleichgültigkeit aller Menschen, die dabei zusehen, wie Unschuldige getötet werden, einsetzt. Paradox erscheint es, dass sie selbst mit Entführungen und Bombenattentaten unbeteiligte Menschen treffen und so vorgeblich für „ihren Frieden“ kämpfen. Während des Films kann man deutlich die Steigerung der Gewaltbereitschaft registrieren; die Kaltblütigkeit und Brutalität, mit welcher die Baader-Meinhof-Gruppe vorgeht. Schließlich – im Sommer 1972 – werden die wichtigsten Leitpersonen, darunter Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof, gefasst und in den Hochsicherheitstrakt von Stuttgart-Stammheim eingeliefert. Trotzdem versuchen weitere, neue Anhänger, Aktionen zu starten, welche aber allesamt keine Wirkung mehr erzielen. Während des Prozesses versuchen die Häftlinge, den Ablauf zu boykottieren, indem sie sich fortwährend als verhandlungsunfähig darstellen, den Richter beleidigen und damit den Prozess stören. Schließlich treten sie in einen Hungerstreik, an dessen Folgen Holger Meins stirbt. Nachdem die Häftlinge erfahren, dass die Entführung des Flugzeugs Landshut zu ihrer Freipressung fehlgeschlagen ist, fassen sie den Entschluss, „alleine über ihr Schicksal zu entscheiden“, und nehmen sich daher das Leben. Daraufhin erschießen die letzten Anhänger der Gruppe den entführten Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer in einem Waldstück an der deutsch-französischen Grenze.
RS.com
7000 mb
RULES:
1. PN mit: "Komplex|Nick"
2. Danke im Thread