trxag
Well-known member
Erstens:
Es wird immer so getan, als ob Biomasse verloren geht. Das ist aber nicht der Fall. Die Biomasse, die durch die Tiere ausgeschieden wird, wird dem Kreislauf natürlich als Dünger wieder zugeführt.
Und wenn wir uns alle (also die INdustrienationen) einschränken würden, dann wäre der Hunger auf der Welt beendet? Für wie lange? In den INdustrienationen sind die Verhältnisse stabil, deshalb herrscht dort kein Hunger.
In der dritten Welt leben schon jetzt mehr Menschen, als das Land ernähren kann. Schick jetzt ausreichend Lebensmittel und Medikamente "runter" und in ein paar Jahren sind die Verhältnisse noch schlimmer.
Nach welchem Maßstab soll verteilt werden? Die Länder, die sich am schnellsten vermehren, bekommen am meisten?
Klar wird ein gewisser Teil wieder dem Kreislauf hinzugefügt.
Aber überleg mal: Sollte man 1000kg Pflanzenmasse aufwenden um ein Masttier zu mästen, das dann vlt. 100kg Fleisch abwirft oder nicht doch lieber die pflanzliche Biomasse als Nahrung für Menschen einsetzen?
Ich finde die Rechnung recht simpel.
Wir leben klar über unseren Verhältnissen, da gibt es rein gar nichts zu rütteln.
Und die Frage für wie lange der Hunger auf der Welt gestillt sei, stellt sich gar nicht, finde ich.
Nur weil wir (die Mehrheit der Menschen in den Industrienationen) resignieren und das Problem für unlösbar halten (falsch!), sollte das nun wirklich nicht heißen, dass man es nicht wenigstens versuchen sollte...
Und richtig, bei uns ist es stabil. In den richtig armen Ländern häufig nicht.
Aber auch das ist kein Grund, um der Bevölkerung nicht wenigstens versuchen zu helfen.
Wenn das Land nicht imstande ist, die Bevölkerung zu ernähren, darf es nicht sein, dass fast alle dort hungern!
Jeder verschließt die Augen. Das ist moralisch zutiefst verwerflich...
Und zeigt die wahre Natur unserer Stabilität:
Viele dieser Nationen, die heute so arm dran sind, wurden ausgebeutet, und werden das in gewisser Weise auch heute noch.
Unsere Stabilität und unser Wohlstand auf ihren Kosten.
Hungern lassen wir sie aber, "Es kommt ja eh nichts bei den Bedürftigen an.", "Das hilft auf Dauer ja sowieso nichts.", Standardsprüche.
Ich wiederhole mich: Jedes Bisschen hilft.
Und wenn dieses Bisschen daher kommt, dass wir weniger Fleisch essen, ist das in Ordnung, meiner Meinung nach.
Im Grunde stimme ich trxag zu aber ich glaube das man niemals allen menschen das fleisch essen verbieten kann völlig absurd schliesslich ist es ein Ur trieb Fleisch zu essen.
Ich spreche doch nicht von verbieten!
Ich habe von Einschränkung geredet, weil es klar zu viel ist, was wir verbrauchen.
Gegen unsere Triebe, Traditionen, etc. habe ich doch auch nichts eingewendet.
Aber: Dieser Satz:
ist ja mal extrem seltsamSchon die Steinzeit Menschen haben fleisch gegessen, deshalb denke ich das man nicht die massentier haltung einstellen sollte stattdessen getreide anbauen soll sondern eher Geld in abriss vol alten leerstehenden gebäuden/fabrik geländen usw für die Getreide gewinnung benutzen.
Nur weil sie auch Fleisch gegessen haben, ist das auch kein Argument FÜR Massentierhaltung/schlachtung, nicht wahr.
Alte Fabrikgebäude abreißen? Dort etwa Getreide anbauen?
Toller Plan.
Hauptsache nicht den eigenen Fleisch-Konsum einschränken.
MfG
trxag