Pascal
Well-known member
Hi,
ich suche den Film "China Blue".
"In „China Blue“ portraitiert Micha X. Peleds das Leben der 20-jährigen Jasmine, die wie 130 Millionen andere Chinesen ihre Heimat verlassen hat. In der aufstrebenden Wirtschaft nach der Marktöffnung Chinas will sie Geld für sich und ihre Familie verdienen. Schnell wird deutlich, warum die Fabriken der chinesischen Textilindustrie den Beinamen „Sweatshop“ erhalten haben: Gearbeitet wird sieben Tage in der Woche, die Schichten sind dabei meist so lang, dass kaum vier oder fünf Stunden Schlaf überbleiben. Pausen gibt es kaum, und wenn, werden sie genutzt, um den Schlafmangel nachzuholen, oder Hausarbeit in den schäbigen Unterkünften auf dem Fabrikgelände zu verrichten. Die bleibt sonst noch am Abend an den schuftenden Mädchen hängen, die oft gerade vierzehn Jahre alt sind und mit gefälschten Papieren für umgerechnet sechs Cent in der Stunde monotone Sisyphos-Arbeiten verrichten. Vom kargen Lohn, der nur unregelmäßig ausgezahlt wird, werden zuvor noch die flauen Mahlzeiten aus der Werksküche abgezogen, ebenso wie das Wasser zum Waschen oder Strafen für Einschlafen am Arbeitsplatz. Fließendes Wasser gehört zur Luxusausstattung, „Freizeit“ zu der Fremdwörtersammlung, in der man auch „Gewerkschaft“ und „medizinische Versorgung“ findet."
Format: DVD natürlich bevorzugt.
Pascal
ich suche den Film "China Blue".
"In „China Blue“ portraitiert Micha X. Peleds das Leben der 20-jährigen Jasmine, die wie 130 Millionen andere Chinesen ihre Heimat verlassen hat. In der aufstrebenden Wirtschaft nach der Marktöffnung Chinas will sie Geld für sich und ihre Familie verdienen. Schnell wird deutlich, warum die Fabriken der chinesischen Textilindustrie den Beinamen „Sweatshop“ erhalten haben: Gearbeitet wird sieben Tage in der Woche, die Schichten sind dabei meist so lang, dass kaum vier oder fünf Stunden Schlaf überbleiben. Pausen gibt es kaum, und wenn, werden sie genutzt, um den Schlafmangel nachzuholen, oder Hausarbeit in den schäbigen Unterkünften auf dem Fabrikgelände zu verrichten. Die bleibt sonst noch am Abend an den schuftenden Mädchen hängen, die oft gerade vierzehn Jahre alt sind und mit gefälschten Papieren für umgerechnet sechs Cent in der Stunde monotone Sisyphos-Arbeiten verrichten. Vom kargen Lohn, der nur unregelmäßig ausgezahlt wird, werden zuvor noch die flauen Mahlzeiten aus der Werksküche abgezogen, ebenso wie das Wasser zum Waschen oder Strafen für Einschlafen am Arbeitsplatz. Fließendes Wasser gehört zur Luxusausstattung, „Freizeit“ zu der Fremdwörtersammlung, in der man auch „Gewerkschaft“ und „medizinische Versorgung“ findet."
Format: DVD natürlich bevorzugt.
Pascal