2005 Massenentlassungen bei den Großbanken

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@ acano

klar ist man dann sein eigener chef, aber schaff mal den sprung ins grüne heute als selbstständiger. da hast du mehr kosten und meist mehr profit, als wenn du dich in eine große firma einreihst.

klar, wenn man den sprung geschafft hat bist du meist besser dran.

aber bitte back to topic 2005 Massenentlassungen bei den Großbanken
 
acano schrieb:
tja..ob die bank nicht genug umsatz gemacht hätte entlasen sie trotzdem leute...da kann man halt nichts machen da geld reggiert die welt wie es so schön heisst..am besten man macht eine eigene kleine firma auf und ist dann selber sein chef;-)
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun! Deine Aussage macht zu dem überhaupt keinen Sinn.

Ergänzung:
"Sein eigener Chef sein" heißt nicht unbedingt Kohle im Überfluss, eigene Gestaltung über Freizeit und Einkommen, sondern eher arbeiten bis zum Umfallen!

In diesem Thread geht es aber um die Banken und deren Geschäftspolitik!

mfg
 
hehe joa das stimmt an meinen vorposter !

dort wo ich praktikum gemacht habe ist ein kleiner CNC fräsbetrieb gewesen 5 mann halt der chef hat da selber mit angepackt und der war bis abends 20-21 uhr noch dort !

also so easy is das alles auch wieder nicht ;)
 
ich finde es auch nicht ok, dass Leute etlassen werden, obwohl die Großbanken ihren Gewinn steigern.
Aber ich denke, die stellen sich langsam auf die neue Homebanking-Generation ein. Servicekräfte am Schalter werden immer mehr überflüssig. Der großteil geht entweder zum automaten oder macht homebanking.
Das einzige, was nie uninteressant wird, ist wohl die Vermögensberatung, aber dafür braucht man ja nicht viele kleine Filialen, sondern Berater, die nach möglichkeit zu dem Kunden nach Hause fahren.
Also in sofern kann ich den Trend der Filialschließungen nachvollziehen, finde es trotzdem aber nicht ok, dass so viele Leute entlassen werden. Man könnte wenigstens einen Teil umschulen und in die internen Abteilungen für Internetbanking etc. versetzen.
 
Wird auch so gehandhabt, Leuten die im Geschäftsstellen-Dienst wenig Verkaufserfolg haben wird nahegelegt ins Call-Center etc. zu gehen.

Denke die Sparkasse betreibt die sozial verträglichste Personalstruktur , auch weil bei großen Sparkassen längst die Privatisierung Einzug hält, auch wegen der Klagen der anderen Privat-Banken.

Die Deutsche Bank korregiert durch Entlassungen ihren eigenen Größenwahn und ihr gescheitertes 2Klassen-Gesellschaftsprinzip mit der Deutschen Bank 24 .

Manche Kunden haben sich ja sogar geschämt zu sagen "ich bin Deutsche Bank 24 " ala für mich hat es nicht für "Deutsche Bank" gereicht.
 
Hi all!

Also auch hier in der Schweiz hat beispielsweise die UBS Angestellte entlassen, obwohl sie wieder mal ihre eigenen Gewinnziele übertroffen haben. Ich verstehe einfach nciht, wie man Riesengewinne machen kann und auf der anderen Seite Arbeitnehmer entlasseen kann.... heutzutage wird meiner Meinung nach einfach zuviel rationalisiert. Denn umso mehr Arbeitslose dass es gibt, umso kleiner wird das BSP. Und wenn das BSP abnimmt, müssen die Unternehmen wieder abbauen u.s.w. Das ist doch ein Teufelskreis.....

Mfg holzoepfael
 
tja...so ist das halt....immer mehr gewinne nd immer weniger arbeitskräfte...das heisst ein arbeiter muss irgendwann für 2 leute arbeiten......doch ich mach mir da in 10 jahren keine sorgen...denn bis dahin sind die ganzen 60 jährigen (über 50% der bevölkerung) in rente etc und dann ist a ein neuer weg für die jungend auf....dann wird man sich wohl nicht über arbeittslose unterhalten sondern die firmen müssen wohl kämüfen um arbeiter zu bekommen
 
acana, da bist du sehr optimistisch. Doch nur weill es in 10-20 jahren zuviele Renter auf Erwerbstätige gibt, heisst das ja noch nicht, dass es keine Arbeitslose mehr gibt. Denn nur weil es Renter gibt, heisst das ja nicht, dass das BSP steigt.....also auch mehr gearbeitet werden kann, da ja die Nachfrage bekanntlich das Angebot bestimmt....

Mfg holzoepfael
 
Thema

Jeder will seine gewinne steigern, meisten ohne Rücksicht auf verluste

Hier sollte mal einer genau Nachdenken was er damit bewirkt :mad:
 
Sie müssen quasi ihre Gewinne steigern , das schlimme ist aber das sich die Manager immer weiter die Taschen vollmachen.

Mit 1 Mio Euro weniger in 3 Jahren, könnten mehrere neue Mitarbeiter finanziert werden, die im Schnitt mehr Wert wären als der Manager, die sind für mich alle mehr als ersetzbar.
 
da geb ich mal kicky recht..die manager könnten mal ruhig ein bischen wenigeer verdienen...der auermann von der deutschen bank verdient ca 11 millionen...tztztz....da kann er mal ruhi 1-2 millionen weniger in die tasche erwirtschaften und lieber auf abbau verzichten..aber geld regiert ...
 
Leute an dem Arbeitsplatzabbau bei den Banken hilft doch jeder mit. Jeder (fast) macht heute Online-Banking, Aktien werden online ge- und verkauft. Selbst Finanzierungen werden schon übers Internet abgewickelt. Die Zweigstellen werden dadurch immer weniger und was soll mit den Leuten passieren. Die Talsohle ist noch lange nicht erreicht. Die Post macht es doch einen gerade vor.
 
Die Arbeitslosen Zahl ist in diesem Monat unter die 5 millionen grenze gegangen!
Aber wenn Manager bei den Groß-Banken ca.11 millionen verdienen,wird sich das schnell ändern!Wieso können die den nicht max. ca.2 millionen verdienen?
2 millionen ist doch viel GELD!!!Mit dem Rest des Geldes könnte man doch mehr Mitarbeiter einstellen!
 
Das ist wirklich ein bisschen naiv, natürlich wären 2millionen leicht aussreichend (sogar noch weniger würde locker reichen ;)), aber hart gesagt kann man behaupten das es denen doch egal ist wieviele entlassen werden solange sie genug verdienen. (uhhhh ist das hart formuliert :rolleyes: ). aber eine edle tat ihrerseits wäre es natürlich schon, mit weniger gehalt auszukommen und somit mehr leuten arbeitsplätzte zu sichern und neue zu schaffen.


____________

EDIT by Doc Lion:
Keine Komplett-Quotes, vor allem wenn der Vorgänger-Beitrag DIREKT darüber steht! Wer will schon zweimal dassselbe lesen (siehe Forum-Regeln).!
 
Ich zitiere da Ackermann (oder ich versuchs zu mindest ;))
Um am Ball zu bleiben muss man die Besten einstellen. Deren Gehälter richten sich nicht nach deren Arbeitsleistung, sondern nach ihrem Marktwert. Wenn ein anderes Unternehmen mir einen Spitzenmann auslotsen will, muss ich halt mehr bieten als dieser Unternehmer. Alleine eine handvoll Manager, deren Gehalt überdimensional scheint, sind ihren Preis mehr als wert, denn alleine diese machen die Hälfte unserer Gewinne aus.

Also kann ich nur sagen: net jammern, dass einer mehr verdient, sondern mehr talentierte Manager auf den Markt stellen, damit deren Marktwert runtergeht.
Wofür 10 Leute einstellen, wenn auch einer alleine diese Arbeit schafft?
 
Canafly schrieb:
...Also kann ich nur sagen: net jammern, dass einer mehr verdient, sondern mehr talentierte Manager auf den Markt stellen, damit deren Marktwert runtergeht.
Wofür 10 Leute einstellen, wenn auch einer alleine diese Arbeit schafft?
Mhm, irgendwie scheint mir es, als ob Du die gesamte Diskussion nicht verstanden hast?!?

Klar, grundsätzlich gilt, Unternehmer versuchen ihre Gewinne zu maximieren. Irgendwie auch logisch! Doch wir haben doch ein ganz anderes Problem. Die Gewinnmaximierung findet nicht durch Investition, Erschließung von neuen Geschäftsgebieten und durch Erschließung vernünftiger Geschäftsprozesse statt, sondern ganz einfach durch Entlassung! Quasi und quantitativ müssen die Angestellten mehr arbeiten für's gleiche Geld! Denn wenn eine Arbeitsgruppe 5 Leute bis dato umfaßt, aber nun sind es nur noch 4 wg. eben dieser Entlassung, müssen die 4, die Arbeit von 5 erledigen! Und das in Zeiten von Rekordgewinnen! Das ist und bleibt ne Frechheit! Und es ist doch mehr als gerechtfertigt, wenn man sich darüber aufregt!

Und diese Geschäftsmethoden, wie ich sie jetzt mal bezeichne, sind mittlerweile ganz üblich in der Bankenwirtschaft!

mfg
 
Aber das ist genau was ich anspreche.
Eine Gewinnsmaximierung ist bei jeder Firma pflicht und es gibt wirklich keinen Grund dafür 5 Leute für die Arbeit von 4 einzustellen.
Wenn den 4 Leuten es zu schwer wird, haben sie das Recht zu kündigen. Und wenn eine Person die arbeit von 5 übernimmt, dann ist sein Marktpreis wesentlich höher als der von den 5 zusammen. Die Bankwirtschaft geht auf. Sie ist nicht verpflichtet sozial zu sein. Und wenn Deutschland immer unwichtiger als Markt, dann werden halt Stellen gestrichen. Man sollte nicht die Schuld den Leuten geben, die auf Profitmaximierung aus sind. Man sollte die Schuld darin suchen, warum eine Profitmaximierung in Deutschland eine Stellenkürzung bedeuted. In anderen Ländern sieht es anders aus.
 
Canafly schrieb:
Aber das ist genau was ich anspreche.
Eine Gewinnsmaximierung ist bei jeder Firma pflicht und es gibt wirklich keinen Grund dafür 5 Leute für die Arbeit von 4 einzustellen.
Wenn den 4 Leuten es zu schwer wird, haben sie das Recht zu kündigen. Und wenn eine Person die arbeit von 5 übernimmt, dann ist sein Marktpreis wesentlich höher als der von den 5 zusammen. ...
Hey, hey, hey....
Also, mal ganz ruhig! Was hast Du denn bitte schön für eine Einstellung?!? :eek:
Mal ganz ehrlich, schon mal gearbeitet? Schon mal ne Lehre gemacht? Schon mal die Abhängigkeit zu einem Arbeitgeber verspürt? Schon mal auf dem Arbeitsmarkt geguckt, ob's adäquate Angebote existieren?
Bestimmt nicht. Sonst würdest Du nicht so schreiben...

Ich meine, Du kannst doch nicht ernsthaft der Meinung sein, was Du da grad geschrieben hast. "wenn den Leuten es zu schwer wird, haben sie das Recht zu kündigen"; haben sie übrigens nicht! Denn die Folgen wären: Streichung des Arbeitslosengeldes für mindestens drei Monate, und der Stellenmarkt bei den Banken sieht mehr als düster aus! Und genau das macht sich die DB zum Vorteil, sie nutzen den bescheiden schönen Stellenmarkt gnadenlos aus! Und auch deshalb entlassen sie im großen Stil, weil eben keiner den Arbeitgeber wechselt bzw. wechseln kann!

Du hast zwar Recht, dass die Banken nicht sozial sein müssen, doch Ausbeutung von den Menschen durch den Menschen kann ja auch nicht richtig sein, oder?!? Und wer redet denn von sozialer Gerechtigkeit, wenn man nicht durch schwachsinnige Geschäftsprozessoptimierungen die Leute versucht zu entlassen, obwohl man Rekordgewinne einfährt?! Das sollte Unternehmensphilosophie sein, und nicht soziale Gerechtigkeit. Denn wenn so der Deutsche in Zukunft denkt, dann sehen wir uns schneller alle am Boden wieder als wir denken können...

Im übrigen, für die Banken ist Deutschland ein wichtiger Markt! Sie trauen sich nur nicht, wieder zu investieren!

mfg
 
antennemv schrieb:
Mal ganz ehrlich, schon mal gearbeitet? Schon mal ne Lehre gemacht? Schon mal die Abhängigkeit zu einem Arbeitgeber verspürt? Schon mal auf dem Arbeitsmarkt geguckt, ob's adäquate Angebote existieren?
Bestimmt nicht. Sonst würdest Du nicht so schreiben...
Es ist irrelevant was ich denke. Was denkst du hat der Arbeitgeber für ein Risiko auf sich genommen um die Firma zu gründen. Er ist nicht verpflichtet für paar Arbeitnehmer seine komplette Geschäftstaktik zu ändern. Und das wird er auch nicht - Mein Vater leitet seit knapp 10 Jahren eine Firma, die durchweg grüne Zahlen schreibt. Arbeitsnehmer (bei einem 4-Mann Büro Unternehmen) wurden gewechselt ohne Ende. Dies lag nicht daran, dass die Situation mal besser geworden ist und mal schlechter. Es lag daran, dass Leute kein Bock hatten irgendwas für die Firma zu tun. Keiner bleibt gerne mal länger wenn ein Auftrag was länger dauert, keiner kreuzt am Samstag und ist voll bei der Arbeit. Aber jeder meint, der Arbeitsgeber ist für seine Leute in irgendeiner Weise verpflichtet, dass sie ihren Job behalten. Das ist nunmal Schwachsinn. Jeder ist für sich selbst verpflichtet! Wenn man gute Arbeit leistet, dann wird man nicht entlassen - so einfach sieht es aus. Gut wird definiert durch die Durchschnittsleistung von den Leuten die dieser Arbeit nachgehen und bestimmt nicht von "dat hab isch ma wieder jut jemacht...".
antennemv schrieb:
Du hast zwar Recht, dass die Banken nicht sozial sein müssen, doch Ausbeutung von den Menschen durch den Menschen kann ja auch nicht richtig sein, oder?!? Und wer redet denn von sozialer Gerechtigkeit, wenn man nicht durch schwachsinnige Geschäftsprozessoptimierungen die Leute versucht zu entlassen, obwohl man Rekordgewinne einfährt?! Das sollte Unternehmensphilosophie sein, und nicht soziale Gerechtigkeit. Denn wenn so der Deutsche in Zukunft denkt, dann sehen wir uns schneller alle am Boden wieder als wir denken können...
Rekordgewinne sagen doch nichts darüber aus, wie sozial sein muss. Ich würde sagen, wir sollten uns mal so hocharbeiten und dann darüber diskutieren inwiefern wir unserer Verpflichtung nachkommen sollen.
Wenn eine Person bei meinem Betrieb keine Funktion hat, dann gibt es auch keinen Grund diese Person weiter im Betrieb zu lassen. Da kann ich noch so hohe Gewinne haben!
Wie die dt. Zukunft denkt, kann mir egal sein - ich werde mit meiner Einstellung der letzte sein, der zuboden kommt ;)
antennemv schrieb:
Im übrigen, für die Banken ist Deutschland ein wichtiger Markt! Sie trauen sich nur nicht, wieder zu investieren!
Warum sollten Banken für Deutschland ein wichtiger Markt sein? Wenn allein die Deutsche! Bank nur noch 20% ihrer Gewinne in Deutschland hat.
 
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