2007 soll Deutschlands Boom-Jahr werden

  • Ersteller Ersteller LongbowArcher
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Alles soll Besser werden, wie jedes Jahr. :klatsch_3:

Oh Mann, ich liebe solche Ankündigungen :top: ,schließlich sind wir Exportweltmeister, da können sich die meisten zwar ein hartgekochtes Ei drauf pellen :eek13: aber es ist doch schön zu wissen, dass dieses Institut, was unter Gerd Schröder endgültig den Rang eines Propaganda-Ministeriums eingenommen hat, wieder mal den Aufschwung prognostiziert :rolling_eyes: .
 
Klingt ja alles so als wenn es nie wirtschaftiche Probleme etc. gegeben hätte. Aber ich würde nicht gerade behaupten das dieses Jahr alles besser werden wird. Jedenfalls für den Verbraucher wird es schlechter. Allein die neue Mehrwertsteuererhöhung hilft da kräftig mit. Dann werden neuerdings total sinnlose Gesetzte erlassen von denen keiner was hat und zu guter letzt wird demnächst auch noch das Benzin teuer...

Aber natürlich. Dieses Jahr wird Deutschland BOOMEN wie noch nie! Nur man weiß noch nicht in welche Richtung das gehen wird... Vlt boomt ja auch mal wieder eine Umweltkatastrophe, wie Überschwemmung etc...

Mfg

Rebound
 
Problem: Viele setzen Wirtschaftsboom immer mit Boom in ihrem Geldbeutel gleich ohne richtig nachzudenken!
Wirtschaftsboom bedeutet, dass mehr Geld ausgegeben wird, wodurch die Wirtschaft verdient, wodurch auch weniger Firmenpleiten resultieren, mehr Einstellungen, weniger Arbeitslose, mehr Exporte usw usw usw
 
Deutschland steht auf.......

LongbowArcher schrieb:
Mehr Wachstum als 2006, nur noch 8,8 Prozent Arbeitslose - so rosig waren die Aussichten lange nicht mehr. Das IfW prognostiziert: Die Konjunktur in Deutschland legt stärker zu als bisher angenommen.

Es wäre schön, auch wenn dieser Aufschwung hinsichtlich der Zyklen der deutschen Wirtschaft etwas zu früh einsetzt.

Lobenswert ist die Prognose allemal, hat sich doch die Wirtschaft und die Politik relativ rasch neu Orientiert und das bürokratisch starre System zu Gunsten der globalen Märkte neu ausgerichtet. Auch wenn die Umsetzung schleppend ist, eine Neuorientierung ist, gemessen an der konservativen deutschen Denkweise, ein großer Schritt in die notwendige Richtung.

Allerdings ist die neue internationale Marksituation der „globalen Märkte“ ein heißes Eisen. Die Folgen sind heute schon zu erkennen. Ein chaotischer internationaler Markt ohne Definition von Wettbewerb wird ein Höllenfeuer für viele Staaten.

Selbst wenn der Aufschwung 2007/ 2008 nicht so wie Vorhergesagt ausfallen sollte, bringt schon allein seine Ankündigung Motivation und neue Hoffung. Die Bausteine für mehr Man- Power und somit eine große Unterstützung für die deutsche Wirtschaftskraft.
 
Ja warum wollen wir denn alle vom Aufschwung profitieren?

Machen wir es wie LongBow und lehnen uns in unseren Fernsehsesseln zurück und erfreuen uns daran, dass es den Firmen und den Politikern gut geht.
Es weniger Arbeitslose gibt.
Es weniger Firmenpleiten gibt.
Es alles toll wird.

Ja, ich freue mich auch, wenn ich von Rekordergebnisse bei manchen Firmen im Fernsehen was sehe und danach in der nächsten Meldung kommt, dass die gleiche Firma auch Entlassungen plant.
Da freue ich mich nocheinmal für die Firma, die erkannt hat, dass es einen Aufschwung gibt.

Warum wollen alle mehr in der Tasche haben?
Vielleicht weil die Jahre vorher nur mit Kürzungen verbunden waren?
Alles teuerer geworden ist?

Und (fast) jedes Mal, wenn es wieder Rekordergebnisse gab, es auch gleich zu Rekordentlassungen kam?
Oder Rekordumstrukturierungsmaßnahmen, die die Fertigung dann in die Slowakei verlegt hat?

Was nützt einem normalen Arbeitnehmer der Aufschwung, wenn er danach entlassen wird?
Die Jahre vorher ist es so gelaufen, warum soll es plötzlich 2007 anders werden?
 
Ähm du hast es immer noch nicht verstanden...und trotzdem ist es ein Wirtschafts-Aufschwung. Eine persönliche Wertung habe ich auch nicht geschrieben und das ich mich in meinem Sessel zurücklehne auch nicht...
Hier mal die Definition von Boom:

n der Phase der Hochkonjunktur (obere Wendepunktphase, Boom) sind aufgrund von starker Nachfrage die Kapazitäten einer Wirtschaft voll ausgelastet. Es herrscht Vollbeschäftigung, zum Teil sogar Arbeitskräftemangel. Das Lohnniveau steigt, allerdings ziehen auch die Preise und die Zinsen weiter an. Die Produktion wird solange gesteigert, bis eine Überhitzung des Marktes eintritt - wenn also steigende Zinsen aufgrund erhöhter Kreditnachfrage und vermehrte Fehlinvestitionen aufgrund übermäßig optimistischer Erwartungen immer mehr Unternehmen Probleme bereiten. Man spricht auch von Marktsättigung. Merkmale eines gesättigten Marktes:

* Marktvolumen steigt nur noch in geringem Umfang
* Teilmärkte werden von Stagnation oder Schrumpfung erfasst
* Preisverfall
* weniger produktive und viele kleine Unternehmen scheiden aus dem Markt aus
* Unternehmensübernahmen verstärken Konzentrations- und Konsolidierungsprozesse
* polypolistische Marktstrukturen werden durch oligopolistische Strukturen ersetzt

Von nun an nimmt das Bruttoinlandsprodukt nicht weiter zu, eine Wende ist eingetreten. Die Phase des Abschwungs wurde eingeleitet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Aufschwung

Und weiter:
Die Notwendigkeit von Wirtschaftswachstum wird vor allem im Zusammenhang mit der sogenannten Beschäftigungsschwelle diskutiert. Diese versucht anzugeben, ab welchem Wirtschaftswachstum neue Stellen entstehen. Ursache für die Beschäftigungsschwelle sind Rationalisierungen, durch die Arbeitskräfte freigesetzt werden. Um diesen Abbau auszugleichen muss (bei gleich bleibendem Arbeitsangebot) die Wirtschaft wachsen. Bei einem Produktivitäts-Fortschritt von 0 würde auch die Beschäftigungsschwelle auf 0 sinken.

Die Beschäftigungsschwelle lag in Deutschland längere Zeit bei einem Wirtschaftswachstum von etwa 2%. In den letzten Jahren sank sie auf 1% im Jahre 2005. Das liegt immer noch über dem Durchschnitt der EU mit einem Produktivitätswachstum von 0,5% im Jahr 2005. Durch die sogenannten Hartz-Reformen wird von den meisten Ökonomen ein Absinken der Beschäftigungsschwelle erwartet. Als Grund dafür wird angenommen, dass durch die Reform auch entstehende unattraktivere Stellen angenommen werden.

Ein zentrale Rolle spielt das Wirtschaftswachstum in der Theorie der Freiwirtschaftslehre, nach der dem Kapitalismus ein Zwang zum Wachstum innewohne. Die Freiwirtschaftslehre spielt jedoch heute kaum mehr eine Rolle.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftswachstum

Es geht hier also nicht um eine Bereicherung sondern um den Fortschritt der Wirtschaft, welcher psotive aber auch negative Effekte nach sich zieht.
 
Ein Wirtschaftsboom ist eine gute Zeit für Existenzgründungen - also jeder, der durch den Wirtschatsboom arbeitslos wird braucht einfach nur die Existenzgründerförderung für Arbeitslose abzukassieren und Unternehmer werden. Und als ein solcher braucht man sich dann nicht mehr zu beschweren, dass man entlassen wird und frohen Mutes die Niesche der Milliardäre anvisieren ;)
 
Das Thema hatten wir doch schon mal vor kanpp einem Monat! Da habe ich auch schon Ausführlich argumentiert , das ein Boom ,das schlechteste ist was passieren kann und der Aufschwung schon rausgezögert wird!
Also es ist durchaus so das es rein praktisch gesehn noch hoch geht , jedoch ist das nur die ruhe vor dem Sturm! Jedem Aufstieg und Boom folgt ein Abstieg Rezession und Kriese....um uns diese Leisten zu können haben wir noch lange nicht genügend Aufschwung gehabt!...aber wie gesagt , habe ich schonmal mehr als ausführlich besprochen!
mfg Rayen
 

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