Ich hab bei Notebooks bisher öfters mit defekten Ladereglern (im Akku-Pack) Probleme gehabt, als mit defekten Zellen.
Bestes Beispiel nen älteres FSC-Notebook.
Nach knapp 2 Jahren viel die Akku-Laufzeit von 2 Std (neu waren es 3) innerhalb von einen Monat auf 15min ab.
Da ich mir das nicht erklären konnte, bin ich dem mal nach gegangen:
Lappi hatte eine Leistungsaufnahme von 35 W übers Netzteil (14V)
Akku hat 12 V (LiIon)
Nachdem Windows der Meinung war, 0% Kapazität anzeigen zu müssen und den Rechner runtergefahren hat, hab ich mir den Akku vorgeknöpft:
Mit dem Multi-Meter die + / - Kontakte gesucht und gemessen: 12V
Dann hab ich aus der Bastelkiste ne alte Halogen-Fassung sowie ne Birne (12V 35W) rausgesucht, und mit Flachsteckern an die Akku-Kontakte dran gemacht.
Trotz angeblicher 0% Kapazität unter Sinnlos XP hat die Lampe noch fast 1,5 Std mit voller Helligkeit gebrannt.
Dann gab es ne abschaltung, Entladeschluß-Spannung erreicht
Nachdem das ganze mehrmals so war, hab ich den Akku neu kalibieren lassen.
Wieder bei "0%" raus, und Halogen-Birne dran - wieder lange Leuchtzeit
Da hab ich den Akku aufgebrochen und mal genauer angesehen:
8 Zellen, immer 2 parallel - 4 Sätze in Reihe
vom ersten und letzten Satz ging nen dickes Kabel auf die Ladeelektronik: - Kabel ungeschaltet zum Anschluß, + über die Elektronik geschaltet
zusätzlich weitere verbindungen zwischen den Akku-Sätzen zur Ladeelektronik.
Die Elektronik selber war das komplizierteste, was ich bisher an Ladereglungen gesehen habe, und ich hatte zu dem zeitpunkt sehr viel mit Ladegeräten zu tun.
Daher vermute ich mal, das Akku-Pack eine "Verfallsdatum"-Elektronik, die nach einer bestimmten Zeit oder Ladezyklen sagen "Ich bin kaputt".
gruß
Trekki