Also Politik gibt es, zumindestens hier in Berlin. Kannste 12./13. Klasse wählen, ich musste übrigens sogar - so ein Scheiß!!!
Wie meinst du das überhaupt - ab welcher Klasse soll man das denn lernen?
Ich finde das mit der Politik wie es hier ist, ok. Ich will das auf keinen Fall als Pflichtfach haben, interessiert mich kein Stück und brauche ich auch nicht, zumindestens nicht, was wir gemacht haben (Aufbau der EU oder so (das andere hab ich alles vergessen, aber das Thema scheint ja bei mir nichts gebracht zu haben).
Und erste Hilfe o0 - als ein eigenständiges Fach? o0 - Absolut überflüssig. Was gibs da zu sagen? - Das kann man locker in Bio unterbringen in ein paar Stunden, dafür braucht man kein Fach.
Und wo sollen Bio und Erdkunde aufgehen? Bio in Chemie und Erdkunde in Geschichte oder was? Ich finde die getrennten Fächer gut so.
Du kannst ja dann in der Oberstufe Bio und Erdkunde abwählen, hab ich auch übrigens getan.
Was ich allerdings befürworten würde, wäre eine größere Individualität, d.h. mehr Wahlmöglichkeiten und am besten schon ein wenig früher als 12. Klasse.
Und da muss ich KobeShow Recht geben - Die Mathematik der oberen Klassenstufen braucht kein Schwein. Ich wette 90% wissen nach zwei Jahren ohne Schule gar nicht mehr wie Produktintegration oder Partialbruchzerlegung (weiß ich selber nichtmal mehr) geht oder Stochastik, da vergisst man wohl am meisten. Wenn man das im Beruf braucht, dann lernt man das vorher im Studium oder eignet es sich selbst an, was soll der Quatsch in der Schule? Und das gibts ja nicht nur in Mathe.
Chemie - Polymerisation: haha, werd ich sicherlich brauchen.
Deutsch - Analyse und Interpretation von expressionistischen Sonetts? Na klar, wer braucht das nicht. -.-
Erdkunde - System der zentralen Orte von Walter Christaller - lebensnotwendig.
usw. usw.
Was ich gerne hätte:
Ich wähle irgendwann Kunst, Musik, Erdkunde, Deutsch ab und habe nur Informatik, Mathe, Englisch, Sport, Geschichte (ungerne, aber manche Themen in der Oberstufe waren gar nicht mal so unbrauchbar (wenn man aufgepasst hätte)), Chemie, Physik, Bio - sind ja schließlich auch ne Menge Fächer (naja und zwischendurch noch ne zweite Fremdsprache - Russisch oder am liebsten Japanisch^^). Das andere brauch ich einfach nicht bzw. interessiert mich nicht.
Sieht vllt jetzt etwas komisch aus, dass ich das Hauptfach Deutsch abwählen will, aber in der Oberstufe gibts nur überflüssiges. Und das sind so Talentsachen. Wie gesagt, Interpretation - Ich hab mich wirklich angestrengt und nachgedacht, was der Autor meinen könnte - in den Arbeiten hatte ich immer ne 4. Man kann doch einen Schüler nicht dafür bestrafen, dass er es einfach nicht besser kann. Genauso in Mathe - manche verstehen es einfach nicht, aber der Punkt ist ja, sie müssen es auch gar nicht verstehen, weil sie es nicht brauchen!
Ich bin ja dafür, dass für jeden eine vernünftige Grundlage geschaffen wird und dass es Pflichtsachen gibt, aber diese müssen sinnvoll sein! Deswegen hab ich oben geschrieben, dass ich Geschichte wählen würde - Es ist eins meiner Hassfächer, aber ich sehe ein, dass es der Allgemeinbildung dient und durchaus nützlich sein kann, so eine Art Politikersatz.
Man könnte die Hauptfächer Mathe und Deutsch auch als Pflichtfächer lassen und dann anstatt überflüssiges neues Material mal altes wiederholen. In Deutsch z.b. Rechtschreibung / Grammatik. Besonders Grammatik ist ein weites Feld, wo man viel machen kann. Und es gab bei uns echt ne menge Leute mit Rechtschreibproblemen.
@Threadersteller wegen deiner Fachinhalte/Methoden Frage:
Dein Beispiel spricht mich nich so an, deswegen versuch ich mal allgemein drauf zu antworten^^:
Am wichtigsten ist natürlich, dass die Schüler den Stoff verstehen. Mir fällt jetzt z.b. was ein, wie man den Matheunterricht (geht wohl auch woanders, aber ist mir als erstes eingefallen) m.E. besser machen könnte.
Und zwar finde ich Kommunikation ganz wichtig. Die Schüler sollen immer dazu angeregt werden eigene Lösungsansätze zu finden, auch wenn sie falsch sind, aber sie sollen diskutiert werden, damit auch alle Leute im Thema drinstecken.
Dann könnten schwerere Aufgaben in Gruppen gelöst werden, wo der Lehrer die Leute, die er am "besten" findet auf die Gruppen verteilt, damit die Schüler sich untereinander helfen können. Manche trauen sich nicht dem Lehrer ihre Frage zu stellen, aber in einer kleinen Gruppe unter Schülern stellt das schon ein viel kleineres Problem dar.
Z.B. ein häufiger Lehrersatz: "Hast du eine Frage? Dann stell sie mir und stör nicht den Unterricht indem du mit deinem Nachbarn quatschst."
Vielen ist aber der Mitschüler einfach mal lieber als der Lehrer, den sie evtl. nicht mal leiden können.
Und ganz wichtig ist natürlich, dass der Inhalt gut vermittelt wird, sprich interessant verpackt wird, aber dafür habe ich keine Lösung.^^
Das hängt total vom Lehrer ab. Manche habens einfach drauf und andere nicht. So ein Robin Williams wie in "Der Club der toten Dichter" wäre wohl nicht schlecht.^^