Canafly schrieb:
Aber das ist genau was ich anspreche.
Eine Gewinnsmaximierung ist bei jeder Firma pflicht und es gibt wirklich keinen Grund dafür 5 Leute für die Arbeit von 4 einzustellen.
Wenn den 4 Leuten es zu schwer wird, haben sie das Recht zu kündigen. Und wenn eine Person die arbeit von 5 übernimmt, dann ist sein Marktpreis wesentlich höher als der von den 5 zusammen. ...
Hey, hey, hey....
Also, mal ganz ruhig! Was hast Du denn bitte schön für eine Einstellung?!?
Mal ganz ehrlich, schon mal gearbeitet? Schon mal ne Lehre gemacht? Schon mal die Abhängigkeit zu einem Arbeitgeber verspürt? Schon mal auf dem Arbeitsmarkt geguckt, ob's adäquate Angebote existieren?
Bestimmt nicht. Sonst würdest Du nicht so schreiben...
Ich meine, Du kannst doch nicht ernsthaft der Meinung sein, was Du da grad geschrieben hast. "wenn den Leuten es zu schwer wird, haben sie das Recht zu kündigen"; haben sie übrigens nicht! Denn die Folgen wären: Streichung des Arbeitslosengeldes für mindestens drei Monate, und der Stellenmarkt bei den Banken sieht mehr als düster aus! Und genau das macht sich die DB zum Vorteil, sie nutzen den bescheiden schönen Stellenmarkt gnadenlos aus! Und auch deshalb entlassen sie im großen Stil, weil eben keiner den Arbeitgeber wechselt bzw. wechseln kann!
Du hast zwar Recht, dass die Banken nicht sozial sein müssen, doch Ausbeutung von den Menschen durch den Menschen kann ja auch nicht richtig sein, oder?!? Und wer redet denn von sozialer Gerechtigkeit, wenn man
nicht durch schwachsinnige Geschäftsprozessoptimierungen die Leute versucht zu entlassen, obwohl man Rekordgewinne einfährt?! Das sollte Unternehmensphilosophie sein, und nicht soziale Gerechtigkeit. Denn wenn so der Deutsche in Zukunft denkt, dann sehen wir uns schneller alle am Boden wieder als wir denken können...
Im übrigen, für die Banken ist Deutschland ein wichtiger Markt! Sie trauen sich nur nicht, wieder zu investieren!
mfg